Das gläserne Meer

Josh Weil

Das gläserne Meer

Roman

672 Seiten, Mit Illustrationen des Autors, Originalverlag: Grove Press, New York 2014 , Originaltitel: The Great Glass Sea
Erscheinungstag: 26.08.2015
ISBN 978-3-8321-9797-1

Übersetzung: Stephan Kleiner iSTEPHAN KLEINER, geboren 1975, lebt als freier Lektor und Übersetzer in München. Zu den von ihm übersetzten Autoren zählen T. C. Boyle, Keith Gessen, Chad Harbach, Michel Houellebecq, Marlon James, Tao Lin, Hilary Mantel, Josh Weil und Meg Wolitzer.

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»Josh Weil gehört zu den besten Schriftstellern seiner Generation« COLUM MCCANN

Die Zwillinge Jarik und Dima sind von Geburt an unzertrennlich. Nach dem Tod des Vaters wachsen sie auf dem Bauernhof ihres Onkels auf, die Tage verbringen sie in den Kornfeldern und die Nächte im Bann der mythischen Geschichten aus dem russischen Sagenschatz. Jahre später arbeiten die Brüder Seite an Seite in der Oranzeria, dem gigantischen Gewächshaus, das sich hektarweit in alle Richtungen erstreckt.
Dieses gläserne Meer wird von im Weltall schwebenden Spiegeln beleuchtet, die das Sonnenlicht rund um die Uhr auf die Erde werfen – ein künstlich geschaffener ewiger Tag, der die Produktivität der Region verdoppeln soll. Bald ist die Arbeit das Einzige, was sie verbindet: den robusten Jarik, verheiratet und Vater zweier Kinder, und Dima, den Träumer, der allein bei der Mutter lebt. Doch eine Begegnung mit dem Besitzer der Oranzeria verändert alles: Während Dima sich ambitionslos dahintreiben lässt, wird Jarik immer weiter befördert, bis sie schließlich zu Aushängeschildern gegensätzlicher Ideologien werden. ›Das gläserne Meer‹ ist ein großer Roman über den Preis unserer Träume und Ideale, hochpoetisch und angefüllt mit der Magie russischer Märchen.

Stimmen zum Buch

„Ein impressionistisches Russland-Panorama.“
Katrin Hillgruber, DEUTSCHLANDFUNK

„Noch interessanter als den Kampf der Systeme findet Weil die verwirrend intensive Liebe in einer Familie: Selten wurde eine Brüderbeziehung so genau beschrieben."
NEON

„Ein eindrucksvoller, 500 Seiten starker Roman, in dem er eine kapitalistische Zukunftsvision mit russischen Mythen verknüpft."
PEOPLE MAGAZINE

„Der Amerikaner Josh Weil legt mit seinem Debütroman nicht nur eine bewegende Geschichte der heimlichen Ängste und Wünsche zweier Brüder vor, sondern auch eine erzählerisch beeindruckende Dystopie (...)" Die Lektüre ist ein Ereignis."
Thomas Hummitzsch, ROLLING STONE

„Keine leichte Lektüre, doch sie entführt in eine Welt zwischen Märchen und Science-Fiction."
HÖRZU/Bild und Funk

„Ein magisches Epos über die Werte von Liebe, Verrat, Arbeit und die Frage , wie wir leben wollen. Zum herzergreifend spannenden Plot mit einem Set an liebenswert schrägen Figuren kommen die zauberhaften Beschreibungen bizarrer Landschaften und Szenarien. (...) Ein wundervoller Roman."
Sabine Vogel, KÖLNER-STADTANZEIGER Bücher-Magazin / FRANKFURTER RUNDSCHAU

„Er entwirft ein detaillreiches, eher dys- als utopisches Szenario, das Gesellschafts- und Zivilisationskritik in höchst fantasievolle Bilder packt (…) mit Fabulierlust erzählt."
Rainer Moritz, DIE FURCHE

„Der amerikanische Autor Josh Weil hat einen epischen, sprachgewaltigen Debütroman über eine Dystopie geschrieben, die gar nicht so weit entfernt scheint. Das ist keine schnelle, einfache Lektüre - aber eine absolut lohnende."
BRIGITTE

„'Das gläserne Meer' von Josh Weil ist ein großer Roman über die Macht von Träumen und Idealen sowie den Preis, den sie kosten!" BUCHAKTUELL

„Ein Roman von bemerkenswerter Intensität."
Peter Burri, BASLER ZEITUNG

„Punktgenau, in wundervoll poetischen Bildern hat Josh Weil in Novellen die amerikanische Seele seziert."
Ulrich Steinmetzger, HESSISCHE ALLGEMEINE

„Grandios geschriebener Roman, eine klirrende Parabel über den Kapitalismus und seine Alternative."
ANNABELLE

„Ein eindrucksvoller Roman."
ONE.LINE

„Dem Autor gelingt ein nachdenklich machendes Buch, in dem es nur vordergründig um einen Bruderzwist geht."
SÜDKURIER

„Josh Weil füllt diese Brudergeschichte mit russischen Sagen, wunderbaren Landschaftsbeschreibungen und einzigartigen Charakteren an. Ein großartiger, wortgewaltiger Roman über Verrat, Liebe und unsere Zukunft.“
LITERATURKURIER

„Ein großer, wundersamer Roman (…) Josh Weils stupende Detailkenntnis verblüfft durchgehend."
Katrin Hillgruber, STUTTGARTER ZEITUNG

„Ein großer Roman über Ideale und Träume."
BIELEFELDER

„Josh Weil entrollt in seinem Debütroman diese Dystopie weder als Thriller noch als Science-Fiction-Opus. Behutsam und mit langem Atem, manchmal pathetisch, immer detailscharf und mit wuchernder Wucht fand er eine von Stephan Kleiner grandios übertragene Sprache für das Fortleben des Archaischen in der russischen Seele."
Ulrich Steinmetzger, THÜRINGISCHE LANDESZEITUNG

Josh Weil

Josh Weil, geboren 1976, wurde 2009 von der Jury des National Book Award zu den »5 Under 35« gezählt und erhielt 2010 für seine Novellensammlung ›The New Valley‹ (als ›Herdentiere‹ und ›Das neue Tal‹ bei DuMont erschienen) den Sue-Kaufman-Debütpreis. Er lebt mit seiner Familie in der Sierra Nevada. www.joshweil.com