Wir schlechten guten Väter

Tobias Moorstedt

Wir schlechten guten Väter

Warum Männer sich erfolgreich gegen Familienarbeit wehren – und warum wir das dringend ändern müssen

224 Seiten, Gebunden mit Lesebändchen

Erscheinungstag: 12.04.2022
ISBN 978-3-8321-8177-2

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Über den Mythos vom neuen Vater

Es ist wahnsinnig einfach, für seine Vatertugenden gelobt zu werden. Vom Gemüsehändler bis zur Schwiegermutter scheinen alle beeindruckt zu sein, wenn Tobias Moorstedt Zeit mit seinen Kindern verbringt oder sogar die kleine Tochter trösten kann. Aber das positive Feedback spiegelt die eklatant niedrigen Erwartungen an Väter wider, denn Frauen leisten immer noch viel mehr Care-Arbeit als Männer. Jeden Tag.
Selbstkritisch und ehrlich erzählt Tobias Moorstedt, was ihn und andere Männer davon abhält. Und plötzlich wird sichtbar, dass nicht nur Frauen unter der Unvereinbarkeit von Familie und Karriere leiden und wie schwer es auch für Männer ist, den Fesseln des Patriarchats zu entkommen. Der Autor kombiniert aktuelle wissen- schaftliche Erkenntnisse mit einer exklusiven Studie über die Vater- perspektive auf ›Mental Load‹. Seine Analyse umfasst die Berichte von ganz unterschiedlichen Männern sowie seine eigenen Erfahrungen als Vater zweier Kinder.

Stimmen zum Buch

»[Eine] schonungslosen Selbstkritik über das Vatersein.«
Yvonne Dewerne, ESQUIRE

»Die Ideensammlung zeigt, wohin der Lösungsweg führen kann: Weg vom Einzelfall, hin zur grundsätzlichen Frage«
Axel Rahmlow, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

»In ›Wir guten schlechten Väter‹ beschreibt [Tobias Moorstedt] die riesige Lücke, die zwischen Selbstanspruch und Wirklichkeit der neuen Väter klafft.«
Markus Tischer, SRF TV KULTURPLATZ

»Was hält Männer von der Care-Arbeit ab? Und wie schwer ist es auch für Väter, patriarchalischen Strukturen zu entkommen? Ehrliche Einblicke von einem, der es wissen muss - und der auch andere Männer befragt hat.«
Annika Jacobsen, EMOTION

»Genau dieser schonungslos selbstkritische Blick auf die Frage, warum viele Männer sich doch noch gern auf alte Rollenmuster zurückziehen, ist die besondere Stärke dieser eindrücklichen Recherche, für die Moorstedt Wissenschaft, Elterninterviews und eigene Erfahrungen zusammenbringt«
Katharina Kluin, STERN

»Eine selbstkritische Abrechnung mit Männern, die sich auch heute noch erfolgreich vor einer gerechten Aufteilung von Arbeits- und Familienarbeitszeit drücken.«
Jutta Rina, REDAKTIONSNETZWERK DEUTSCHLAND

»In seinem gerade erschienenen Buch ›Wir schlechten guten Väter‹ analysiert er [Tobias Moorstedt], warum Männer sich immer noch zu wenig an der Familienarbeit beteiligen und warum das dringend anders werden sollte«
Anke Helle, FREUNDIN

»Selbstkritisch und ehrlich erzählt Moorstedt, was ihn und andere Männer davon abhält, mehr Familienarbeit zu übernehmen. Beliebte Väter-Ausreden […] nimmt er gnadenlos auseinander.«
Katja Fischer De Santi, ELTERN FAMILY

»Genau dieser schonungslos selbstkritische Blick auf die Frage, warum viele Männer sich doch noch gern auf alte Rollenmuster zurückziehen, ist die besondere Stärke dieser eindrücklichen Recherche«
STERN PLUS

»Was an diesem Buch sympathisch ist: Die Männer werden zu keiner Zeit aus der Pflicht genommen.«
Katharina Dienebier, HEBAMMENFORUM

»Wer mehr wissen will, grad über diese Mythen, diese Fehlannahmen, […], große Empfehlung. […] Wenn du mehr wissen willst übers Vater-Sein, dann empfehl ich dir Tobias Buch „Wir schlechten guten Väter“. «
Christopher End, ELTERN-GEDÖNS PODCAST

»Tobias Moorstedt legt den Finger in die Wunde der Unvereinbarkeit von Überzeugungen und Fakten. […] Dieses Buch sei allen, die guten Willens sind, ans Herz gelegt.«
Christa Nebenführ, BUCHKULTUR

»Ein wichtiges Buch, denn gemeinsam lässt sich Familie entspannter und besser leben«.
GOSLARSCHE ZEITUNG

»Das Buch ist fundiert, lustig und knüpft auch an feministische Genealogien an. Behauptet also nicht, die Welt neu zu erfinden.«
Franziska Schutzbach, Geschlechterforscherin und Soziologin

» ›Wir schlechten guten Väter‹ von Tobias Moorstedt [macht] schon in [seinem] Titel deutlich, dass es sich nicht um blauäugige Erfahrungsberichte des ersten Jahres mit Kind, [...] handelt, sondern um selbstkritische Nabelschauen, inwieweit »neue Väter« wirklich Neuerungen gebracht haben.«
Philipp Krohn, FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG

»Ein anschauliches Plädoyer fürs Familienleben«
Lukas Meyer-Blankenburg, SWR2 LESENSWERT

»Einen Weckruf von Mann zu Mann«
Romina Stawowy, FEM.MIT

»Gespräche über diese Problematik sollten überall dort geführt werden, wo Familie ist - das Buch bildet die Basis.«
Christiane Weppner, DER EVANGELISCHE BUCHBERATER

»Tobias Moorstedt geht mit ›Wir schlechten guten Väter‹ dahin, wo es wehtut. Er hält uns einen Spiegel vor und erklärt, warum sich Männer oft noch erfolgreich gegen die Familienarbeit wehren. Er gibt uns Möglichkeiten an die Hand, unsere aktuelle Performance zu messen und zu vergleichen. Und dann zeigt er auch gleich auf, wie es anders und besser geht.«
Kai Bösel, DADDYLICIOUS.DE

»Nachdem sich bislang vor allem Frauen mit dem Thema befasst haben, äußert sich hier endlich mal ein Mann und Vater.«
Jenny Meyszner, KÖLNER STADT-ANZEIGER

Tobias Moorstedt

Tobias Moorstedt, geboren 1977, ist Journalist und Autor. Er hat die Redaktionsagentur Nansen & Piccard mitgegründet und leitet heute deren Hamburger Büro. Moorstedt besuchte die Deutsche Journalistenschule und studierte Politik, Soziologie und Literaturwissenschaft in München und New York. Regelmäßig schreibt er für verschiedene renommierte Medien und hat eine Reihe von Büchern veröffentlicht. Heute lebt er mit seiner Familie in Kronberg, Taunus.

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