Wie die Steeple Sinderby Wanderers den Pokal holten

J.L. Carr

Wie die Steeple Sinderby Wanderers den Pokal holten

Roman

192 Seiten, Bedruckter und geprägter Einband mit farbigem Vorsatz und Lesebändchen, Originalverlag: London Magazine Editions, London 1975 , Originaltitel: How Steeple Sinderby Wanderers won the FA Cup

Erscheinungstag: 13.04.2017
ISBN 978-3-8321-9854-1

Übersetzung: Monika Köpfer iMonika Köpfer war Lektorin bei zwei Münchener Publikumsverlagen und ist heute freie Lektorin und Übersetzerin. Zu den von ihr übersetzten Autoren zählen u. a. Naomi J. Williams, Richard C. Morais, Milena Agus, Fabio Strassi, Theresa Révay, Richard Russo und J. L. Carr.

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Eine kleine Geschichte über den einen großen Moment im Leben

Ein winziges Dorf in den Hochmooren von Yorkshire: Alex Slingsby ist Exfußballprofi, Grundschullehrer in Sinderby – und ein Mann mit Ambitionen. Unterstützt vom Schuldirektor, einem Exilungarn mit Doktor in Philosophie, nimmt er sich des amateurhaften örtlichen Fußballteams an. Die beiden bilden ein unkonventionelles Trainergespann. So wird etwa eine der zentralen Positionen im Team vergeben, frei nach dem Motto: »Ein Torwart muss kein guter Fußballer sein, er muss nur Raumgefühl besitzen«. Zu diesem Torhüter (der überdies noch leidenschaftlich gerne aufräumt) gesellen sich ein leicht depressiver Stürmerstar und der Pfarrer, dessen Schwester eine überzeugte Zeugin Jehovas ist. Und tatsächlich formiert sich aus einem Haufen Außenseiter nach und nach eine Mannschaft. Wie durch ein Wunder schaffen es die einfachen Männer aus Sinderby bis ins Finale des F. A. Cups im Wembleystadion. Aber dieser große Moment ist leider viel zu schnell vorbei …
J. L. Carrs Roman ist viel mehr als ein Buch über Fußball – es ist eine Geschichte vom Erfolg des Underdogs, eine Geschichte voller unvergesslicher Charaktere und mit viel Witz, die doch von einer leisen Melancholie durchwirkt ist.

Mit einem Vorwort von Saša Stanišić

Stimmen zum Buch

»Jetzt muss niemand mehr den ultimativen Fußball-Roman schreiben. Es gibt ihn ja – schon längst!«
Alexander Solloch, NDR KULTUR

»Was leicht zum Klamauk hätte geraten können, wird hier zum wunderbar ausbalancierten Schelmenstreich.«
Thomas Jaedicke, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

»Diese kleine Novelle vereint auf nicht mal 200 Seiten alles das, was das Leben so schön und so schmerzhaft macht.«
Michael Reinartz, WDR 2 BÜCHER

»Den Carr liebe ich sehr, ein ganz wundervolles Buch, mit dem man sich tief befreundet und nicht nur beginnt über Fußball, sondern über das Leben nachzudenken.«
Annemarie Stoltenberg

»Es gibt wenige gute Fußballbücher. Dies ist eins. Weil es natürlich nur nebenbei vom Fußball erzählt. Und weil es untergründig von einer tiefen Melancholie getragen wird.«
Christoph Schröder, ZEIT ONLINE

»Ganz fabelhafter Stoff – der zum Glück ohne die langatmige Beschreibung von Spielszenen auskommt.«
Stefan Schmitz, STERN

»J. L. Carr hat hier viel mehr geschrieben, als eine kleine Geschichte über Fußball. Es ist eher eine Story über den unbändigen Willen zum Gewinnen!«
Sabine Jünemann, DELMENHORSTER KREISBLATT

»J. L. Carr hat Helden erschaffen, die bleiben werden: In einem wirklich guten, wirklich komischen Buch über Mannschaftssport, über das Dorfleben, über das Verlangen nach ein bisschen Größe.«
Saša Stanišić, PIQD LITERATURFUNK

»Carrs charmanter Roman benutzt den Fußball vor allem als Vehikel, um eine verschworene Gemeinschaft von Sonderlingen […] zum Leben zu erwecken.«
Thorsten Keller, KSTA BÜCHER MAGAZIN

J.L. Carr

J. L. CARR wurde 1912 in der Grafschaft Yorkshire geboren und starb 1994 an Leukämie. Nachdem er jahrelang als Lehrer gearbeitet hatte, gründete er 1966 einen eigenen Verlag und verfasste insgesamt acht Romane. ›Ein Monat auf dem Land‹ ist Carrs bekanntestes Werk und war 1980 für den Booker-Preis nominiert. Bei DuMont ist das Meisterwerk erstmals auf Deutsch erschienen.