Die Heimkehr-Trilogie in einem E-Book zum Sonderpreis!
Inspiriert von ihrer Familiengeschichte erzählt Alexa Hennig von Lange eindringlich und empathisch von dem Versuch, menschlich zu bleiben – auch in dunkelsten Zeiten –, und davon, wie die Vergangenheit uns prägt.
»Die karierten Mädchen«
Die über 90-jährige, blinde Klara nimmt ihre Erinnerungen auf Kassetten auf – und offenbart ein Geheimnis, das nicht einmal ihre Kinder kennen. Ist ihre Familie bereit für die wahre Geschichte ihres Lebens?
Siebzig Jahre zuvor: Klara ist überglücklich; mitten in der Weltwirtschaftskrise 1929 bekommt sie eine Stelle als Hauswirtschaftslehrerin in einem Kinderheim in Oranienbaum und übernimmt später die Leitung. Als dort ein Baby abgegeben wird, fühlt sie sich der kleinen Tolla auf Anhieb stark verbunden. Als sich die wirtschaftliche Lage zuspitzt, sucht Klara die Nähe der neuen Machthaber, in der Hoffnung auf Rettung. Zu spät erkennt sie, mit wem sie sich eingelassen hat. Und bringt sich selbst in Gefahr: Denn Tolla, die inzwischen wie eine Tochter an Klaras Seite lebt, ist jüdischer Herkunft.
»Zwischen den Sommern«
Nach Klaras Tod entdeckt ihre Enkelin Isabell einen Karton mit Tonbandkassetten, auf die ihre Großmutter kurz vor ihrem Tod ihre Lebenserinnerungen gesprochen hat.
Isabell taucht mit den Aufnahmen in das nationalsozialistische Deutschland ein, wo Klara in einem kleinen Ort ein Frauenbildungsheim leitet. Als der Krieg ausbricht und Gustav, ihre große Liebe, an die Front geschickt wird, droht ihre scheinbar idyllische Welt zu zerbrechen. Isabell begegnet einer Frau, die versucht, einen Weg durch das Dritte Reich zu finden. Und sie fragt sich, was damals mit dem jüdischen Mädchen geschah, das Klara als ihre Tochter ausgab – und warum es dennoch verloren ging.
»Vielleicht können wir glücklich sein«
Kann es Hoffnung geben, wenn die Welt in Trümmern liegt? Mitte der Vierzigerjahre: Während ihr Mann in Schlesien ums Überleben kämpft, versucht Klara, zwischen Bombennächten, Hunger und Angst, ihren vier Kindern eine schöne Kindheit zu bereiten – doch auch Schuldgefühle wüten in ihr. Als der Krieg vorbei ist und Europa in Trümmern liegt, muss Klara sich fragen, was sie retten konnte von ihren Träumen und Hoffnungen.
Über fünfzig Jahre später: Mit ihrer Tochter auf dem Schoß lauscht Isabell der vertrauten Stimme ihrer Großmutter Klara auf den Kassetten und begibt sich auf eine emotionale Zeitreise. Zu spät erkennt sie, wer ihre oft unnahbar wirkende Großmutter wirklich war – und fragt sich: Was hätte ich getan, um die zu schützen, die ich liebe?