Albert Vigoleis Thelen. Meine Heimat bin ich selbst

Albert Vigoleis Thelen. Meine Heimat bin ich selbst

Briefe 1929-1953

500 Seiten , 50 s/w Abbildungen
Herausgegeben und mit einem Vorwort versehen von Jürgen Pütz
Erscheinungstag: 01.10.2010
ISBN 978-3-8321-8517-6

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»Ich habe mich an meine Briefe verschwendet.« Albert Vigoleis Thelen

Albert Vigoleis Thelen ist einer der großen Autoren des 20. Jahrhunderts. Mit seiner 1953 erschienenen ›Insel des zweiten Gesichts‹ hinterließ er einen Klassiker der Nachkriegsliteratur. Doch Thelens Hauptwerk bilden möglicherweise seine ca. 15.000 noch unveröffentlichten Briefe, die den bereits erschienenen Werken in puncto Originalität nicht nachstehen. Dieser Band umfasst eine Auswahl seiner besten Briefe an mehr als fünfzig Adressaten. Wie in der ›Insel‹ zündet der Wortschatzmeister Thelen in seinen Briefen ein sprachliches Feuerwerk, das in der deutschsprachigen Literatur seinesgleichen sucht. Und er tut, was er in seinem Leben immer getan hat: Geschichten erzählen. Sie gewähren Einblick in eine ungewöhnliche Dichterwerkstatt oder entzünden sich am aktuellen Zeitgeschehen. Die Erzählbriefe sind eine Einladung zu einem außergewöhnlichen Lesegenuss. Viel wurde über sie geschrieben und noch mehr spekuliert: Nun lassen sich die Briefe erstmals lesen.

»Seit Langem glaube ich: Das größte Buch dieses Jahrhunderts ist ›Die Insel des zweiten Gesichts‹ von Albert Vigoleis Thelen.«
Maarten 't Hart

Albert Vigoleis Thelen, geboren 1903 in Süchteln am Niederrhein, war Autor, Kritiker und Übersetzer. Sein Roman ›Die Insel des zweiten Gesichts‹ gilt als eines der großen literarischen Werke des 20. Jahrhunderts. Es folgten u. a. der Roman ›Der schwarze Herr Bahßetup. Ein Spiegel‹ und die Erzählung ›Glis-Glis. Eine zoo-gnostische Parabel‹. Der »große Unbekannte der deutschen Literatur« (Jürgen Pütz) verstarb 1989 in Dülken am Niederrhein.

Stimmen zum Buch

„Ein Brieffeuerwerk aus Episoden, Kauserien, Wortspielen und -schöpfungen.“
KÖLNER STADTANZEIGER

„Ein grandioser Brief-Band.“
WDR 3

"Man kann die Lektüre nur dringend anempfehlen (…)vorzüglich ediert"
DIE ZEIT