KL – Gespräch über die Unsterblichkeit

John von Düffel

KL – Gespräch über die Unsterblichkeit

160 Seiten Erscheinungstag: 18.02.2015
ISBN 978-3-8321-9784-1

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»John von Düffel ist ein begnadeter Stilist und großartiger Beobachter.« FOCUS

Wer sieht uns an? Und was wird dadurch aus uns? Einer, der es wissen muss, ist der bekannte Modeschöpfer KL, eine Ikone der Unnahbarkeit, der seit Jahrzehnten nicht zu altern scheint und immer gleich aussieht. Ein namenloser Erzähler fährt nach Paris, um mit KL über Schein und Sein, über den Tod und das Leben als Bild gewordene Instanz zu sprechen. Doch KL ist einer der eigensinnigsten und launischsten Gesprächs-
partner deutscher Sprache. Das Gespräch ist mit zahlreichen Reglementierungen und Auflagen verbunden. Und entwickelt sich schließlich in eine unerwartete Richtung. ›KL – Gespräch über die Unsterblichkeit‹ ist die Fiktion eines Interviews mit einem Menschen, der in der Wirklichkeit die Fiktion seiner selbst zu sein scheint. Ein originelles literarisches Spiel, das überraschende Erkenntnisse bereithält: über den Bilderwahn unserer Zeit, den täglichen Kampf um Sichtbarkeit und die Angst vor dem Verschwinden.

Stimmen zum Buch

„John von Düffel traut sich was. In seinem neuen Buch "KL - Gespräch über die Unsterblichkeit" (mit einem Umschlag wie ein Chanel-Parfüm) kommen drei Figuren vor, die jeweils einer real existierenden Fernsehmoderatorin, einer Ex-Politikerin und einem sehr prominenten Modeschöpfer zum Verwechseln ähnlich sind. Darf man das? Nur wenn es so geschickt gemacht ist wie im vorliegenden Fall.(...)160 muntere Seiten zum Schmunzeln und Nachdenken!“
Ute Sákárny, NDR

"Ein imposantes Beispiel deutscher Gegenwartsliteratur."
Björn Hayer, LANDSHUTER ZEITUNG

"Scharfsinnig, weise und clever."
Esther Willbrandt, RADIO BREMEN

„Offenbar fasziniert von Lagerfelds Intelligenz und Habitus, porträtiert ihn von Düffel hier auf seine Weise. Die ist geistreich, verspielt und vor allem amüsant. Eine prächtige, zuweilen schreiend komische Parodie."
Martin Oehlen, KÖLNER STADTANZEIGER

"Düffel-Trüffel."
SALON

„Echt oder falsch? Scoop oder Fake? (…) Ungeachtet des Wahrheitsgehalts ist John von Düffels Buch – im Chanel-Stil eingeschlagen – ein Wurf. Denn der Autor taucht tief in die Psyche des Modemachers ein und legt sie bis zum Schluss des Buchs (...) schonungslos offen (...) Ein Buch erregt die Gemüter."
Jeroen van Rooijen, NZZ

"Für ein denkbar komplexes Thema hat John von Düffel in diesem Buch die denkbar leichteste Form gefunden. Das ist meisterhaft."
Dierk Wolters, FRANKFURTER NEUE PRESSE

"Herrliche Sammlung fiktiver Interviews."
Thomas Kliemann, KÖLNISCHE RUNDSCHAU

"John von Düffel hat eine phantastische Idee umgesetzt und für mich war es ein Hochgenuss es lesen zu dürfen!"
MEINUNGSKONSUM

"Wunderbar. [...] Eine Sternstunde des getürkten Enthüllungsjournalismus."
Thomas Kliemann, BONNER GENERAL-ANZEIGER

"Witzig, philsosophisch und ungemein unterhaltsam. Ein literarisches Rollenspiel mit ungeahnten Wendungen."
BIELEFELDER

"John von Düffels neues Werk ist das, was man im Englischen 'witty' nennt: geistreich und witzig. [...] Ein Buch, so klein und fein wie das 'kleine Schwarze' von Chanel."
Thomas Paul, LESART

