Richtig gutes Essen
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Richtig gutes Essen

Roman

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Ein bissiges und humorvolles Porträt einer Bürogemeinschaft, die ihre Kämpfe durch Essen austrägt
Eine angepasste Bürokarriere, eine zuvorkommende Frau, richtig gutes Essen – Nitani weiß, worauf es im Leben ankommen sollte. Die Regeln sind klar, doch Nitani, dessen größtes Glück der Verzehr von Instantramen ist und der am liebsten seine gesamte Nährstoffzufuhr über eine Tablette beziehen würde, tut sich schwer mit ihnen. In seinem Büro ist Ashikawa die Art von Frau, die er wahrscheinlich heiraten wird: liebenswürdig und entschlossen, ihn von seiner Sucht nach Instantnudeln zu befreien. Aber es fällt ihm immer schwerer, sie zu respektieren – oder die süßen Leckereien, die sie verteilt und mit denen sie sich die Zuneigung ihrer Kollegen durch Backen statt durch harte Arbeit sichert.
Seine Kollegin Oshio ist unkonventioneller – sie ist Nitanis Trinkpartnerin. In der starr reglementierten Welt des Büros kommen sich die beiden näher. Und ihr offenbart Nitani auch seine geheime Leidenschaft: die Literatur.
Humorvoll und klug stellt Junko Takase die Frage, warum wir im Leben manchmal falsch abbiegen, und zeigt anhand einer Bürogemeinschaft die Absurditäten des modernen Zusammenlebens auf.

Bibliografie

Erscheinungstag:
2026-02-10T00:00:00Z
ISBN:
978-3-7558-1548-8
Ausstattung:
Hörbuch zum Download
Laufzeit:
03 Stunden 36 Minuten
Produktsicherheit:
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Amsterdamer Straße 192
50735 Köln
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Junko Takase

JUNKO TAKASE, geboren 1988, ist die von der japanischen Presse gefeierte Autorin von sechs Romanen. Ihr Debütroman wurde mit dem...
JUNKO TAKASE, geboren 1988, ist die von der japanischen Presse gefeierte Autorin von sechs Romanen. Ihr Debütroman wurde mit dem Subaru-Literaturpreis ausgezeichnet, ihr zweiter Roman war für den Akutagawa-Preis nominiert. Ihr jüngster Roman ›Richtig gutes Essen‹ wurde mit diesem Preis ausgezeichnet. Sie lebt in Japan.

Yoko Hamann

YOKO ANN HAMANN, geboren 1993, studierte Japanologie mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin sowie an der Sophia...
YOKO ANN HAMANN, geboren 1993, studierte Japanologie mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin sowie an der Sophia University und der University of Tokyo. Sie lebt in Berlin.

Uta Simone

UTA SIMONE ist in Berlin geboren und aufgewachsen. Sie studierte Gesang an der Universität der Künste in Berlin und stand einige Jahre als...
UTA SIMONE ist in Berlin geboren und aufgewachsen. Sie studierte Gesang an der Universität der Künste in Berlin und stand einige Jahre als Opernsängerin auf der Bühne. Inzwischen lehrt sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien am Institut für Gesang und Musiktheater das Fach Sprachgestaltung. Darüber hinaus ist Uta Simone regelmäßig als Sprecherin für Hörfunk, Fernsehen und Hörbuchproduktionen tätig.

LESER*INNENSTIMMEN

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Anja B.
Für Nitani ist Essen nichts Genussvolles, sondern dient nur zur Aufnahme von Nährstoffen – am liebsten wäre es ihm, er könnte diese lästige Angelegenheit durch eine Tablette erledigen. Seine Kollegin Ashikawa sieht das ganz anders. Sie liebt es, das ganze Büro mit selbst gemachten Leckereien zu verwöhnen. Eine solche Frau sollte er vermutlich heiraten, dabei fühlt sich Nitani zunehmend von Ashikawa genervt. Oshio, die im selben Büro arbeitet, ist anders: unkonventionell, direkt. Mit ihr betrinkt Nitani sich gerne nach der Arbeit und empfindet zum ersten Mal etwas Freude beim Essen.
„Richtig gutes Essen“ ist der erste, auf Deutsch erschienene Roman der Autorin Junko Takase. Die Übersetzung aus dem Japanischen verfasste Yoko Hamann. Dreh-und Angelpunkt des Romans ist das Büroleben des Protagonisten Nitani und seine Gespräche und Erlebnisse mit den beiden sehr unterschiedlichen Frauen Ashikawa und Oshio. Ashikawa verkörpert dabei ein eher traditionelles Rollenbild, nämlich das der umsorgenden Frau. Beruflich gesehen zeigt sie weniger Ehrgeiz. Dem entgegengesetzt ist Oshio, die sich deutlich moderner gibt und beruflich etwas erreichen möchte. Doch obwohl Ashikawa ihr im Beruf klar unterlegen ist, verschafft ihre sorgende, nette Art ihr immer wieder Vorteile.
Nitani steht zwischen beiden Frauen und zeichnet sich dadurch aus, dass er sich oft eher mitreißen lässt, als Eigeninitiative zu entwickeln. Ashikawas Verhalten geht ihm eigentlich gegen den Strich, doch sie verkörpert auch stark, was ihm als höchstes Ziel präsentiert wird: eine gute Ehefrau, die sich kümmert und ansonsten keine Ambitionen hat. Oshio könnte er wirklich mögen, ihr kann er sich öffnen und über Literatur sprechen, aber sie passt leider nicht in diese perfekte Vorstellung.
Neben einer Beziehungsgeschichte ist „Richtig gutes Essen“ aber auch ein Roman über japanische Arbeitskultur und die Tücken des Bürolebens. Ashikawa wird beruflich als Verliererin angesehen, weil sie nicht allzu begabt ist und ihre Arbeitszeiten streng einhält. Für alle anderen sind Überstunden an der Tagesordnung und die Konkurrenz untereinander führt zu Streit und Intrigen.

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