Die alten Obstsorten

Sofia Blind

Die alten Obstsorten

Von Ananasrenette bis Zitronenbirne. Geschichten, Rezepte und Anbautipps

192 Seiten, 55 farbige Abbildungen

Erscheinungstag: 13.10.2020
ISBN 978-3-8321-9988-3

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Früchte mit Vergangenheit

›Seidenhemdchen‹ und ›Schweizerhose‹, ›Forellenbirne‹ und ›Weinapfel‹ – die Namen alter Obstsorten sind ebenso vielfältig und ausgefallen wie ihr Aussehen und ihr Geschmack, ebenso poetisch wie die vielen Geschichten, die sich um sie ranken: von der Birne, die zweimal per Schiff nach Amerika reiste. Von der Kirsche, für die Friedrich der Große einen halben Monatslohn zahlte. Von dem Apfel, der Newton zu seiner Gravitationstheorie inspirierte.
Über fünfzig heimische alte Obstsorten werden in diesem Band anhand von historischen Illustrationen und unterhaltsamen Texten ausführlich, mehr als hundert weitere kurz vorgestellt: Äpfel und Birnen, Kirschen und Pflaumen, Aprikosen und Pfirsiche, Beeren und Nüsse – darunter Klassiker wie ›Gravensteiner‹ oder ›Schattenmorelle‹, Raritäten wie der ›Weiße Winterkalvill‹ und außergewöhnliche Arten wie Maulbeere, Quitte oder Mispel. Tipps zu Anbau und Sortenauswahl sowie Rezepte regionaler Spezialitäten ergänzen die Sortenporträts. Eine kurze Einführung beschreibt die wechselhafte Geschichte der alten Sorten, die Wiederentdeckung ihrer einmaligen Aromen und die immense ökologische Bedeutung, die ihnen heute zukommt.

Stimmen zum Buch

»Eine Fülle unterhaltsamer und lehrreicher Geschichten rund um zig alte Obstsorten kann man von [Sofia Blind] schriftlich bekommen, Hausmacher-Rezepte […] inklusive.«
Susanne Leimstoll, DER TAGESPIEGEL

»Zu diesen Geschichten über die alten Obstsorten enthält der Band noch historische Abbildungen dieser Früchte – es ist wirklich ein Augenschmaus.«
Thomas Böhm, RADIO EINS

»[Ein] kleine[s] kleinen Nachschlagewerk für Hobby-Gärtner und Liebhaber alter Obstsorten.«
LANDLUST

»Sofia Blind hat mithilfe unterhaltsamer Anekdoten über alte Obstsorten ein Plädoyer für den Erhalt von Artenvielfalt verfasst.«
Sissy Rabl, Die PRESSE

»Ein wirklich schönes Buch [...], das Obstbauern anspricht wie jeden Verbraucher. [...] Das Buch macht auf attraktive und lesenswerte Art und Weise Lust darauf, einen Beitrag zum Erhalt dieser unserer Geschichte zu leisten.«
Dr. Annette Urbanietz, OBSTBAU FACHMAGAZIN

»Ein interessantes Buch für Pomologinnen und Hobby-Gärtner […] aber auch verständlich für Einsteigerinnen und Einsteiger. Ein schönes Buch auch zum Verschenken oder für die eigene Sammlung.«
Stefanie Weigelmeier, GINKGO-BLATT

»Lesefutter und Augenschmaus«
Oliver Jahn, ARCHITECTURAL DIGEST

»Als ich Ihre Geschichten gelesen hab und dann auch noch diese herrlichen zahlreichen Abbildungen der alten Obstsorten gesehen hab, dachte ich: man das möchte ich doch mal essen.«
Thomas Böhm, RBB RADIO EINS LITERATURAGENTEN

»In über fünfzig Porträts heimischer alter Obstsorten beweist ihre Spurensuche, wie viele Geschichten in diesen Sorten stecken und dass es sich lohnt, sie zu retten oder wiederzuentdecken.«
Elke Schröder, NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG

»[Mit] unterhaltsamen Geschichten über teils vergessene Sorten von Äpfeln, Birnen, Beeren, Kirschen, Pflaumen und selteneren Obstarten. […] Ein besonderer Augenschmaus sind die Abbildungen, die alle von der Staatsbibliothek zu Berlin stammen.«
GOSLARSCHE ZEITUNG

»Rundum ein gelungener Band«
John Micellli, DER SONNTAG/DOPPELPUNKT

»Wer selbst alte Obstsorten in seinem Garten beherbergt, findet im vorliegenden Band wichtige Merkmale dazu und viele Anregungen zum Wert der alten Obstsorten!«
Herbert Pardatscher-Bestle, BÜCHERRUNDSCHAU

»Von ›Herbstprinz‹ über ›Venusbrust‹ bis zur ›Forellenbirne‹ hat sie Sofia Blind in ›Die alten Obstsorten‹ gesammelt, dazu viel Hintergrundwissen, Rezepte und sogar Anbautipps!«
Mara von Zitzewitz, VIVART

»Sofia Blinds ›Die alten Obstsorten – von Ananasrenette bis Zitronenbirne‹ aus dem Dumont Buchverlag ist ein Schatz für alle, die sich – wie ich – für alte Obstsorten und ihre wunderschönen, historischen Darstellungen interessieren.«
Daniela Uhrich, LADY-BLOG.DE

Sofia Blind

Sofia Blind, geboren 1964, lebt als Autorin, Übersetzerin und Gärtnerin im Lahntal. In ihrem historischen Garten pflegt sie über dreißig Obstbäume – seltene alte Sorten wie ›Champagner-Renette‹, ›Schöner von Bath‹ oder ›Große Grüne Reneklode‹, aber auch Maulbeere, Kaki und Brustbeere. Bei DuMont erschien zuletzt ihr Buch ›Wörter, die es nicht auf Hochdeutsch gibt‹ (2019), außerdem übersetzt sie u.a. die Werke von John Lewis-Stempel und Nigel Slater ins Deutsche.