Nach einer wahren Geschichte

Delphine de Vigan

Nach einer wahren Geschichte

350 Seiten, Originalverlag: JC Lattès, Originaltitel: D'après une histoire vraie
Erscheinungstag: 15.08.2016
ISBN 978-3-8321-9830-5

Übersetzung: Doris Heinemann iDoris Heinemann, geboren 1957, studierte Romanistik und Germanistik in Köln und Montpellier und übersetzt seit 1997 Literatur, u. a. von Delphine de Vigan, Christian Gailly, Gabriel Chevallier, Yann Queffélec, Jean-Claude Derey und Olivier Rolin.

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Ein raffiniertes literarisches Spiel mit Fiktion, Wirklichkeit und Identität

Ein raffiniertes literarisches Spiel mit Fiktion, Wirklichkeit und Identität

Zwei Frauen lernen sich auf einer Party kennen. Die zurückhaltende Delphine, die sich mit fremden Menschen meist sehr schwer tut, ist sofort fasziniert von der klugen und eleganten L., die als Ghostwriter arbeitet. Aus gelegentlichen
Treffen werden regelmäßige, man erzählt einander das eigene Leben, spricht über Familie und Freunde, vor allem über Freundinnen. Und natürlich über Bücher und Filme, die man liebt und bewundert. Delphine ist glücklich über die Gemeinsamkeiten und fühlt sich verstanden wie schon lange nicht mehr. Ganz entgegen ihrer Gewohnheit gibt sie in einem Gespräch über das Schreiben die Idee für ihr nächstes Buch preis. L. reagiert enttäuscht: Wie nur könne Delphine ihre Zeit auf eine erfundene Geschichte verschwenden? Eine Autorin ihres Formats müsse sich der Wahrheit verschreiben. Delphine ist entsetzt. L.s leidenschaftlich vorgetragene Forderung löst eine tiefe Verunsicherung in ihr aus. Bald kann sie weder Papier noch Stift in die Hand nehmen. L. scheint völlig unglücklich über das zu sein, was sie in der Freundin ausgelöst hat. Selbstlos übernimmt sie die Beantwortung von E-Mails, das Absagen von Lesungen und Interviews, das Vertrösten des Verlags, der auf einen neuen Roman wartet. Und all das in Delphines Namen. Keiner weiß davon, keiner kennt L., und so ist Delphine allein, als sie feststellt, dass L. ihr immer ähnlicher wird …
Das Hörbuch ist zeitgleich bei Random House Audio erschienen, gelesen von Martina Gedeck.

»Nach einer wahren Geschichte« wird von Roman Polanski verfilmt (Drehbuch Olivier Assayas), mit Emmanuelle Seigner und Eva Green in den Hauptrollen.

Stimmen zum Buch

»Dieser Roman ist das Gegenteil eines Schmökers. Es ist, als ob de Vigan eine Flipperkugel durch die Gedanken ihrer Leser schicken würde. […] Einen so klugen Roman über das Schriftstellersein muss man erst mal schreiben.«
Claudia Voigt, LITERATUR SPIEGEL

»Es wird bedrückend. Sogar sehr. […] Delphine de Vigan, so scheint es, will nicht mehr brav sein, sie hat beschlossen, uns zu täuschen. Und das kann sie verdammt gut.«
Annabelle Hirsch, F. A. S.

»Spannender Roman über die Macht der Bücher«
Tina Rausch, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG Magazin Stil Leben

»Es ist ein extrem spannendes Buch […] ein sehr, sehr kluges Buch«
Alain Claude Sulzer, SRF KULTUR

»Das Buch ist ein grandioses Spiel mit der Autofiktion, aber vor allen Dingen ist es ein Buch, das man nicht weglegen will, ein Buch, zu dem man immer zurückmuss, und seien wir ehrlich: Solche Bücher gibt es eigentlich gar nicht. Delphine de Vigan. Nach einer wahren Geschichte – man schreibt das sonst immer nur so. Aber hier ist es wahr.«
Hannah Lühmann, LITERARISCHE WELT

»sehr gescheiter, interessant zu lesender Roman«
Elke Heidenreich, SRF KULTUR

»Großartiges Vexierspiel […] eine großartige Story übers Schreiben.«
Anne Haeming, SPIEGEL ONLINE

