Faschismus

Madeleine Albright

Faschismus

Eine Warnung

320 Seiten, gebunden mit Lesebändchen, Originalverlag: HarperCollins Publishers, New York 2018, Originaltitel: ›Fascism. A Warning‹

Erscheinungstag: 16.07.2018
ISBN 978-3-8321-8361-5

Übersetzung: Bernhard Jendricke iBernhard Jendricke arbeitet seit mehr als dreißig Jahren beim Übersetzerkollektiv Druck-Reif. Er übersetzte u. a. Texte von Clare Clark, Frank Stella, Gore Vidal, Adam Grant und Hillary Clinton. , Thomas Wollermann iThomas Wollermann ist ebenfalls Mitglied des Übersetzerkollektivs Druck-Reif. Gemeinsam mit Bernhard Jendricke übersetzte er Texte von Noam Chomsky und Peter Heather.

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»Der Faschismus schleicht sich heute wie eine Schlingpflanze in den gesellschaftlichen Diskurs ein.« MADELEINE ALBRIGHT

»Manche mögen dieses Buch und besonders seinen Titel alarmierend finden. Gut!« MADELEINE ALBRIGHT

Weltweit kommt es zu einem Wiedererstarken anti-demokratischer, repressiver und zerstörerischer Kräfte. Die ehemalige amerikanische Außenministerin Madeleine Albright zeigt, welche großen Ähnlichkeiten diese mit dem Faschismus des 20. Jahrhunderts haben. Die faschistischen Tendenzen treten wieder in Erscheinung und greifen in Europa, Teilen Asiens und den Vereinigten Staaten um sich.
Albrights Familie stammt aus Prag und floh zweimal: zuerst vor den Nationalsozialisten, später vor dem kommunistischen Regime. Auf Grundlage dieser Erlebnisse und der Erfahrungen, die sie im Laufe ihrer diplomatischen Karriere sammelte, zeichnet sie die Gründe für die Rückkehr des Faschismus nach. Sie identifiziert die Faktoren, die zu seinem Aufstieg beitragen und warnt eindringlich vor den Folgen.
Doch Madeleine Albright bietet auch klare Lösungsansätze an, etwa die Veränderung der Arbeitsbedingungen und das Verständnis für die Bedürfnisse der Menschen nach Kontinuität und moralischer Beständigkeit. Sie zeigt, dass allein die Demokratie politische und gesellschaftliche Konflikte mit Rationalität und offenen Diskussionen lösen kann.

Stimmen zum Buch

»Ein Buch, das zur rechten Zeit kommt und hoffentlich viele Leser findet.«
Joschka Fischer, RADIO EINS

»Madeleine Albrights Buch kommt gerade zur richtigen Zeit: Aus der Vergangenheit für die Gegenwart zu lernen, was es für die Zukunft zu verteidigen gilt.«
Marion Ammicht, ARD TTT

»Diese Frau denkt immer im Maßstab des gesamten Globus«
Christoph Scheuermann, DER SPIEGEL

»Albright, […] hat ein kluges Buch über populistische Strömungen weltweit geschrieben und erinnert in dunklen Tagen an ein besseres Amerika.«
Denis Scheck, TAGESSPIEGEL

»ein kluges wie beunruhigendes Buch«
Angela Andersen/ Claus Kleber, TV DIGITAL

»Erst Tschechoslowakin, dann Amerikanerin, erst Katholikin, dann Jüdin, erst Flüchtlingskind, dann Außenministerin: Madeleine Albright führt ein Jahrhundertleben. Nun warnt sie vor der Rückkehr des Faschismus«
Mareike Nieberding, SZ MAGAZIN

»Madeleine Albright bringt Licht ins Dunkel rechtspopulistischer Machenschaften.«
Anna Ernst, ZDF LITERARISCHES QUARTETT

»Vor [ihren] persönlichen Erfahrungen, die sie oft einfließen lässt, führt Madeleine Albright auf unterhaltsame und intelligente Weise durch das 20. Jahrhundert.«
Alexander Cammann, DIE ZEIT

