Heimkehren

Yaa Gyasi

Heimkehren

Roman

416 Seiten, mit farbigem Vorsatz, Originalverlag: Knopf, New York 2016, Originaltitel: Homegoing
Erstmals im Taschenbuch
Erscheinungstag: 08.10.2018
ISBN 978-3-8321-6460-7

Übersetzung: Anette Grube iAnette Grube, 1953 in München geboren, hat Anglistik studiert. Sie hat u. a. Arundhati Roy, Richard Yates, Ch. N. Adichie, T. C. Boyle, Vikram Seth, Kate Atkinson und Mordecai Richler ins Deutsche übersetzt.

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»Ein kluger, aufrüttelnder Roman, der ein Ehrfurcht gebietendes Thema in eindringliche, leuchtende Farben verwandelt.« NICOLE HENNEBERG, F.A.Z

›Heimkehren‹ spannt einen kühnen Bogen vom Ghana des 18. Jahrhunderts bis in die USA der Gegenwart. Die Geschichte setzt mit Effia und Esi ein – Schwestern, deren Lebenswege von Anfang an getrennt verlaufen. Es ist Effias Stamm, die Fante, der Hand in Hand mit den Briten das Geschäft der Versklavung Tausender betreibt. Über Jahrhunderte profitieren Effias Nachkommen davon oder verzweifeln daran, so wie ihr Enkel James. Dessen Urenkel wiederum, der kluge Yaw, muss erkennen, dass man in diesem gnadenlosen Spiel als Schwarzer nur verlieren kann, weil am Ende stets die Weißen profitieren.
Esi, ihre Kinder und Kindeskinder kämpfen vom ersten Tag an in Amerika ums Überleben. Ihre willensstarke Tochter Ness nimmt jedes Leid auf sich, um ihr Kind zu retten. Ihr Enkel schuftet in den Kohleminen Alabamas für ein besseres Leben in Freiheit, das jedoch selbst noch seiner Tochter Willie im Harlem der Sechzigerjahre verwehrt bleibt. Hat die vorerst letzte Generation schließlich die Chance, einen Platz in der Gesellschaft zu finden, den sie Heimat nennen kann und wo man nicht als Menschen zweiter Klasse angesehen wird?


New-York-Times-Bestseller

Stimmen zum Buch

»Die Intensität, die Gyasi entstehen lässt, in der Dichte dieser Porträts, ist unvergleichlich.«
Anne Haeming, SPIEGEL ONLINE

»Ein kluges Buch voller Schönheit, das Wunden heilt – dazu bestimmt, ein Klassiker zu werden.«
Zadie Smith

»›Heimkehren‹ ist ein tief beeindruckendes und gleichzeitig federleichtes Stück Literatur geworden. Am Ende gibt es zwar keine Versöhnung, aber trotz allem einen Funken Hoffnung.«
Antje Deistler, DEUTSCHLANDFUNK

»›Heimkehren‹ von der ghanaisch-amerikanischen Autorin Yaa Gyasi ist neben ›Underground Railroad‹ von Colson Whitehead eines der wichtigsten Bücher aus Amerika in diesem Herbst.«
Susanne Messmer, TAZ

»Dies ist kein Onkel-Tom-Klagegesang, sondern ein höchst differenzierter Roman, in dem das Schicksal so manches eben noch Verdammten sich wandeln kann.«
Rainer Hartmann, KÖLNER STADT-ANZEIGER

»Das Buch erzählt die Geschichte der Sklaverei in poetischen Happen. Und liegt am Ende umso schwerer im Magen – denn die rassistische Gewalt dauert an.«
Kester Schlenz, STERN

»Yaa Gyasi […] lässt ihre Figuren nicht namenlose Opfer ihrer Umstände sein, sondern verleiht ihnen Individualität, eine Stimme, Würde; lässt sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten Handelnde sein. Sie schreibt ihre Geschichte selbst. Und sie schreibt sie brillant.«
Marie-Sophie Adeoso, FRANKFURTER RUNDSCHAU

»Aus afrikanischer Perspektive erzählt die Autorin in ›Heimkehren‹ eine andere Geschichte der Sklaverei. Berührend.«
Stefanie Wehr, FRANKFURTER NEUE PRESSE

»Eine Chronik, wie man sie noch nie gelesen hat. Packend, erschütternd, unverzichtbar.«
Antje Liebsch, BRIGITTE WOMAN

»Romane können etwas wiederherstellen, was verloren war. [Ein] beeindruckendes Debüt.«
Katharina Granzin, TAZ

»›Heimkehren‹ ist eine Wucht […] und ein fast überwältigendes Leseabenteuer.«
Sabine Lutz, BADISCHE ZEITUNG

»Neben Colson Whiteheads preisgekröntem Sklaverei-Roman ›Underground Railroad‹ hat sie wohl das wichtigste Buch geschrieben, das im Herbst zu diesem Thema bei uns erscheint.«
Tino Dallmann, SWR 2

»Gyasi beschränkt sich auf das Wesentliche und schafft doch ein episches Werk, das voller Sehnsucht steckt. Egal wie unmenschlich die Umstände sein mögen, Hoffnung und Glaube bleiben. Und meist auch die Liebe.«
Tanja Ochs, HEILBRONNER STIMME