»Ganz große Erzählkunst!«
Astrid Mayerle, BR DIWAN

»Das Spiel der Autorin mit den komplexen Identitäten ihrer Protagonistin, deren Antagonistin und ihrer eigenen Person verwirrt, fasziniert und betört.«
Jeanette Villachica, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

»Dies ist ein verdammt gutes Buch.«
Anne-Dore Krohn, RBB KULTURRADIO

»Kluges und geheimnisvolles Spiel um Literatur und Wahrheit, Identität und Künstlertum. Ein wunderbarer Text.«
MARTINA GEDECK

»Frankreichs neue Starautorin Delphine de Vigan hat ein fesselndes Buch über eine zerstörerische Frauenfreundschaft geschrieben.«
Martina Meister, WELT

»Ein überaus spannender Literaturkrimi und ein fulminanter Roman über das Thema Freundschaft. […] Die Autorin spielt virtuos mit dem Doppelgängermotiv.«
Jochen Kürten, DEUTSCHE WELLE

»Zum Schluss hat man ein kluges Buch mit vielen wundervoll formulierten Sätzen über das Leben, das Schreiben, den Ruhm und seine Schattenseiten gelesen.«
Annemarie Stoltenberg, NDR KULTUR

»Täuschung ist schließlich eines der großen Motive in Delphine de Vigans subtilem Psychothriller ›Nach einer wahren Geschichte‹, bei dem man herrlich mitpsychologisieren kann.«
Judith Liere, STERN

»Ein Gefühl von Angst überkommt den Leser, atemlos blättert man um, fürchtet ums Wohl der Icherzählerin – oder doch um das der Autorin? Hoch spannend und hochvergnüglich, sich so in die Irre führen zu lassen.«
Janis Voss, EMOTION

»Ein fesselnder Versuch über das Autobiografische.«
Hannah Lühmann, DIE WELT

»Dieses als Reißer maskierte Literaturexperiment fesselt in seinen emotionalen Abgründen ebenso wie in seinen intellektuellen.«
Ralf Stiftel, FREITAG

»Ein beängstigendes Verwirrspiel mit Wirklichkeit und Fiktion.«
Katja Engler, HAMBURGER ABENDBLATT

»Auf hohem Niveau erzählt, […] mit großer Eleganz geschrieben.«
Annemarie Stoltenberg, NDR KULTUR GEMISCHTES DOPPEL

»Der Bestseller aus Frankreich erzählt eine Story, in der sich Realität und Fantasie genial vermischen.«
Sonja Baulig, MAXI

»Raffiniert, beklemmend und unterhaltsam.«
Hendrik Werner, WESER-KURIER

»Ich glaube, das könnte ein echt großer Bestseller werden.«
Petra Hartlieb, ORF HEUTE LEBEN

»Die französische Bestsellerautorin schreibt sensationell gut und betreibt ein raffiniertes literarisches Spiel.«
JOURNAL FRANKFURT

»Ein toller Thriller.«
Tina Uhlmann, BERNER ZEITUNG

»Eine atmosphärisch dichte Geschichte um Wirklichkeit und Illusion, Gewissheit und Zweifel.«
Rainer Schaper, SRF

»Delphine de Vigan hat beim Schreiben sichtlich Vergnügen gehabt am Spiel mit den Ebenen. Und das gibt sie ihren Lesern weiter.«
Dina Netz, WDR5 BÜCHER

»Eine Hommage an die Literatur und daran, was sie uns schenken kann, wenn wir uns auf sie einlassen.«
Anne Burgmer, KÖLNER STADT-ANZEIGER

»Eine eindrucksvolle Verteidigung der literarischen Imagination.«
Oliver Pfohlmann, TAGESSPIEGEL

»Ein gelungener Zwitter: gleichermaßen ein raffiniertes metareflexives Spiel um Wahrheit, Erfindung und Identität wie ein packender Psychothriller.«
Oliver Pfohlmann, DER STANDARD

Delphine de Vigan

Delphine de Vigan, geboren 1966, gelang mit ›No & ich‹ (2007) der Durchbruch als Schriftstellerin. Seit dem Roman ›Das Lächeln meiner Mutter‹ (2010), der wochenlang die französische Bestsellerliste anführte, zählt sie zu den wichtigsten zeitgenössischen Autoren Frankreichs. Sie lebt mit ihren Kindern in Paris

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