"Großartig, wie er (…) Hofhaltung, Stil, Sprech- und Denkweise seines Gegenübers nachvollzieht (…) Die Projektion, die von Düffel von KL entwirft, ist zwar überpointiert, gerade dadurch aber bezaubernd amüsant."
Viola Bolduan, ALLGEMEINE ZEITUNG

„Eine unterhaltsame und kluge Lektüre […] bei der der Leser sich manches Mal fragt, ob der Autor nicht doch den unsterblichen Couturier persönlich gesprochen hat.“
CREATIV VERPACKEN

„Ein feines Spiel mit Sein und Schein auf durchweg hohem Niveau."
Ulrich Müller, NORDSEEZEITUNG

John von Düffel

John von Düffel wurde 1966 in Göttingen geboren, er arbeitet als Dramaturg am Deutschen Theater Berlin und ist Professor für Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Er veröffentlichte zahlreiche Romane und Erzählungsbände bei DuMont. Auszeichnungen 1998 erhielt John von Düffel für seinen Debütroman ›Vom Wasser‹ den Ernst-Willner-Preis in Klagenfurt, den Jürgen-Ponto-Preis, den Mara-Cassens-Preis des Literaturhauses Hamburg und den aspekte-Literaturpreis. 2005 erhielt er für seinen Roman ›Houwelandt‹ den Preis ›Das neue Buch‹, der jährlich vom Verband deutscher Schriftsteller (VS) Niedersachsen / Bremen ausgelobt wird. John von Düffels Theaterstücke wurden zweimal zu den Mülheimer Theatertagen nominiert und beim Berliner Theatertreffen vorgestellt. Zuletzt wurde er mit dem Nicolas-Born-Preis 2006 ausgezeichnet. Buchveröffentlichungen Oi (Merlin 1995) Solingen (Merlin 1995) Die Unbekannte mit dem Fön (Merlin 1997) Missing Müller (Merlin 1997) Born in the RAF (Merlin 1999) Kleine Philosophie der Passionen. Schwimmen (dtv 2000) Zeit des Verschwindens. Roman (DuMont, 2. Aufl. 2000) Vom Wasser. Roman (DuMont 2000) Ego. Roman (DuMont 2001) Wasser und andere Welten. Geschichten vom Schwimmen und vom Schreiben (DuMont 2002) Houwelandt. Roman (DuMont 2004) Beste Jahre. Roman (DuMont 2007) Wovon ich schreibe (DuMont 2009) Hotel Angst (illustrierte Ausgabe DuMont 2010) Goethe ruft an. Roman (DuMont 2011) Wassererzählungen (DuMont 2014) KL – Gespräch über die Unsterblichkeit (DuMont 2015) Das Klassenbuch. Roman (DuMont 2017) Weitere Veröffentlichungen Theaterstücke Oi. UA: 1995, Stendal/Oldenburg, R: Gerhard Jelen, R: Guido Huonder Solingen. UA: 1995, Oldenburg, R: Sylvia Richter Das schlechteste Theaterstück der Welt. UA: 1996, Augsburg, R: Friderike Vielstich Die Unbekannte mit dem Fön. UA: 1999, Magdeburg, R: Jessica Steinke Born in the R.A.F. UA: 2001, Osnabrück, R: Harff-Peter Schönherr Shakespeare, Mörder, Pulp & Fiktion. UA: 1997, Basel, R: Oliver Held Missing Müller Sauriersterben. UA: 1997, Basel, R: Andreas von Studnitz Rinderwahnsinn. UA: 1999, Schwerin, R: Dieter Klaß Zweidrei Liebesgeschichten. UA: 2000, Münster, R: Sylvia Richter (alle Rechte vertreten vom Merlin Verlag, Gifkendorf) Balkonszenen. UA: 2000, Bonn, R: Beat Fäh (alle Rechte vertreten vom Rowohlt Theaterverlag, Hamburg) Hörspiele (ARD-Produktionen) Tango; Wanzen; Glashäuser; Test; Hüben wie drüben; Neue Männer; Schnee; Jahrtausendwende; Eike & Eike; Go Wost! (Hörspiel des Monats); Jenny (Hörspiel des Monats); Missing Müller Übersetzungen und Bearbeitungen Richard B. Sheridan, Die Lästerschule Alan Benett, Die Krankheit von George III Hermann Melville, Bartleby