»Ein wunderbar eindringlicher, fesselnder und berührender Roman, der von Heimkehren und Vergebung handelt, aber auch und vor allem: von Missionierung, Menschenraub und Sklaverei, von Auspeitschung und Vergewaltigung, Betrug und Verrat, Selbstmord und Wahnvorstellungen.«
Wolfgang Seibel, ORF

»Das Buch der US-Ghanaerin Yaa Gyasi wurde bereits bei Erscheinen als Klassiker gehandelt - ein grosses Stück Literatur, in dem ein Funken der Versöhnung liegen könnte.«
Verena Lugert, ANNABELLE

»Man spricht schon davon, dass ein neuer Klassiker geboren sei. Mit Preisen überhäuft, ist ›Heimkehren‹ zu einem der zehn besten Bücher 2016 gekürt worden.«
Tina Muffert, BÜCHER MAGAZIN

»Ein trauriges, ein tief bewegendes Buch«
Britta Bode, BERLINER MORGENPOST

»In Zeiten von Rassismus und Fake News bleibt das Thema [von ›Heimkehren‹] hochaktuell.«
Christiane Hoffmeister, HAMBURGER ABENDBLATT

»Das Buch erzählt die Geschichte der Sklaverei in poetischen Happen.«
Lennart Schwarz, STERN

»Bewegend, grausam, düster und doch nicht ohne Hoffnung.«
Georg Gruber, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

»[Ein] dystopischer Roman, der sein heißes Herz unter einer Schicht alltagsrealistischer Beschreibungen und pfeilschneller Dialoge verbirgt.«
Ferdinand Quante, WDR 5 Bücher

»Man spricht schon davon, dass ein neuer Klassiker geboren sei.«
Tina Muffert, BÜCHER MAGAZIN

»›Heimkehren‹ ist eine unglaubliche erzählerische Leistung, sie findet eine mitreißende Sprache, die einen riechen, fühlen und schmecken lässt.«
Nadine Kreuzahler, INFORADIO RBB

»Ein großartiger Roman, ein Epos über 300 Jahre, die Entwicklung einer ghanaischen Familie von der Versklavung bis in die Gegenwart. Man kann es nicht aus der Hand legen.«
Sven Stricker, POTSDAMER NEUESTE NACHRICHTEN

»Wie ist es möglich, dass ein experimentelles Buch auf derart mitreißende Art den Spannungsbogen hält? Yaa Gyasi hat ein Buch über Sklaverei verfasst, wie es noch keins gegeben hat.«
Susanne Messmer, TAZ

»Bewundernswert sorgfältig recherchiert. […] Eine überfällige Geschichtslektion.«
Ulrike Sárkány, NDR KULTUR

»Dieses Buch ist ein literarisches Ereignis […].«
Marlen Hobrack, DER FREITAG

»Diese junge Autorin hat ein gewaltiges Talent.«
HAMBURGER ABENDBLATT

»Ein aufwühlender, kluger und epischer Roman«
Matthias Glatthor, BÖRSENBLATT

»Jeder Abschnitt ist eine kleine Perle, das dunkel funkelnde Drama einer ganzen menschlichen Existenz auf wenigen Seiten. Und zum Schluss fügen sich diese Perlen zu einer geschlossenen Kette.«
Meike Schnitzler, BRIGITTE

»Das Besondere an diesem gründlich recherchierten und zugleich sehr lebendig erzählten Roman ist, dass er nicht nur den fortwirkenden Rassismus in den Vereinigten Staaten beklagt, sondern auch die Verhältnisse an der afrikanischen Goldküste in den Blick nimmt und damit eine historische Wahrheit nicht unterschlägt.«
BÖRSENBLATT

»Ein komplexer Roman mit bewegenden Schicksalen – und einem versöhnlichen Ende.«
Jessica Will, RUHR NACHRICHTEN

»Immer wieder spürt man, wie viel sprachliche Kraft in dieser jungen Autorin schlummert.«
Solveig Bach, N-TV.DE

»Als Lesende hat man den Eindruck, erst durch die Fiktion wird das Ausmaß der historischen Realität fassbar.«
Lisa Ndokwu, AFRIKANET.INFO

»Der Roman schenkt Nachfahren der Sklaven [...] die Möglichkeit, die zerrissenen Wurzeln ihrer Herkunft mittels Vorstellungskraft wieder zu verbinden.«
THE NEW YORK TIMES BOOK REVIEW

»Ein vielversprechendes Debüt, das die emotionalen, politischen und kulturellen Spannungen über Zeit und Kontinente hinaus bewusst macht.«
KIRKUS REVIEWS

Yaa Gyasi

Yaa Gyasi, 1989 in Ghana geboren, ist in den USA aufgewachsen. Sie hat Englische Literatur in Stanford studiert und einen Abschluss des Iowa Writers’ Workshops. Für ihr Debüt ›Heimkehren‹ erhielt sie von der National Book Foundation die Auszeichnung ›5 under 35‹ und wurde u. a. mit dem PEN/Hemingway Award for Debut Fiction ausgezeichnet. Die Autorin lebt in den USA.

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