Tage ohne Hunger

Delphine de Vigan

Tage ohne Hunger

Roman

120 Seiten, Originalverlag: Grasset, Paris 2001 , Originaltitel: Jour sans faim

Erscheinungstag: 22.08.2017
ISBN 978-3-8321-8968-6

Übersetzung: Doris Heinemann iDoris Heinemann, geboren 1957, studierte Romanistik und Germanistik in Köln und Montpellier und übersetzt seit 1997 Literatur, u. a. von Delphine de Vigan, Christian Gailly, Gabriel Chevallier, Theresa Révay, Yann Queffélec, Jean-Claude Derey und Olivier Rolin.

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»Trotz der erschütternden Geschichte strahlt dieses Buch.« LE MONDE

»Die Kälte in ihr sagte ihr, dass sie zwischen Leben und Sterben wählen musste.« Laure ist neunzehn Jahre alt und magersüchtig. Als die Krankheit lebensbedrohlich ist, wird sie in eine Klinik eingewiesen. Bei der Wahl für oder gegen das Leben hilft ihr vor allem der Arzt, dessen Patientin sie wird. Er ist der Einzige, der hartnäckig um sie ringt. Nach langer Zeit ist er der erste Mensch, dem sich Laure öffnet. Und sie erzählt von dem Teil ihrer Kindheit, der sie in diese Krankheit getrieben hat: das Zusammenleben mit ihrer psychisch kranken Mutter.
Drei Monate Krankenhausleben werden geschildert, drei Monate, in denen Laure ihren Todeswunsch überwindet und sich in ihr allmählich ein Lebenswille und sogar der Wunsch nach Freude am Leben wieder einstellt.

Ein bewegender Roman über eine junge Frau, die ihren seelischen Schmerz gegen sich selbst richtet.

Stimmen zum Buch

»So nah ist man als Gesunder dieser Krankheit selten gekommen.«
Anne Burgmer, KÖLNER STADT-ANZEIGER

»[Es gelingt Delphine de Vigan], auch Leser in ihren Bann zu ziehen, die sich vorher noch nie mit dem Thema Anorexie auseinandergesetzt haben. Das bei einem solch schwierigen Thema zu schaffen, hat durchaus Respekt verdient.«
Alexandra Knief, BREMER NACHRICHTEN, WESER-KURIER

»Am Rande der Wahrheit findet Delphine de Vigan ihre Geschichten. Realität und Fake, Autobiografie und Fiktion.«
Lisa Berins, OFFENBACH POST

»So nah ist man als Gesunder dieser Krankheit selten gekommen.«
Anne Burgmer, KÖLNER STADT-ANZEIGER

»Gewohnt brillant erzählt Delphine de Vigan in diesem autobiografischen Roman die Geschichte des „Wie konnte es nur so weit kommen? Berührend bis zur letzten Seite.«
Sarah-Maria Deckert, MYSELF

»Delphine de Vigan zu lesen erweitert immer den Horizont, in diesem Fall ganz besonders.«
Gabi Rudolph, FASTFORWARD-MAGAZIN

»Einfühlsam«
Beate Berger, GLAMOUR

»Mit nur knapp 180 Seiten schafft Delphine de Vigan es, ganz tief drinnen zu berühren: […] poetisch und grauenhaft realistisch zugleich.«
Katharina Wantoch, PSYCHOLOGIE bringt dich weiter

»Der Roman rüttelt wach und bietet einen bewegenden Ausflug in ein krankes, aber heilbares Leben. Und er gibt Kraft!«
Bianca Steinhagen, LITERATWO.DE

Delphine de Vigan

Delphine de Vigan, geboren 1966, erreichte ihren endgültigen Durchbruch als Schriftstellerin mit dem Roman ›No & ich‹ (2007). Sie zählt zu den wichtigsten französischen Autoren der Gegenwart. Ihr neuester Roman ›Nach einer wahren Geschichte‹ (DuMont 2016) stand wochenlang auf der Bestsellerliste in Frankreich und erhielt 2015 den Prix Renaudot. Ihr Roman ›Tage ohne Hunger‹ erscheint 2017 erstmals auf Deutsch bei DuMont. Die Autorin lebt mit ihren Kindern in Paris.