Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Oliver Bottini

Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Kriminalroman

414 Seiten, Gebunden mit Lesebändchen, bedrucktes Vorsatzpapier

Erscheinungstag: 08.11.2017
ISBN 978-3-8321-9776-6

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»Einer unserer besten Krimischriftsteller« ELMAR KREKELER, DIE LITERARISCHE WELT

»Platz 1 Deutscher Krimipreis 2018«

Banat/Rumänien 2014: Ioan Cozma hat abgeschlossen mit der Welt. Der Kripo-Kommissar lebt allein, es sind nur noch ein paar Jahre bis zu seiner Pensionierung; wenn er nicht groß auffällt, wird auch niemand in seiner Vergangenheit wühlen. Es ist besser so. Doch die Welt will ihn nicht in Ruhe lassen. Ausgerechnet Cozma wird die Ermittlungsleitung in einem brutalen Mordfall übertragen: Die junge Lisa Marthen, eine Deutsche, wurde erstochen aufgefunden. Ihrem Vater gehört ein landwirtschaftlicher Großbetrieb, und der Verdacht fällt auf einen seiner jungen Feldarbeiter, der in Lisa verliebt war und seit ihrem Tod verschwunden ist. Als eine Spur nach Mecklenburg führt, macht Cozma sich auf den Weg – und muss feststellen, dass er dort nicht der Einzige ist, der für Gerechtigkeit sorgen will …
Oliver Bottini zeigt, wie sich die radikale Einsamkeit des Menschen durch Gier und Machthunger noch verstärkt. Doch eines bricht sich immer wieder Bahn – der Glaube an etwas Gutes und an Menschlichkeit. Die Spannung zwischen diesen Polen ist es, durch die ›Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens‹ eine existenzielle Wucht entfaltet.

Stimmen zum Buch

»So gut kann deutscher Krimi sein.«
Hannes Hintermeier, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

»Ein Roman der moralischen Ambivalenzen, der feinen Grautöne, der nicht verurteilen sondern erkunden will.«
Peter Körte, FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG

»[Die Bücher von Oliver Bottini sind] keine gewöhnlichen Kriminalgeschichten, sondern hochaktuelle Analysen der Gegenwart.«
Tomas Kurianowicz, DIE ZEIT

»Zwei wunderbar zerrupfte Sheriffs, die leider nicht auf Pferden, sondern in Dienstautos und Flugzeugen unterwegs sind.«
Wolfgang Höbel, DER SPIEGEL

»[Oliver Bottini erzählt] in einer Sprache, so schnörkellos, unerschütterlich und klar wie die Landschaft, der seine Figuren nicht entkommen.«
Christine Dössel, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»Oliver Bottini entwirft ein verschlungenes Komplott mit Figuren so zerrissen wie die Landschaft, in der sie leben. Ein atmosphärisch dichter Krimi. Hochspannend.«
Peter Twiehaus, ZDF MOMA

»›Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens‹ ist nur vordergründig ein Kriminalroman. Aufgrund seines komplexen und ausgesprochen vielschichtigen Handlungsverlaufs könnte er durchaus auch als Politthriller, Wirtschaftskrimi und Familiendrama durchgehen. Es geht um Politik, Gesellschaftskritik, Globalisierung und Gier – und auch ein bisschen um Mord.«
Martina Müller, 3SAT.DE

»Autor Oliver Bottini verwebt in seiner tiefgründigen, trostlosen Geschichte [...] die Abgründe der globalen Agrarwirtschaft (ja, das ist spannend!) mit dem trüben Erbe untergegangener Diktaturen.«
Judith Liere, STERN

»Dass man selbst in den stillen Winkeln des Lebens vor der Krake Kapitalismus nicht gefeit ist, zeigt der Krimipreisträger 2018 Oliver Bottini.«
Ute Cohen, DER FREITAG

»Bottini trifft einen Nerv.«
Silke Merten, KULTURRADIO

»Die berühmte, perfekt gelungene Mischung.«
Silke Arning, SWR 1

»Der Roman überzeugt vor allem, weil er stets aufmerksam auf die Menschen, ihr Verfangensein in der Geschichte und ihre Versuche schaut, sich von Fall zu Fall dem Leben zu stellen.«
Sylvia Staude, FRANKFURTER RUNDSCHAU

»Bottini macht ein düsteres Stück Zeitgeschichte greifbar und zeigt, was ein richtig guter Krimi leisten kann.«
Ingeborg Sperl, DER STANDARD

»Eine extrem packende Krimi-/Spannungsgeschichte mit tollen Charakteren.«
Ulrich Noller, WDR 5

