Der letzte Leuchtturm
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Der letzte Leuchtturm

Roman | »Ein originelles Debüt, das vor schillernder Sprache nur so sprüht« Bernardine Evaristo

352 Seiten
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»Ein originelles Debüt, das vor schillernder Sprache nur so sprüht« BERNARDINE EVARISTO
Auf Muckle Flugga, der nördlichsten bewohnten Insel der Shetlands, leben einzig ein Leuchtturmwärter und sein Sohn, der wundersame Ouse. Seit dem Tod seiner Mutter ist Ouses letzter wahrer Freund der Geist des Schriftstellers Robert Louis Stevenson. Nur im Gespräch mit ihm und in seinem Atelier, in dem er die farbenfrohesten Pullover strickt, findet er Zuflucht vor seinem hartherzigen Vater. Als Firth, ein schwermütiger Autor aus Edinburgh, sich in eine Hütte auf der Insel einmietet, zieht ein Sturm über Muckle Flugga auf. Firth, der seine vermeintlich letzte Reise angetreten ist, um den Lieblingsvogel seines Großvaters zu finden und zu malen, entdeckt Ouses künstlerisches Talent und freundet sich mit dem jungen Mann an. Ein Tauziehen zwischen dem Vater und Firth beginnt. Wären Ouse und seine Begabung nicht viel besser in einer Stadt wie Edinburgh aufgehoben? Firth möchte seinen neuen Freund befreien: von der einsamen Insel und seinem kontrollierenden Leuchtturmwärter. Doch kann Ouse den Vater und diesen nahezu magischen Ort wirklich hinter sich lassen? Er muss eine Entscheidung fällen, die selbst die Gezeiten auf Muckle Flugga für immer verändern könnte.

»Ein kaleidoskophaftes, sprachlich kühnes Werk voller funkelnder Metaphysik, unterfüttert von der ehrwürdigen Suche nach Freude, Erlösung und der Macht des Ortes.« OCEAN VUONG

Bibliografie

Seiten:
352
Erscheinungstag:
2026-03-18T00:00:00Z
ISBN:
978-3-7558-0062-0
Ausstattung:
Gebunden in Strukturpapier mit Prägung und Lesebändchen
Abmessungen:
120 mm x 200 mm
Cover:
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Michael Pedersen

MICHAEL PEDERSEN, geboren 1984, ist ein renommierter schottischer Lyriker, Autor, Spoken Word Performer und der derzeitige Poet Laureate von...
MICHAEL PEDERSEN, geboren 1984, ist ein renommierter schottischer Lyriker, Autor, Spoken Word Performer und der derzeitige Poet Laureate von Edinburgh. Zuletzt erschien 2022 das viel besprochene und von der Kritik gefeierte Memoir ›Boy Friends‹ über Trauer und Freundschaften unter Männern sowie 2023 sein Gedichtband ›The Cat Prince & Other Poems‹. ›Der letzte Leuchtturm‹ ist Michael Pedersens Romandebüt.

Stephan Kleiner

STEPHAN KLEINER, geboren 1975, lebt als literarischer Übersetzer in München. Er übertrug u. a. Bret Easton Ellis, Michel Houellebecq, Hanya...
STEPHAN KLEINER, geboren 1975, lebt als literarischer Übersetzer in München. Er übertrug u. a. Bret Easton Ellis, Michel Houellebecq, Hanya Yanagihara und Seán Hewitt ins Deutsche. 2024 wurde er für seine Arbeit mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet.

LESER*INNENSTIMMEN

Leuchtturm & Gefühle: Ein Buch, das nachklingt
vanstralen
Meine Meinung zu „Der letzte Leuchtturm“ von Michael Pedersen Als ich „Der letzte Leuchtturm“ aufschlug, hat mich sofort das Cover angesprochen: der einsame Leuchtturm auf der stürmischen See – genau das richtige Bild für die Geschichte, die einen sofort in die raue, abgelegene Welt der Shetlandinseln zieht. Schon nach den ersten Seiten habe ich mich richtig hineingezogen gefühlt. Die Geschichte selbst hat mich überrascht, weil sie nicht nur von äußeren Ereignissen erzählt, sondern vor allem von den Gefühlen und Gedanken der Figuren lebt. Ouse, der Sohn, ist mir sofort ans Herz gewachsen. Seine Unsicherheiten, seine kleinen Freuden und seine Sicht auf die Welt wirken unglaublich authentisch. Auch die anderen Figuren haben die Geschichte für mich lebendig gemacht – niemand wirkt übertrieben oder klischeehaft. Besonders beeindruckt hat mich der Schreibstil: Pedersen schreibt sehr poetisch, manchmal fast meditativ, aber trotzdem leicht verständlich. Ich konnte mir die Insel, die stürmische See und die Einsamkeit richtig vorstellen – fast, als wäre ich selbst dort. Das hat das Lesen für mich sehr intensiv gemacht. Mich hat außerdem fasziniert, wie das Buch Themen wie Selbstfindung, Einsamkeit und die Verbindung zur Natur behandelt. Es geht nicht um spektakuläre Abenteuer, sondern um die kleinen, feinen Momente, die nachklingen, wenn man das Buch beendet hat. Genau das macht es für mich besonders lesenswert. Fazit: Ich würde „Der letzte Leuchtturm“ jedem empfehlen, der gerne in stimmungsvolle, nachdenkliche Geschichten eintaucht. Wer poetische Sprache, authentische Figuren und eine besondere Atmosphäre mag, wird das Buch lieben. Für mich war es ein Leseerlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde.

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