»Wenn man es […] polemisch formulieren will: Madeleine Albright hat ein Buch geschrieben, das vor allem wegen seines Titels und seiner Grundannahme wichtig ist. Das allerdings ist keine geringe Leistung.«
Ulrich Gutmair, TAZ

»Dass ein Werk mit diesem Titel von Rezensenten als ›ein Buch, das zur rechten Zeit kommt‹ gelobt wird, lässt einen erschaudern.«
STERN

»Madeleine Albright, […] hat sich vom Herzen geschrieben, was ihr mit Blick auf die gegenwärtige Weltlage Sorgen bereitet. Das ist lesenswert.«
Günther Nonnenmacher, FAZ WOCHE

»Eine aufrüttelnde Warnung, die wichtig ist.«
Franziska Trost, KRONEN ZEITUNG

»Ein wirklich lesenswerte[s] Buch.«
Gerrit Bartels, KULTURRADIO RBB

»messerscharf analysiert«
Felix Münger, SRF

»So ernsthaft das Thema ist, so unterhaltsam liest sich dieses Buch.«
Stephan Giering, STIMMEN DER ZEIT

»Ihre konsequenten Verteidigung der Bürgerrechte und parlamentarischer, justizialer und medialer Unabhängigkeit klingt bei weitem praktikabler als so manch globalisierungskritische Jeremiade.«
Marko Martin, WDR 3 MOSAIK

»Die frühere US-Außenministerin [legt] eine lesenswerte Arbeit vor, die die gegenwärtigen Umbrüche gut erklärt.«
Stefan Koch, RND

»eines der wichtigsten Bücher dieser Monate«
Arno Widmann, BERLINER ZEITUNG, FRANKFURTER RUNDSCHAU

»Ein beunruhigendes und zugleich ermutigendes Buch.[…] ein Buch frei von plaudernder Nähkästchen-Eitelkeit.«
Marko Martin, DLF KULTUR

»Dass Albright Wendepunkte der Weltgeschichte persönlich erlebt hat, ist die größte Stärke des Buchs.«
Annett Meiritz, HANDELSBLATT

»Madeleine Albright lässt nicht locker.«
Eva Marburg, SWR 2

»Ein aufwühlend geschriebenes Werk«
Urs Gehriger, DIE WELTWOCHE

»Indem sie in der Geschichte faschistischer Systeme und ihrer Führer Muster sucht und aufdeckt, macht [Albright] die Gegenwart lesbar. […].Ein richtiger ›Seitendreher‹, wie die Amerikaner packende Bücher nennen.«
Katharina Bracher, NZZ BÜCHER AM SONNTAG

»Mit ihrem neuen Buch Faschismus. Eine Warnung‹ wirft die ehemalige Aussenministerin Madeleine Albright ein weiteres Schlaglicht darauf, warum der Faschismus heute eine größere Bedrohung darstellt als je zuvor seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges.«
Elisabeth Bronfen, NZZ AM SONNTAG

»Madeleine Albright schrieb ein streitbares Buch. Sie fordert dazu auf, die richtigen Fragen an alle zu stellen, die nach Macht streben. Es geht darum, die Demokratie zu bewahren.«
Steffen Twardowski, SACHENLESEN.DE

Madeleine Albright

Madeleine Albright wurde 1937 als Madlenka Korbelová in Prag geboren. Ihre Familie emigrierte 1948 in die USA. Sie war von 1997 bis 2001 unter Präsident Bill Clinton Außenministerin der USA. Seit den Siebzigerjahren prägte Albright die amerikanische Innen- und Außenpolitik als Mitglied der Demokratischen Partei. Von 1978 bis 1981 war sie Mitglied des US-amerikanischen Nationalen Sicherheitsrats und ab 1993 US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen. Seitdem ist sie als Universitätsdozentin tätig und leitet eine Consulting-Firma in Washington. Auch nach dem Ausscheiden aus dem Amt ist Albright weiterhin eine wichtige Stimme der internationalen Politik und gehört zu den beliebtesten Politikern der USA.

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