Tage ohne Hunger

Delphine de Vigan

Tage ohne Hunger

Roman

176 Seiten, Originalverlag: Grasset, Paris 2001 , Originaltitel: Jour sans faim
Erstmals im Taschenbuch
Erscheinungstag: 13.09.2018
ISBN 978-3-8321-6469-0

Übersetzung: Doris Heinemann iDoris Heinemann, geboren 1957, studierte Romanistik und Germanistik in Köln und Montpellier, arbeitete als Sprachlehrerin, als Übersetzerin im Generalsekretariat des EG-Ministerrats und übersetzt seit 1997 Literatur, u. a. von Christian Gailly, Gabriel Chevallier, Theresa Révay, Yann Queffélec, Jean-Claude Derey und Olivier Rolin.

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Der Debütroman der französischen Erfolgsautorin

Laure ist neunzehn Jahre alt und magersüchtig. Als die Krankheit ihr Leben bedroht, wird sie in eine Klinik eingewiesen. Dort taucht Laure in eine ganz eigene Welt ein und begreift, dass sie nicht die Einzige ist, die sich in eine Krankheit flüchtet. Und so beginnt sie zu schreiben: über Monsieur Hundertdreißigkilo, dem genau das Gegenteil von ihr gelingen muss, über die Blaue, ein grausam-gehässiges Klatschweib, deren Krankheit ihre Boshaftigkeit ist, über Fatima, die sich nicht zum ersten Mal in der Klinik aufhält. Alle kämpfen, so wie sie. Laure hasst die Kalorien, das Fett, das sie zunehmend auf ihrem Körper spürt. Es gibt Tage, da hasst sie ihren Arzt, der sie dafür lobt, dass sie allmählich wieder aussieht wie ein ‚normaler‘ Mensch. Sie weint, sie tobt, sie plant die Flucht zurück in die Krankheit. Doch sie bleibt, denn Dr. Brunel ist der Einzige, der wirkliches Interesse an ihr zeigt und der hartnäckig um sie ringt. Nach langer Zeit ist er der erste Mensch, dem sich Laure öffnet. Ihm erzählt sie, was die Ursache für ihren Zustand ist: das Zusammenleben mit ihrer psychisch kranken Mutter und die angstmachenden Auseinandersetzungen mit ihrem cholerischen Vater. Es sind nicht nur die Gespräche, sondern auch sein stilles Verstehen, seine behutsames Beharren, seine aufrichtige Verzweiflung, die ihren Lebenswillen wieder wecken.

Stimmen zum Buch

»So nah ist man als Gesunder dieser Krankheit selten gekommen.«
Anne Burgmer, KÖLNER STADT-ANZEIGER

»[Es gelingt Delphine de Vigan], auch Leser in ihren Bann zu ziehen, die sich vorher noch nie mit dem Thema Anorexie auseinandergesetzt haben. Das bei einem solch schwierigen Thema zu schaffen, hat durchaus Respekt verdient.«
Alexandra Knief, BREMER NACHRICHTEN, WESER-KURIER

»Am Rande der Wahrheit findet Delphine de Vigan ihre Geschichten. Realität und Fake, Autobiografie und Fiktion.«
Lisa Berins, OFFENBACH POST

»So nah ist man als Gesunder dieser Krankheit selten gekommen.«
Anne Burgmer, KÖLNER STADT-ANZEIGER

»Gewohnt brillant erzählt Delphine de Vigan in diesem autobiografischen Roman die Geschichte des „Wie konnte es nur so weit kommen? Berührend bis zur letzten Seite.«
Sarah-Maria Deckert, MYSELF

»Delphine de Vigan zu lesen erweitert immer den Horizont, in diesem Fall ganz besonders.«
Gabi Rudolph, FASTFORWARD-MAGAZIN

»Einfühlsam«
Beate Berger, GLAMOUR

»Mit nur knapp 180 Seiten schafft Delphine de Vigan es, ganz tief drinnen zu berühren: […] poetisch und grauenhaft realistisch zugleich.«
Katharina Wantoch, PSYCHOLOGIE bringt dich weiter

»Der Roman rüttelt wach und bietet einen bewegenden Ausflug in ein krankes, aber heilbares Leben. Und er gibt Kraft!«
Bianca Steinhagen, LITERATWO.DE

»Eine ganz außergewöhnliche und wertvolle Heilungsgeschichte, die unter die Haut geht und nicht nur Betroffenen Mut zum Leben vermittelt.«
Winfried Stanzick, EBOOK.DE

»Ich fühlte mich von Delphine de Vigan nicht nur gut unterhalten, sondern wirklich begeistert. Das war für mich für 2017 eines der Jahres-Highlights auf dem Nachttischlesestapel und hat mich tatsächlich endlich längere Zeit am Stück wieder konzentriert lesen lassen.«
Janine Binder, JETZTKOCHTSIE.COM

Delphine de Vigan

Delphine de Vigan, geboren 1966, erreichte ihren endgültigen Durchbruch als Schriftstellerin mit dem Roman ›No & ich‹ (2007), für den sie mit dem Prix des Libraires und dem Prix Rotary International 2008 ausgezeichnet wurde. Ihr Roman ›Nach einer wahren Geschichte‹ (DuMont 2016) stand wochenlang auf der Bestsellerliste in Frankreich und erhielt 2015 den Prix Renaudot. Bei DuMont erschien 2017 ihr Debütroman ›Tage ohne Hunger‹. Die Autorin lebt mit ihren Kindern in Paris.