Wassererzählungen

John von Düffel

Wassererzählungen

256 Seiten Erscheinungstag: 13.02.2014
ISBN 978-3-8321-9744-5

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»›Wir kehren immer zum Wasser zurück‹ ist der erste Satz, den ich in Prosa geschrieben habe.« JOHN VON DÜFFEL

Ein Schwimmbad, ein See, ein Teich, strömender Regen und das Meer – John von Düffels neue Geschichten spielen im, am, unter oder auf dem Wasser. Sie erzählen von glitzernden Reflexen und schwarzer Tiefe, großer Weite und luftdichter Abgeschlossenheit, eisgrauem Meer im Winter und dem glasklaren Wasser eines Pools. Ein Vater muss lernen, dass seine Tochter ihm entwächst, eine Mutter, dass ihr Kind niemals geboren wird. Ein Lehrer erkennt, dass man anderen Menschen nie das vermitteln kann, was man möchte, sondern nur das Unfreiwillige. Wie ein stummer Fisch im Aquarium dekoriert eine Frau den Pool eines Stararchitekten. Ein junger Mann schwimmt durch die winterkalte Ostsee und stirbt – doch nicht.
In elf Geschichten blickt John von Düffel auf Eltern und Kinder, Menschen und Tiere in einer Welt, in der vieles, was früher galt, fortgespült wurde.
Mit seinen Wassererzählungen kehrt der leidenschaftliche Schwimmer John von Düffel zu dem Grundmotiv seines Erfolgsromans ›Vom Wasser‹ und zu seinem Lebensthema zurück.

Stimmen zum Buch

"Eine Explosion widersprüchlicher Empfindungen wird zu einer Kaskade präzisester Bilder […] Das ist Prosa, die einem den Atem nimmt."
Tomas Gärtner, DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN

"Mit routinierter Konzentration krault John von Düffel durch die Erzählungen [...] tiefgründig."
BÖRSENBLATT

„Immer und scheinbar mühelos funktioniert von Düffels Sprache. Die trifft den Leser schon mal ins Herz. (…) ganz unprätentiös ist bei ihm kein Wort zu viel.“
Ariane Lemme, POTSDAMER NEUESTE NACHRICHTEN

„Die Melancholie dieser “Wassererzählungen“ ist von unwiderstehlich zartem Regengrau.“
Brigitte Schmitz-Kunkel, KÖLNISCHE RUNDSCHAU

„Ein melancholisches Buch.“
Kerstin Meier, KSTA

„Stark ist Düffel immer dann, wenn er dem Missverstehen unter ehemals Liebenden nachspürt.“
Oliver Jungen, F.A.Z.

"In seinen technischen Möglichkeiten ist von Düffel variantenreich, ohne brillieren zu wollen."
Christoph Schröder, SZ

"John von Düffels Prosa bietet grandiose Momentaufnahmen, wundervolle Situationsbeschreibungen und eine tiefe Innerlichkeit, die den Leser mitunter den Atem anhalten lässt."
Heike Geilen, TABULARASA

"Düffels literarische Wasserspiele bleiben nicht an der Oberfläche."
Ralf Nestmeyer, NÜRNBERGER ZEITUNG

"Auch für Nichtschwimmer empfehlenswert."
JOURNAL FRANKFURT

Sprachlich brillant […] kurzweilig, tiefsinnig und schön zu lesen."
HAMBURGER MORGENPOST

"Wunderbar intime Szenen isoliert vom Tosen des Alltags."
SONNTAGSZEITUNG

"Klar, prägnant und schmucklos […] so lesen sich die Erzählungen in einem einzigen Sog."
Edelgard Abenstein, DEUTSCHLANDRADIO KULTUR

"Gerade in den besten Erzählungen gelingt es John von Düffel, das Wasser zum eigentlichen Protagonisten zu machen - in seiner ganzen ambivalenten Bedeutung für den Menschen."
Sigrid Löffler, WDR3

"Literarische Kurzstrecken mit Tiefgang: (…) Federleicht geschrieben und voller Einsicht."
ELLE

"Eine delikat poetische Sprache."
Edith Schlocker, TIROLER TAGESZEITUNG

"Die kleinen Urlaubsgeschichten entfalten sich mit jedem Wort zu Kunstwerken."
AIDA Das Magazin

"Geschichten des fabulösen deutschen Erzählers - lakonisch, suggestiv, faszinierend."
NEWS

