Das neue Tal

Josh Weil

Das neue Tal

Novelle

128 Seiten , Originalverlag: Grove Press (New York) 2009, Originaltitel: Stillman Wing
Erscheinungstag: 18.08.2011
ISBN 978-3-8321-9608-0

Übersetzung: Stephan Kleiner iSTEPHAN KLEINER, geboren 1975, lebt als freier Lektor und Übersetzer in München. Zu den von ihm übersetzten Autoren zählen T. C. Boyle, Keith Gessen, Chad Harbach, Michel Houellebecq, Marlon James, Tao Lin, Hilary Mantel, Josh Weil und Meg Wolitzer.

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»Schreib noch mehr Novellen, Josh Weil, du schreibst so gute!« The New York Times Book Review

Stillman Wing ist 71 Jahre alt. Er lebt, wie schon der Held in Josh Weils erster, viel gelobter Novelle ›Herdentiere‹, in den Blue Ridge Mountains in Virginia. Gerade wurde ihm gekündigt – um sich zu rächen, stiehlt er in einer Nacht-und-Nebel-Aktion das Schmuckstück aus der Traktorensammlung seines alten Bosses, den Deutz Diesel, Baujahr 1928.
Fünf Jahre lang renoviert er ihn als Geschenk für seine Tochter. Er macht sich Sorgen um Caroline, sie ist schon 35, fettleibig und lebt in den Tag hinein, immer bringt sie neue, nutzlose Liebhaber nach Hause. Sie ist sein Ein und Alles. Und dann geht sie, zieht zu den lauten Kommunarden am Ende des Tals, nimmt gefährliche rituelle Bäder in einem verseuchten Teich und erwartet ein Kind. Stillmans Welt gerät vollständig aus dem Gleichgewicht. Da steigt er zum ersten Mal auf den funkelnden Deutz und fährt dorthin, wo die Rinder begraben sind und wo die jungen Leute tanzen und singen.

Stimmen zum Buch

„Josh Weil hat eine meisterhafte Novelle über einen alten Mann und seinen Traktor geschrieben. Die Achtsamkeit für die Details, die Genauigkeit im Benennen – Josh Weil hat sie der Literatur neu ins Stammbuch geschrieben, und man kann ihn dafür nicht genug preisen. Denn aus diesem Staub ist wahre Kunst gemacht.“
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

„Beeindruckend ist diese Novelle, unerhört sogar.“
DIE WELT

"Weil verdichtet den lebenslangen Kampf eines Menschen mit sich selbst (...) und spielt alles aus, was der kurzen Prosa an erzählerischen Mitteln zur Verfügung steht (...) Er erzeugt dadurch einen Sog, der den Leser über alle mutwillig eingestreuten Hindernisse der Sprache hinwegzuziehen vermag."
FAZ

„Eine stille, meisterhafte Novelle über lebenslange Illusionen und den Versuch sich seine Würde zu bewahren.“
JOURNAL FRANKFURT

„Eine sehr bewegende, intensiv erzählte Papa-Tochter-Geschichte.“
MAXI

„Josh Weil schreibt in einer kargen und klaren Sprache, die er bildmächtig und mit poetischer Wucht auflädt. […] Eine Entdeckung!“
AUGSBURGER ALLGEMEINE

„Trauer bleibt nach der Lektüre, Lebenswissen und die Beglückung, ein großes kleines Buch gelesen zu haben.“
DEUTSCHLANDRADIO KULTUR

Josh Weil

Josh Weil, geboren 1976, wurde 2009 von der Jury des National Book Award zu den »5 Under 35« gezählt und erhielt 2010 für seine Novellensammlung ›The New Valley‹ (als ›Herdentiere‹ und ›Das neue Tal‹ bei DuMont erschienen) den Sue-Kaufman-Debütpreis. Er lebt mit seiner Familie in der Sierra Nevada. www.joshweil.com