Neue Gedichte von Frankreichs wichtigstem Autor
»Es gibt Tage, da geht es mir gut, und es gibt Tage, da geht es mir schlecht,
aber leben muss ich jeden Tag.«
Nur wenige zeitgenössische Autoren leuchten unsere Gegenwart und das Menschsein so klar und unbedingt aus wie Michel Houellebecq. In seiner Beschreibung der Welt als unwirtlichem Ort liegt eine Wahrheit, die sich nicht verdrängen lässt. Die Auflösung des Ich im Zeitalter der Digitalisierung, die Abwesenheit von Liebe, der Verfall, Alter, Tod – das sind seine Themen, die nicht an Aktualität verlieren. In 38 Gedichten und Texten lotet Houellebecq die Verlorenheit des Menschen aus und lässt zugleich nicht von der Hoffnung auf Wandel ab.
»›Der stets verlorene Kampf‹ ist, ganz einfach, Poesie. Das Spiegelbild eines müden Herzens. Eines Geistes, der vom Tod heimgesucht wird, aber dennoch davon träumt, weiterzumachen.«
TRANSFUGE