Der brennende See

John von Düffel

Der brennende See

Roman

320 Seiten
Erscheinungstag: 18.02.2020
ISBN 978-3-8321-8122-2

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Ein Generationenroman zum brennenden Thema unserer Zeit

Hannah, Tochter eines Schriftstellers, kehrt nachdem Tod ihres Vaters in die Stadt ihrer Kindheit zurück. An seinem Erbe ist sie wenig interessiert. Doch als Hannah erste Schritte unternimmt, die Wohnung des Verstorbenen aufzulösen, findet sie an seinem Totenbett das Foto einer Unbekannten. In der flimmernden Hitze eines erneut rekordverdächtig trockenen Aprils begibt Hannah sich mit diesem Bild auf Spurensuche. Bald muss sie erkennen, dass nicht nur die vertraute Landschaft ihrer Kindheit sich in Staub und Rauch auflöst. Alle Bilder der Vergangenheit entgleiten ihr, das ihres Vaters nicht zuletzt. Als sie dann auf die Fridays-for-Future-Aktivistin Julia stößt, die sich in ihrem Kampf um Klimagerechtigkeit auf fragwürdige Weise radikalisiert hat, muss sie feststellen, dass ihr Vater dieser jungen Frau am Ende näher stand als ihr. Womöglich ist sie sogar die wahre Tochter des Schriftstellers ...

Ein Roman über eine Generation zwischen den Generationen: zwischen den Erblasten der
Vergangenheit auf der einen Seite und einer sich rasant verändernden Zukunft auf der anderen.

Stimmen zum Buch

»Subtil und hochaktuell«
Felix Münger, SRF BUCHZEICHEN

»Eine aufregende Lektüre.«
Annemarie Stoltenberg, NDR

»Klug verarbeitet John von Düffel Schwimmlust, Elternverlust und Klimaangst zum großen Gegenwartsroman.
Christian Buß, SPIEGEL.DE

»John von Düffel ist mit ›Der brennende See‹ ein erschütternder Roman gelungen, der statt dem Läuten der Alarmglocken nicht nur die schleichende Akzeptanz als Feind, sondern auch die Problematik der Generationsgerechtigkeit beleuchtet.«
Katharina Raskob, GALORE

»John von Düffel ist mit ›Der brennende See‹ ein erschütternder Roman gelungen, der statt dem Läuten der Alarmglocken nicht nur die schleichende Akzeptanz als Feind, sondern auch die Problematik der Generationsgerechtigkeit beleuchtet.«
Katharina Raskob, GALORE

»Ein wichtiges, ein atemraubendes Buch.«
Katrin Krämer, RADIO BREMEN

»Scheinbar mühelos verknüpft von Düffel Privates und Politisches und macht die großen Fragen unserer Zeit zu einer Geschichte. Ein reinigendes Gewitter!«
Janis Voss, EMOTION

»John von Düffels Prosa ist poetisch und dicht, er bringt vor einem Kleinstadtpanorama die großen Generationskonflikte auf, verbindet die Wut der Jungen mir der Radikalität der Alten«
Britta Heidemann, WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE

»Klug und feinsinnig«
Maike Schiller, HAMBURGER ABENDBLATT

»Der Leser kann sich […] diesem Drei-Generationen-Portrait in Zeiten der Klimakriese schwer entziehen.«
Iris Hetscher, WESER KURIER

»In Gestalt des Familienromans erzählt John von Düffel von den Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Wahrnehmung und von der zunehmenden Entfremdung zwischen den Generationen. Peu à peu dringt Der brennende See dabei zur alles entscheidenden Frage unserer Zeit vor: Welche Welt wollen wir unseren Kindern und Enkel*innen hinterlassen?«
Ulrich Sonnenschein, OFFENBACHPOST

John von Düffel

John von Düffel wurde 1966 in Göttingen geboren, er arbeitet als Dramaturg am Deutschen Theater Berlin und ist Professor für Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Seit 1998 veröffentlicht er Romane und Erzählungsbände bei DuMont, u. a. ›Vom Wasser‹ (1998), ›Houwelandt‹ (2004), ›Wassererzählungen‹ (2014) und zuletzt ›Das Klassenbuch‹ (2017). Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem aspekte-Literaturpreis und dem Nicolas-Born-Preis.