Die Katzen von Shinjuku

Durian Sukegawa

Die Katzen von Shinjuku

Roman

272 Seiten, Originalverlag: Poplar, 2019 , Originaltitel: Shinjuku no neko

Erscheinungstag: 12.02.2021
ISBN 978-3-8321-8147-5

Übersetzung: Sabine Mangold iSabine Mangold, geboren 1957, studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Japanologie. Sie hat zahlreiche japanische Autor*innen – darunter Haruki Murakami, Yoko Ogawa und Kazuaki Takano – ins Deutsche übertragen. Für ihre langjährige Arbeit wurde sie 2019 mit dem Übersetzerpreis der Japan Foundation ausgezeichnet.

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Ein poetischer Roman über zwei Außenseiter und die Liebe zu Katzen

Shinjuku, ein Viertel in Tokio in den Achtzigerjahren: Hier treffen sie aufeinander – Yama, ein gescheiterter Fernsehautor Mitte zwanzig, und Yume, eine Kellnerin mit Sehfehler. Beide sind sie Außenseiter, beide haben sie die Hoffnung, ihren Platz im Leben zu finden, fast aufgegeben. Yume arbeitet in einer Bar namens Karinka, die schrägen Vögeln ebenso eine Heimat bietet wie Katzen. Als Yama diesen Ort das erste Mal betritt, ist er völlig fasziniert: von den Menschen, der Stimmung und der besonderen Rolle, die die Vierbeiner im Karinka spielen. Zwischen Yume und Yama entwickelt sich eine Freundschaft. Mit ihrer Hilfe und im Umgang mit den Straßenkatzen gelingt es Yama, sich aus seiner festgefahrenen Lebens-
situation zu befreien. Aus der Freundschaft der beiden scheint mehr zu werden, doch erlaubt die Welt, in der sie sich bewegen, eine Liebe zwischen zwei Verlierern?
›Die Katzen von Shinjuku‹ ist die Geschichte zweier Menschen, die mit sich selbst und ihrer Vergangenheit hadern und einander zu retten versuchen: ein bittersüßer Roman mit Blick für die kleinen Dinge, einfühlsam und mit mindestens genauso viel Wärme wie Katzenliebe erzählt.

Durian Sukegawa

Durian Sukegawa, geboren 1962, studierte an der Waseda-Universität in Tokio Philosophie. Er schreibt Romane und Gedichte, außerdem ist er in Japan als Schauspieler, Punkmusiker und Fernseh- sowie Radiomoderator bekannt. ›Kirschblüten und rote Bohnen‹ (DuMont 2016) war in Japan ein Bestseller und wurde von Naomi Kawase als Beitrag für Cannes 2015 verfilmt. Zuletzt erschien ›Die Insel der Freundschaft‹ (DuMont 2017).