Dankbarkeiten

Delphine de Vigan

Dankbarkeiten

Roman

176 Seiten, Originalverlag: JC Lattès, Paris 2019, Originaltitel: Les gratitudes

Erscheinungstag: 10.03.2020
ISBN 978-3-8321-8112-3

Übersetzung: Doris Heinemann iDoris Heinemann, geboren 1957, studierte Romanistik und Germanistik in Köln und Montpellier, arbeitete als Sprachlehrerin, als Übersetzerin im Generalsekretariat des EG-Ministerrats und übersetzt seit 1997 Literatur, u. a. von Christian Gailly, Gabriel Chevallier, Theresa Révay, Yann Queffélec, Jean-Claude Derey und Olivier Rolin.

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Ein zärtliches Buch über Menschlichkeit

Michka, die stets ein unabhängiges Leben geführt hat, muss feststellen, dass sie nicht mehr allein leben kann. Geplagt von Albträumen glaubt sie ständig, wichtige Dinge zu verlieren. Tatsächlich verliert sie nach und nach Wörter, findet die richtigen nicht mehr und ersetzt sie durch ähnlich klingende. Die junge Marie, um die Michka sich oft gekümmert hat, bringt sie in einem Seniorenheim unter. Der alten Frau fällt es schwer, sich in der neuen Ordnung einzufinden. In hellen Momenten leidet sie unter dem Verlust ihrer Selbstständigkeit. Doch was Michka am meisten beschäftigt, ist die bisher vergebliche Suche nach einem Ehepaar, dem sie ihr Leben zu verdanken hat. Daher gibt Marie erneut eine Suchanzeige auf, und Michka hofft, ihre tiefe Dankbarkeit endlich übermitteln zu können.
Klarsichtig und scharfsinnig zeigt Delphine de Vigan, was uns am Ende bleibt: Zuneigung, Mitgefühl, Dankbarkeit. Und zugleich würdigt sie in ›Dankbarkeiten‹ all diejenigen, die uns zu den Menschen gemacht haben, die wir sind.

Stimmen zum Buch

»Traurig und zauberhaft zugleich«
Silke Müller, STERN

»Ein ganz zärtliches Buch über eine starke und unabhängige Frau«
Dorothea Westphal, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

»Ein Roman getragen von Empathie und dem Bewusstsein, dass es letztlich für nichts zu spät ist, schon gar nicht für die Hoffnung.«
Gallus Frei-Tomic, LITERATURBLATT.CH

»Eine Geschichte vom Altwerden, die mich sehr berührt hat«
Buchhändler Hauke Hader, KIELER NACHRICHTEN

»Die Autorin zeigt, was uns am Ende wirklich bleibt: Zuneigung, Mitgefühl, Dankbarkeit.«
Christina Scherer, NEUE APOTHEKEN ILLUSTRIERTE

»Wer sensible Bücher voll menschlicher Zwischentöne mag, wird bei Delphine de Vigan gut aufgehoben sein.«
Stefan Lüddemann, NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG

»Ein poetischer und sanfter Text, den man viele, sehr viele Leser wünscht«
Gustav Förster, DELMENHORSTER KREISBLATT

»Kann es schöne Bücher über den Tod, über das Sterben und den Abschied eines Menschen aus dem Leben geben? Dankbarkeiten ist bestimmt eines dieser Bücher.«
Matthias Keuthen, INFO ALTER

Delphine de Vigan

Delphine de Vigan, geboren 1966, erreichte ihren endgültigen Durchbruch als Schriftstellerin mit dem Roman ›No & ich‹ (2007), für den sie mit dem Prix des Libraires und dem Prix Rotary International 2008 ausgezeichnet wurde. Ihr Roman ›Nach einer wahren Geschichte‹ (DuMont 2016) stand wochenlang auf der Bestsellerliste in Frankreich und erhielt 2015 den Prix Renaudot. Bei DuMont erschien außerdem 2017 ihr Debütroman ›Tage ohne Hunger‹ und 2018 der Roman ›Loyalitäten‹. Die Autorin lebt mit ihren Kindern in Paris.