»Eine Geschichte, die so spannend wie deprimierend ist, ambitioniert und mit unerschütterlichem moralischen Anspruch erzählt. Großartig.«
Matthias Busch, MÜNCHNER MERKUR

»Beklemmende Authentizität kennzeichnet dieses herausragende Werk, das weitaus mehr als nur ein Krimi ist.«
Werner Krause, KLEINE ZEITUNG

»Mit seiner differenzierten Erzählweise seziert Bottini ostdeutsche und rumänische Wirklichkeiten so messerscharf, dass er den Deutschen Krimipreis 2018 erhielt.«
Sabine Reithmaier, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»[Ein] flüssig erzählter, spannender Kriminalroman, der aber eben doch sehr viel mehr ist.«
Bert Rebhandl, DER STANDARD

»Das Buch zeigt die ganze Meisterschaft des Autors, politische, auch spröde Themen in der Form des Kriminalromans spannend, aber niemals reißerisch zu vermitteln.«
Knut Elstermann, MDR KULTUR

»So geht moderner Kriminalroman.«
Antje Deistler, WDR 5

»[Einer] der besten Krimiautoren in Deutschland.«
Stefan Sprang, HESSISCHER RUNDFUNK

»Vielschichtiger Inhalt, elegante Prosa.«
Günter Keil, PLAYBOY

»Pure, düstere Poesie«
Antje Deistler, DEUTSCHLANDFUNK

»Mit diesem Roman ist im Grunde genommen bewiesen, dass Oliver Bottini einer der ganz großen Kriminalschriftsteller deutscher Sprache ist.«
Tobias Gohlis, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

»Er ist der Meister der menschlichen Abgründe und ein literarischer Kämpfer gegen das Böse.«
Norbert Kron, RBB STILBRUCH

»Oliver Bottini gilt als einer der besten deutschen Kriminalschriftsteller.«
NDR KULTURZEIT

»Das ist nicht weniger als: Exzellent.«
Ulrich Noller, WDR.DE

»Rätselhaft […] und schwebend und schön und sehr lebendig.«
Elmar Krekeler, DIE WELT

»Ein wirklich starker Krimi, der tief schürft und seine Figuren in all ihrer Zerrissenheit mitten in die Wirklichkeit der globalisierten Welt wirft.«
Katja Sembritzki, N-TV.de

»Oliver Bottini verbindet klassisches Krimihandwerk mit Elementen eines starken Politthrillers. Überzeugend.«
Susanne Zobl, NEWS

»Oliver Bottini […] konfrontiert den Leser ebenso mit radikaler Einsamkeit und Machthunger wie mit Hoffnung und Menschlichkeit.«
BUCHREPORT

»Ein gesamteuropäischer (wenn nicht weltweit gültiger) Roman. Großes Kaliber.«
Thomas Wörtche, CULTURMAG

»Eine Liebeserklärung an ein Land, das er in seinem Roman trotz vieler unfassbarer Grausamkeiten der Geschichte in wehmütig leisen und literarisch poetischen Tönen zeichnet.«
Mechthild Blum, BADISCHE ZEITUNG

»Wenn Sie einen literarisch wirklich anspruchsvollen Krimi lesen wollen, […] lesen Sie Oliver Bottini.«
Silke Kienzle, BR 2 DIWAN

»Wie Landraub, Autounfälle, Diktatur und Mord zusammengehören, liest sich tiefberührend und geschichtsträchtig.«
BÜCHERMAGAZIN

»Bottini hat einen hochwertigen, extrem spannenden Roman geschrieben, den er wie seine vorherigen Werke umfassend recherchiert und mit einer eleganter Prosa verfeinert hat.«
Günter Keil, STRAUBINGER TAGBLATT

»Wie Bottini die Welten miteinander verbindet, das Intime und Politische, die Ökonomie, die Landschaft und das Seelendrama, das ist große Kunst.«
Thekla Dannenberg, PERLENTAUCHER.DE

»Ein Meister der Zwischentöne.«
Lore Kleinert, NEUE-BUCHTIPPS.DE

Oliver Bottini

Oliver Bottini wurde 1965 geboren. Für seine Romane erhielt er zahlreiche Preise, u. a. den Krimipreis von Radio Bremen, den Berliner »Krimifuchs«, den Stuttgarter Krimipreis und fünfmal den Deutschen Krimi Preis, zuletzt 2018 für ›Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens‹. Bei DuMont erschienen außerdem ›Der kalte Traum‹ (2012) und ›Ein paar Tage Licht‹ (2014) sowie die Kriminalromane um die Freiburger Kommissarin Louise Bonì. Oliver Bottini lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main.