Das literarische Werk

Kurt Schwitters

Das literarische Werk

Bd.1-5

gebunden, 5 Bände in Kassette
Erscheinungstag: 24.11.2004
ISBN 978-3-8321-7883-3

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»Oh Du, Geliebte meiner 27 Sinne, ich liebe Dir!«

Sein Gedicht an Anna Blume hat Kurt Schwitters berühmt gemacht. Durch seine Sonate in Urlauten wurde er zum Klassiker unter den Sprachartisten und Kunst-Avantgardisten des 20. Jahrhunderts.
Parallel zu seinen bildnerischen Arbeiten mit Malerei und Collage schuf Kurt Schwitters ein hochoriginelles literarisches Werk, dessen Umfang und Vielseitigkeit diese neue gebundene Ausgabe beweist: Neben dem verspielten Lyriker ist der Erzähler Schwitters zu entdecken, der Dramatiker des Grotesken, der bissige Kritiker und scharfsichtige Pamphletist.

Kurt Schwitters, „unser Zauberer aus Hannover" (Peter Demetz in der F.A.Z), bietet radikale literarische Kunst für alle 27 Sinne.


Band 1: Lyrik
320 Seiten mit 16 einfarbigen Abbildungen, 6 Zeichnungen, 9 Faksimiles, Verzeichnis der Gedichtanfänge

Band 2: Prosa 1918–1930
438 Seiten mit Collagetexten nach Originalvorlagen und alphabetischem Verzeichnis

Band 3: Prosa 1931–1948
340 Seiten mit alphabetischem Verzeichnis

Band 4: Schauspiele und Szenen
372 Seiten mit alphabetischem Verzeichnis

Band 5: Manifeste und kritische Prosa
464 Seiten mit zahlreichen Textwiedergaben in Faksimiles,
Nachträge zu den Bänden 1–4, Gesamtregister und Personenregister

Kurt Schwitters

Kurt Schwitters wurde 1887 in Hannover geboren. Er studierte an der Kunstgewerbeschule Hannover und der Königlich Sächsischen Akademie der Künste in Dresden. Nach impressionistischen und expressionistischen Gemälden entstanden ab 1918 zunehmend abstrakter werdende Collagen und Assemblagen. Fortan deklarierte er alle seine Arbeiten als „Merz“-Kunst. Als Mitglied der IVEKF, der „Internationalen Vereinigung von Expressionisten, Kubisten und Futuristen“ stand Schwitters auch den Berliner Dadaisten um Hans Arp, Hannah Höch und Raoul Hausmann nah und war mit Tristan Tzara und El Lissitzky befreundet. Schwitters betätigte sich jedoch nicht nur als bildender Künstler. Der Herausgeber der Zeitschrift „Merz“ war auch ein Lyriker und Schriftsteller von Rang. Unvergessen sind sein Gedicht „An Anna Blume“ oder das Lautgedicht „Sonate in Urlauten“, aber auch seine übrigen poetischen und dramatischen Werke, in denen er Erzählkonventionen auf virtuose und mitunter hochkomische Weise unterwandert, sind von Bedeutung. Vor den Nationalsozialisten, denen seine Kunst als „entartet“ galt, flüchtete Schwitters 1937 zunächst nach Norwegen und von dann nach England. Dort verstarb er 1948 in Kendal.