Vernichten

Michel Houellebecq

Vernichten

Gelesen von: Christian Berkel
1151 Minuten,
Erscheinungstag: 11.01.2022
ISBN 978-3-8321-6026-5

Übersetzung: Stephan Kleiner iStephan Kleiner, geboren 1975, lebt als literarischer Übersetzer in München. Er übertrug u.?a. Geoff Dyer, Chad Harbach, Tao Lin und Hanya Yanagihara ins Deutsche. , Bernd Wilczek iBernd Wilczek, geboren 1975, arbeitete mehrere Jahre als Universitätslektor in Frankreich. Er übertrug u.a. André Glucksman, Maurice Blanchot und Paul Virilio ins Deutsche.

Leseprobe Öffnen

Hören Sie hier Weiteres zum Buch

* Preis inkl. MwSt. in Deutschland

* Preis inkl. MwSt. in Deutschland

* Preis inkl. MwSt. in Deutschland

Der neue Roman von Michel Houellebecq

Kurz vor den französischen Präsidentschaftswahlen 2027 taucht im Netz ein Video auf, das die Hinrichtung des möglichen Kandidaten Bruno Juge zu zeigen scheint. Paul Raison ist Absolvent einer Elitehochschule und arbeitet als Spitzenbeamter im Wirtschaftsministerium. Als Mitarbeiter und Vertrautem Juges fällt ihm die Aufgabe zu, die Urheber des Videos ausfindig zu machen. Im Laufe seiner Nachforschungen kommt es zu einer Serie mysteriöser terroristischer Anschläge, zwischen denen kein Zusammenhang zu erkennen ist. Aber nicht nur die Arbeit, auch das Privatleben von Paul Raison ist alles andere als einfach. Er und seine Frau Prudence leben zwar noch zusammen, aber sie teilen nichts mehr miteinander. Selbst die Fächer im Kühlschrank sind getrennt. Während Juge um seine Kandidatur kämpft, kann Paul entscheidende Hinweise für die Aufklärung der Anschläge liefern. Doch letztlich verliert Juge gegen einen volksnahen ehemaligen Fernsehmoderator, und die Erkenntnisse aus Pauls Recherche sind nicht minder niederschmetternd für die Politik des Landes.
Als Paul von seiner Arbeit freigestellt wird, kommt es zu einer Annäherung zwischen ihm und seiner Frau und die beiden finden wieder zueinander. Ein unerwartetes, wenn auch fragiles Glück …

Die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Liebe, das komplexe Zusammenspiel von Gesellschaft und Politik und die weitreichende, oftmals kaum wahrnehmbare Verknüpfung von Politischem und Privatem – das sind die Themen des neuen Romans von Michel Houellebecq, dem großen Visionär der französischen Literatur.

Stimmen zum Buch

»›Vernichten‹ ist ein völlig unerwartetes Meisterwerk, […] Es hat eine Wucht wie kein anderes seiner Werke, weil Houellebecq einer Schwäche erlegen ist: Keines seiner Bücher ist verletzlicher.«
Adam Soboczynski, Die ZEIT

»ironisch, unterhaltsam und heillos abgründig«
Julia Encke, FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG

»Eine meisterhafte Ode an die Familie, an Frankreich, sogar an die Ehe«
Nils Minkmar, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»›Vernichten‹ klingt als großes, beeindruckendes Memento mori aus.«
Ingeborg Waldinger, WIENER ZEITUNG

»Das Buch ist nicht weniger scharfsinnig und gesellschaftspolitisch relevant als seine Vorgänger«
Imogena Doderer, ORF KULTURMONTAG

»Ein großer Roman über die Übel der Gesellschaft«
LE FIGARO

»Man liest dieses Buch sehr gern. Atemlos [...] toll komponiert«
Iris Radisch, 3SAT KULTURZEIT

»Alles da, Intensität und Empfindsamkeit, das ganz große Gesellschaftspanorama und die Detailaufnahme«
Jan Küveler, WELT AM SONNTAG

»Das bislang komplexeste Werk des Franzosen«
Sebastian Hammelehle, DER SPIEGEL

»Was Jules Verne im 19. Jahrhundert für Technik war, das ist Michel Houellebecq für Politik und Soziologie. [›Vernichten‹ ist] ein Roman, der goldrichtig kommt.«
Denis Scheck, WDR3 MOSAIK

»Ein Roman, den man nicht aus der Hand legen kann, und der am Ende trotz allem Gesichter voller Hoffnung hinterlässt.«
LIBERATION

»Michel Houellebecq [seziert] wieder den Zeitgeist.«
Sabine Glaubitz, DPA

»Mit beißendem Spott kritisiert Michel Houellebecq die deformierte Moderne. […] [Eine] bewährt zynische Satire unserer Mediendemokratie«
Jobst-Ulrich Brand, FOCUS

»[Houellebecq] versteht doch immer wieder zu überraschen.«
Cornelia Geißler, BERLINER ZEITUNG

»Sicher ist, dass Houellebecq die 'Größe' eines Balzac besitzt«
LE JOURNAL DU DIMANCHE

»Auf 600 Seiten lässt sich das in Houellebecqs schnörkelloser, präziser Sprache sehr elegant lesen. Ja, man verschlingt diesen weltsatten, dabei nie überladenen Gesellschaftsroman.«
Michael Wurmitzer, DER STANDARD

»Michel Houellebecq [legt] seinen umfangreichsten und zärtlichsten Roman vor«
Sebastian Fasthuber, FALTER

»Ein großes Erzählkunstwerk. [...]. Keiner weiß, wie er das macht, außer allenfalls ihm selbst, Michel Houellebecq, der Miraculix der Literatur.«
Alexander Solloch, NDR KULTUR

»›Vernichten‹ ist Houellebecqs Meisterwerk«
LA LIBRE BELGIQUE

»Zwischen Tolstoi und ›Tim und Struppi‹. […] Das zutiefst menschliche Porträt einer entmenschlichten Gesellschaft.«
Christian Bos, KÖLNER STADTANZEIGER

»Man hat die Menschen lieb gewonnen, die Houellebecq ohne Beschönigung gezeichnet hat. Man leidet mit ihnen. Man sorgt sich mit ihnen. Und am Ende – weint man um sie.«
Katja Kraft, MÜNCHENER MERKUR

»Zu Recht rühmt und fürchtet man diesen Autor als Seismograph, ja, als Prophet.«
Edo Reents, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

»Ein großer Gesellschafts-, Familien- und Liebesroman. Eine absolute Leseempfehlung.«
Jörg Magenau, RBB

Michel Houellebecq

Michel Houellebecq, 1958 geboren, gehört zu den wichtigsten Autoren der Gegenwart. Seine Bücher werden in über vierzig Ländern veröffentlicht. Für den Roman ›Karte und Gebiet‹ (2011) erhielt er den Prix Goncourt. Sein Roman ›Unterwerfung‹ (2015) stand wochenlang auf den Bestsellerlisten und wurde mit großem Erfolg für die Theaterbühne adaptiert und verfilmt. Zuletzt erschien der Essayband ›Ein bisschen schlechter‹ (2020).