»Ein Buch, das zeigt, wie viel Glück in den stillen Momenten unseres Lebens steckt.« DIRK STEFFENS
Zur Ruhe kommen, dem Lärm der Gegenwart entfliehen, bei sich sein: Diese Sehnsucht teilen viele. Doch wenn es dann tatsächlich einmal leise wird, wenn das Getöse des Alltags für einen Augenblick verstummt, spüren wir, wie herausfordernd echtes Stillsein ist. So sehr sind wir auf Aktivität und Performance gedrillt, dass uns Erlebnisarmut beinahe als Bedrohung erscheint. Dabei ist Sebastian Witte überzeugt: Erst in den stillen Momenten können wir wirklich lebendig sein. Dann, wenn wir dem Trubel der Welt mit einem inneren Abstand begegnen. Wenn wir empfänglich werden für das Kostbare eines jeden Augenblicks, in dem Kleines ganz groß und Lautloses plötzlich hörbar wird. Um diese Erfahrung zu machen, muss niemand in den Schneidersitz gehen oder Exerzitien in einem Kloster absolvieren. Sebastian Witte plädiert für eine Kunst der Vergegenwärtigung, die sich jederzeit und überall kultivieren lässt. Und die den Weg zu einer inneren Ruhe ebnet, die immer schon da ist. Wer sich aufmacht, diese Form des Ruhigseins zu entdecken, kann Großes finden: Orientierung, Halt, inneren Frieden.