Das Innere der Schiffe

Joachim Sartorius

Das Innere der Schiffe

Zwischen Wort und Bild

260 Seiten Erscheinungstag: 03.03.2006
ISBN 978-3-8321-7978-6

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Zwischen Wort und Bild

Die versammelten Essays des Dichters, Übersetzers, Kulturdiplomaten und Intendanten der Berliner Festspiele Joachim Sartorius umspielen in ihrem Titel die Troerinnen des Euripides: „Nie war ich im Inneren der Schiffe, aber ich weiß von Ihnen durch Worte, die ich hörte, und Bilder, die ich sah."

Die unveröffentlichten genauso wie die bereits erschienenen Essays von Joachim Sartorius durchqueren die Welt des Wortes (im ersten Teil: über Dichter) und die Welt des Bildes (im zweiten Teil: über Künstler). Schließlich schreibt Joachim Sartorius über Bilder und Sprache, über die wechselseitigen Berührungen. Die großen Namen der Literatur, die Freunde, treten auf: Cees Nooteboom, John Ashbery, William Carlos Williams oder Péter Nádas. Hinzu kommt die Laudatio auf den türkischen Autor Orhan Pamuk, Friedenspreisträger des Jahres 2005.

Joachim Sartorius

Joachim Sartorius, geboren 1946, wuchs in Tunis auf und lebt heute, nach langen Aufenthalten in New York, Istanbul und Nicosia, in Berlin. Seit 2001 leitet er die Berliner Festspiele. Sein lyrisches Werk, die sechs Gedichtbände („Sage ich zu wem", „Der Tisch wird kalt", „Keiner gefriert anders", „In den ägyptischen Filmen", „Ich habe die Nacht" und „Hotel des Étrangers"), wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Er veröffentlichte mehrere, in Zusammenarbeit mit Künstlern wie Nan Goldin oder Emilio Vedova entstandene Bücher und ist Herausgeber der Werkausgaben von Malcolm Lowry und William Carlos Williams sowie der Anthologien „Atlas der neuen Poesie" (1995), „Minima Poetica" (1999) und „Alexandria Fata Morgana" (2001). Joachim Sartorius erhielt 1998 für seine Übersetzung amerikanischer Lyrik von John Ashbery und Wallace Stevens den Paul-Scheerbart-Preis und wurde mit zahlreichen Stipendien ausgezeichnet. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Auszeichnungen Paul-Scheerbart-Preis für die Übersetzung amerikanischer Lyrik von John Ashbery und Wallace Stevens 1998