Sh*tshow

Richard Russo

Sh*tshow

Erzählung

80 Seiten, Originalverlag: Vintage, New York 2019, Originaltitel: ›Sh*tshow‹

Erscheinungstag: 16.07.2020
ISBN 978-3-8321-8144-4

Übersetzung: Monika Köpfer iMonika Köpfer war viele Jahre als Lektorin tätig und übersetzt heute aus dem Englischen, Italienischen und Französischen. Zu den von ihr übersetzten Autoren zählen u. a. J. L. Carr, Mohsin Hamid, Milena Agus, Fabio Stassi, Richard C. Morais, Theresa Révay und Naomi J. Williams.

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»Richard Russo zeigt jenes Amerika, über das seit der Wahl von Präsident Trump alle reden.« Anne Haeming, Spiegel Online

David und Ellie, zwei gutsituierte, in der Großstadt lebende, pensionierte Akademiker sind zufrieden mit ihrem Leben. Bis zu dem Tag, an dem Donald Trump zum Präsidenten gewählt wird. Plötzlich wird ihnen alles fremd: ihr Land, ihr Leben, sie sich selbst. Ihre Tochter, die längst im liberalen Kalifornien lebt, kann ihnen nicht helfen. Und dann ist da noch dieser Freund, von dem sie glauben, dass er nur so tut, als hätte er Hillary gewählt …
Spätestens als Ellie eines Tages Fäkalien im eigenen Pool entdeckt, findet die ›Sh*tshow‹ nicht mehr nur im metaphorischen Sinne statt. Aber dieser spektakulär niederträchtige Akt des Vandalismus ist nur das erste in ei-ner Kette politischer und privater Ereignisse, die sich verheerend auf die eigentlich so behagliche Existenz des Paares auswirken.
Richard Russo hat eine eindringliche Parabel geschrieben, in der er von den tiefen, oft unmerklichen Rissen zwischen Freunden, Nachbarn, Familien und selbst Liebenden erzählt, die im Zuge gewichtiger gesellschaftlicher Veränderungen entstehen: Das Politische ist oft privater, als wir meinen.

Stimmen zum Buch

»Man [mag] außer an den filmreifen Dialogen und dem ungewöhnlichen Erzählanlass Freude daran haben, dass in dieser Parabel dann doch nicht alles so abziehbildmäßig abläuft, wie vielleicht anfangs erwartet.«
Katja Lückert, DEUTSCHLANDDFUNK Büchermarkt

»Seine neue Erzählung trifft voll den Zeitgeist, denn Russo kann selbst über Sch … großartig schreiben.«
Welf Grombacher, NÜRNBERGER NACHRICHTEN

»›Sh*tshow‹ ist eine böse kleine Erzählung des Pulitzerpreisträgers Richard Russo über all das, was in den USA zum Himmel stinkt.«
Andreas D’Arrissi, NEUE PRESSE

»Es ist herrlich, wie Richard Russo die angespannte Atmosphäre der laufenden Amtszeit von Donald Trump persifliert: Obwohl das, was in den USA gerade passiert, eigentlich nicht lustig ist, kommt man aus dem Schmunzeln nicht mehr raus.«
Welf Grombacher, FREIE PRESSE

»Mit ›Sh*tshow‹ legt Richard Russo eine fabelhafte Parabel auf die Trump-Jahre vor […] lehrreich, mit einem Vergleich arbeitend – angerichtet mit typisch amerikanischem Storytelling, gewürzt mit subtilem, groteskem Witz.«
Hansruedi Kugler, ST. GALLER TAGBLATT

»Ein schmales Buch mit bedeutsamen Inhalt. […] Genial konzipiert und erzählt.«
Ingrid Mosblech-Kaltwasser, DER KULTUR BLOG

Richard Russo

Richard Russo, geboren 1949 in Johnstown, New York, studierte Philosophie und Creative Writing und lehrte an verschiedenen amerikanischen Universitäten. Für ›Diese gottverdammten Träume‹ (DuMont 2016) erhielt er 2002 den Pulitzer-Preis. Bei DuMont erschienen außerdem ›Diese alte Sehnsucht‹ (2010), ›Ein grundzufriedener Mann‹ und ›Ein Mann der Tat‹ (beide 2017), der Erzählband ›Immergleiche Wege‹ (2018) sowie zuletzt ›Jenseits der Erwartungen‹ (2020).