Götz Adriani wurde 1940 in Stuttgart geboren. Er studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte an den Universitäten München, Wien, Tübingen und promovierte 1964 zum Thema „Der mittelalterliche Predigtort und seine Ausgestaltung".
1971 wurde er Direktor der damals neu gegründeten Kunsthalle Tübingen, die er im Laufe der Jahre laut der ZEIT „zu einer ersten Adresse für die Schwellenkunst der Moderne" machte. Seit 1985 ist Adriani Honorarprofessor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Er war Mitglied des Beraterteams, das mit dem Kunstbeirat des Bundestages über die Ausstattung des Bundestagsgebäudes mit Kunstwerken entschied.
Auszeichnungen
Preis der Theo Wormland-Stiftung München (1985)
Ordre des palmes académiques (1985)
Preis der Württembergischen Hypothekenbank für Kunst und Wissenschaft (1987)
Ordre de L’art et Lettres (1999)
Veröffentlichungen
Götz Adriani sorgt nicht nur mit seinem Ausstellungsprogramm für internationales Aufsehen, er hat sich auch als Herausgeber bzw. Autor zahlreicher Werkdokumentationen einen Namen gemacht.