Eros

Helmut Krausser

Eros

Roman

320 Seiten Erscheinungstag: 30.08.2006
ISBN 978-3-8321-7988-5

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„Helmut Krausser ist ein leidenschaftlicher Erzähler, ein Künstler der Verführung." SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

Alexander von Brücken lernt Sofie in den Bombennächten des Zweiten Weltkriegs kennen. Er ist Spross einer Dynastie von Fabrikbesitzern, sein Vater verkehrt mit den Größen des Nazi-Regimes. Sofies Eltern arbeiten in seiner Fabrik, erst die Enge der Luftschutzkeller führt die Kinder zusammen. Doch einen Kuss von Sofie gibt es nur gegen Geld. Denn Alexander von Brücken ist reich, er bleibt es sein Leben lang. Und ein Leben lang bleibt er besessen von Sofie.

„Eros" erzählt die Geschichte einer unerfüllten Leidenschaft. Alexander von Brücken kann sich jeden Wunsch erfüllen, nur den einen nicht. Er nutzt sein Vermögen, um ein anderes Leben zu erkunden, zu begleiten – und zu beeinflussen. 1967, nach dem Besuch des Schahs, geht Sofie in den Untergrund.
Als ihre terroristische Zelle plant, von Brücken zu entführen, soll sie den Lockvogel spielen.

„Eros" verfolgt zwei Menschen in einem Versteckspiel durchs Deutschland der Nachkriegszeit – bis in die Untiefen einer Terrorszene, die keine Aussteiger duldet, und bis in den Unterschlupf eines Stasi-Plattenbaus.

„Eros" erzählt die Jahrzehnte überspannende Geschichte eines Jägers und seiner liebenswerten Beute: ein Roman auf Liebe und Tod.

„Viel mehr kann man von Literatur nicht verlangen!"
FRANKFURTER RUNDSCHAU

Stimmen zum Buch

„Einen Bogen über ein halbes Jahrhundert gespannt - mit 'Eros' ist Helmut Krausser ein großer deutscher Zeitroman gelungen. …das kühnste, ehrgeizigste und zugleich formal strengste Erzählprojekt dieses Bücherjahrs.“
FOCUS

„Ein schwerblütiger, schroffer, aber auch zauberhaft verrückter Roman über ein Königskind und ein Aschenputtel, die nicht zueinanderkommen konnten.“
KULTUR-SPIEGEL

„Helmut Krausser gelingt mit 'Eros' eine buchstäblich unglaubliche Liebesgeschichte, die zugleich immer das Große Ganze im Blick behält (…). Dass er einen derart vielschichtigen Roman mit jener poetischen Originalität und Präzision zu erzählen versteht, die man bei ihm schon gewohnt ist, zeigt ihn einmal mehr als einen der besten Autoren, die wir hierzulande haben.“
NDR KULTUR

„Helmut Kraussers neuer Roman 'Eros' ist so intelligent wie verwinkelt konstruiert (…). Ein starkes Buch, das seine Geschichte sicher und trickreich erzählt und sich zugleich zu dem immer Wirklichkeitsfernen und Bruchstückhaften dieses Erzählens bekennt, denn – so sagt es eine der Romanfiguren – 'nur Fragmente bewahren sich eine Option auf Wahrheit'.“
SPIEGEL SPECIAL

„Helmut Krausser bearbeitet mit 'Eros' das uralte Motiv der unerfüllten Liebe bis zum Tod: ein Roman, der sich schon jetzt wie ein Klassiker liest.“
PLAYBOY

„…Zeitgeschichte und kluge Erzählkunst in einem Text – viel mehr kann man nicht verlangen.“
FINANCIAL TIMES

„Helmut Kraussers Roman 'Eros' ist ein virtuoses Spiel mit der Überschneidung denkbar unterschiedlicher Lebensgeschichten. (…) ein ungeheuer spannender Text, der auch stilistisch nichts zu wünschen übrig lässt.“
DIE PRESSE

„Mitreißend, historisch, poetisch, sensibel, sinnlich – dieser wunderbare Roman ist all dies und noch viel mehr.“
EXPRESS

Helmut Krausser

Helmut Krausser, geboren 1964, lebt in Berlin. Bei DuMont erschienen neben dem Gedichtband ›Plasma‹ (2007) die Romane ›Eros‹ (2006), ›Die kleinen Gärten des Maestro Puccini‹ (2008), ›Einsamkeit und Sex und Mitleid‹ (2009) ›Die letzten schönen Tage‹ (2011) und ›NIcht ganz schlechte Menschen‹ (2012) sowie die Tagebücher ›Substanz‹ (2010) und ›Deutschlandreisen‹ (2014) und der Kriminalroman ›Aussortiert‹ (DuMont Taschenbuch 2011). Seine Romane ›Der große Bagarozy‹ und ›Fette Welt‹ wurden fürs Kino verfilmt.