Eigenwillige Eigenheime

Turit Fröbe

Eigenwillige Eigenheime

Die Bausünden der anderen

160 Seiten, 160 farbige Abbildungen

Erscheinungstag: 12.02.2021
ISBN 978-3-8321-9992-0

20,00*

* Preis inkl. MwSt. in Deutschland

Vergeben Sie Ihren Nachbarn!

Bausünden haben es in unseren Innenstädten immer schwerer. Reihenweise fallen sie der Abrissbirne zum Opfer oder werden hinter Spiegelglas versteckt. »Bloß nicht anecken« lautet die Devise landauf, landab. Ein Jammer, denn gut gemachte, originelle Bausünden sind besser als ihr Ruf.
Wie erfreulich ist es da, dass das Potential der Bausünde in den Rand- und Nischenbereichen unserer Städte weiterhin erkannt, geschätzt und in Ehre gehalten wird. Während die Stadtzentren immer langweiliger und gesichtsloser werden, ist die Bausündenkultur in Einfamilienhausgebieten noch lebendig: Alles, was möglich ist, ist erlaubt und findet Nachahmer, bietet Anregung und setzt neue Ideen frei, die wiederum andere zu kreativen Höchstleistungen anspornen.
Nach ihrem Bestseller ›Die Kunst der Bausünde‹ widmet sich Turit Fröbe nun dem Traum vom Eigenheim. Sie berichtet von den neuesten Trends und Tendenzen, zeigt ihre schönsten Fundstücke – von abenteuerlichen Mottogärten hin zu expressiven Gartenzaun- oder Garagengestaltungen – und kommt zu dem Schluss: Nie war es einfacher, eine Bausünde zu bauen!

Stimmen zum Buch

»Mit ihren wunderbar ironischen und doch von tiefer Durchdringung der Materie gekennzeichneten und mit reichlich fotografischem Beweismaterial untermauerten Thesen verfolgt Fröbe beharrlich die Rehabilitation von gelungenen architektonischen Anstößigkeiten. […] Wie gehabt ein wonniges Vergnügen«
Ursula Hanselmann, STUTTGARTER NACHRICHTEN

Turit Fröbe

Dr. Turit Fröbe ist Architekturhistorikerin, Urbanistin und passionierte Baukulturvermittlerin, wie sie mit ihrem Bestimmungsbuch für moderne Architektur ›Alles nur Fassade?‹ (DuMont 2018) bewiesen hat. Seit 2001 beschäftigt sie sich leidenschaftlich mit dem Thema Bausünden. Mit ihrem Bestseller ›Die Kunst der Bausünde‹ (2013, Neuausgabe DuMont 2020) ist es ihr auf humorvolle Weise gelungen, eine Lanze für die Bausünde zu brechen, viele Menschen zum Umdenken zu bewegen und die vermeintlich hässliche Architektur zu rehabilitieren.