»Ein kraftvoller Debütroman über eine turbulente und fast vergessene Periode der Geschichte« TIMES LITERARY SUPPLEMENT
Penang 1939. Der 16-jährige Philip Hutton ist ein Einzelgänger. Halb englisch, halb chinesisch kommt er sich nach dem Tod seiner chinesischen Mutter in seiner reichen, gänzlich englischen Familie wie ein Fremder vor. Als er Hayato Endo, einen japanischen Diplomaten, kennenlernt und mit ihm Freundschaft schließt, fühlt er sich nach langer Zeit erstmals wieder einem Menschen zugehörig. Philip zeigt seinem neuen, deutlich älteren Freund seine geliebte Insel Penang, Endo seinerseits führt Philip in die Kunst und die Disziplin des Aikido ein. Ihre Freundschaft stößt auf viel Feindseligkeit: Die Chinesen hassen die Besatzungsmacht Japan, die im in Europa aufziehenden Krieg die Position der Faschisten unterstützt. Als Japan Malaya besetzt, erfährt Philip, dass sein Lehrer, dem er zu absoluter Loyalität verpflichtet ist, ein japanischer Agent ist. Der junge Philip ist, ohne es zu ahnen, zum Verräter geworden und muss sein Wissen für sich behalten, um so viele Leben wie möglich retten zu können – denn auch seine Familie ist in Gefahr.
›Die Gabe des Regens‹ war nominiert für den renommierten Booker Prize.