"Es sind überraschende Prosatexte wie diese, die Düffels "Wassererzählungen" so lesenswert machen; gleich ob der Leser in der Badewanne oder am Strand der Ostsee sitzt."
Kai Agthe, MITTELDEUTSCHE ZEITUNG

"Die Erzählungen von glitzernden Reflexen und schwarzer Tiefe, großer Weite, und dem glasklaren Wasser eines Pools verschaffen im Sommer angenehme literarische Abkühlung."
BIELEFELDER

"Der Autor macht, was er am besten kann: mal melancholisch, mal wunderbar leichtfüßig seine Geschichten erzählen."
BÜCHER

"John von Düffel erzählt dicht, aber ohne Eile, in einem eigenartig melancholischen Ton, der die literarische Qualität dieses Buches darstellt."
Salli Sallmann, RBB KULTURRADIO

"Ein moderater, altmeisterlicher Autor mit großem Formen- und Motivreichtum [...] fein- bis hintersinnige Motive."
Gerald Schmickl, WIENER ZEITUNG

"Ein Meister der Achtsamkeit und der Fähigkeit, das Beobachtete so genau und treffend auszudrücken, wie er will."
Wolfgang Braun, WESTFALEN BLATT

John von Düffel

John von Düffel wurde 1966 in Göttingen geboren, er arbeitet als Dramaturg am Deutschen Theater Berlin und ist Professor für Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Auszeichnungen 1998 erhielt John von Düffel für seinen Debütroman ›Vom Wasser‹ den Ernst-Willner-Preis in Klagenfurt, den Jürgen-Ponto-Preis, den Mara-Cassens-Preis des Literaturhauses Hamburg und den aspekte-Literaturpreis. 2005 erhielt er für seinen Roman ›Houwelandt‹ den Preis ›Das neue Buch‹, der jährlich vom Verband deutscher Schriftsteller (VS) Niedersachsen / Bremen ausgelobt wird. John von Düffels Theaterstücke wurden zweimal zu den Mülheimer Theatertagen nominiert und beim Berliner Theatertreffen vorgestellt. Zuletzt wurde er mit dem Nicolas-Born-Preis 2006 ausgezeichnet. Buchveröffentlichungen Oi (Merlin 1995) Solingen (Merlin 1995) Die Unbekannte mit dem Fön (Merlin 1997) Missing Müller (Merlin 1997) Born in the RAF (Merlin 1999) Kleine Philosophie der Passionen. Schwimmen (dtv 2000) Zeit des Verschwindens. Roman (DuMont, 2. Aufl. 2000) Vom Wasser. Roman (DuMont 2000) Ego. Roman (DuMont 2001) Wasser und andere Welten. Geschichten vom Schwimmen und vom Schreiben (DuMont 2002) Houwelandt. Roman (DuMont 2004) Beste Jahre. Roman (DuMont 2007) Wovon ich schreibe (DuMont 2009) Hotel Angst (illustrierte Ausgabe DuMont 2010) Goethe ruft an (DuMont 2011) Wassererzählungen (DuMont 2014) Weitere Veröffentlichungen Theaterstücke Oi. UA: 1995, Stendal/Oldenburg, R: Gerhard Jelen, R: Guido Huonder Solingen. UA: 1995, Oldenburg, R: Sylvia Richter Das schlechteste Theaterstück der Welt. UA: 1996, Augsburg, R: Friderike Vielstich Die Unbekannte mit dem Fön. UA: 1999, Magdeburg, R: Jessica Steinke Born in the R.A.F. UA: 2001, Osnabrück, R: Harff-Peter Schönherr Shakespeare, Mörder, Pulp & Fiktion. UA: 1997, Basel, R: Oliver Held Missing Müller Sauriersterben. UA: 1997, Basel, R: Andreas von Studnitz Rinderwahnsinn. UA: 1999, Schwerin, R: Dieter Klaß Zweidrei Liebesgeschichten. UA: 2000, Münster, R: Sylvia Richter (alle Rechte vertreten vom Merlin Verlag, Gifkendorf) Balkonszenen. UA: 2000, Bonn, R: Beat Fäh (alle Rechte vertreten vom Rowohlt Theaterverlag, Hamburg) Hörspiele (ARD-Produktionen) Tango; Wanzen; Glashäuser; Test; Hüben wie drüben; Neue Männer; Schnee; Jahrtausendwende; Eike & Eike; Go Wost! (Hörspiel des Monats); Jenny (Hörspiel des Monats); Missing Müller Übersetzungen und Bearbeitungen Richard B. Sheridan, Die Lästerschule Alan Benett, Die Krankheit von George III Hermann Melville, Bartleby