Immergleiche Wege

Richard Russo

Immergleiche Wege

Erzählungen

304 Seiten, Gebunden mit Lesebändchen, Originalverlag: Knopf, Originaltitel: Trajectory

Erscheinungstag: 22.05.2018
ISBN 978-3-8321-9885-5

Übersetzung: Monika Köpfer iMonika Köpfer war Lektorin bei zwei Münchener Publikumsverlagen und ist heute freie Lektorin und Übersetzerin. Zu den von ihr übersetzten Autoren zählen u. a. Naomi J. Williams, Richard C. Morais, Milena Agus, Fabio Stassi, Theresa Révay, Mohsin Hamid, Richard Russo und J. L. Carr.

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»Diese Geschichten werden Ihr Herz brechen.« THE NEW YORK TIMES

Den berüchtigten Eintritt in die »besten Lebensjahre« – die meisten Protagonisten der Erzählungen von Richard Russo haben ihn schon hinter sich. Die Menschen, die uns hier begegnen, haben in der Regel einen akademischen Hintergrund und sind durchaus gut situiert. Eines ist ihnen gemeinsam: Sie müssen sich langsam fragen, ob sie tatsächlich das Leben führen, das sie führen wollten. Da ist die aufstrebende Dozentin, die sich kurz vor Thanksgiving mit einem Plagiatsfall konfrontiert sieht und dabei ins Nachdenken über sich und ihre eigene Institutskarriere gerät. Oder der gescheiterte Englischprofessor, der sich in Venedig und seinen Zweifeln verliert. Ein Makler, der an Krebs erkrankt ist, und ein gealterter Drehbuchautor komplettieren das Quartett. Mit einem Augenzwinkern weist Richard Russo uns hin – auf die Schmerzpunkte ihrer Existenz. Er tut dies auf hintergründige, intelligente und humorvolle Weise. So entstehen Geschichten, bei denen wir Leser erst laut auflachen und dann trocken schlucken müssen, Geschichten, die von einer leisen Melancholie getragen sind – und doch etwas ungemein Lebensbejahendes haben.


Vier lange Erzählungen von Pulitzer-Preisträger Richard Russo

Stimmen zum Buch

»Russo [jongliert] technisch gekonnt mit diversen Handlungssträngen und Motiven zugleich, um sie am Ende alle in einer Art Epiphanie zusammenzubringen.«
Christoph Schröder, DEUTSCHLANDFUNK

»Russo steht mit seiner etwas leichtfüßigeren Erzählweise dennoch ganz gut zwischen […] Schwergewichten der amerikanischen Literatur.«
Jan Wiele, FAZ

»Der Band erscheint wie komponiert, eine literarische Sinfonie, in der Abfolge der Sätze wie in der erzählungsübergreifenden Motivik.«
Martin Ebel, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»Wie [Richard Russo] mal mit zartem Humor, mal mit melancholischer Grundierung schreibt, macht seine Kunst aus.«
Rainer Moritz, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

»Ein Erzählungsband, der die Lektüre lohnt.«
Thomas Andre, HAMBURGER ABENDBLATT

»Was Richard Russo ausmacht, sind sein eleganter Stil und sein menschenfreundlicher Blick. […] Dieses Buch lässt seine Leser ein klein wenig erstarkt und mit einem Schmunzeln zurück.«
Bianca Schwarz, NDR Kultur

»Richard Russo ist ein realistischer, geradliniger Autor, der seinen Figuren mit Wärme, Humor und einem Augenzwinkern begegnet.«
Roana Brogsitter, BR

»Richard Russo findet treffsicher die Schmerzpunkte seiner Figuren. Er schont sie nicht, aber schenkt ihnen auch ein Leuchten.«
Christoph Schröder, DER TAGESSPIEGEL

»›Immergleiche Wege‹ […] ist auf jeden Fall verdammte Literatur, und gut lesbare noch dazu.«
Britta Bode, BERLINER MORGENPOST

»Alles sehr einfühlsam und wohlformuliert, man glaubt, im Hintergrund die Nocturnes von Chopin zu hören.«
Ingrid Mylo, BADISCHE ZEITUNG

Russos Geschichten sind so komplex wie das Leben eben ist.«
Helmut Schneider, WIEN LIVE

»Russo gelingt es, Glanz und Brutalität Hollywoods gleichsam auszubalancieren, sodass der Held uns zugleich fasziniert und anwidert.«
Martin Ebel, TAGES-ANZEIGER

»[…] ganz großer Literatur. Jede Figur ist psychologisch fein gezeichnet, jede Metapher stimmig. Was so mühelos wirkt als sei es einfach runtererzählt, ist echte Kunst.«
Welf Grombacher, FREIE PRESSE

»Meistererzähler der amerikanischen Kleinstadt.«
Bianca Schwarz, HR2 Kultur

»Von seinen Geschichten wünscht man sich, dass sie nie zu Ende gehen.«
Katja Lückert, WDR5 BÜCHER

»Die Literatur gewähre uns ›winzige Einblicke in das Leben anderer‹, ›die uns nach mehr hungern lassen‹, heißt es an einer Stelle des Buches. Genau das tun auch die Erzählungen Richard Russos.«
Elke Biesel, KÖLNER STADT-ANZEIGER MAGAZIN

Richard Russo

RICHARD RUSSO, geboren 1949 in Johnstown, New York, studierte Philosophie und Creative Writing und lehrte an verschiedenen amerikanischen Universitäten. Für ›Diese gottverdammten Träume‹ (DuMont 2016) erhielt er 2002 den Pulitzer-Preis. Bei DuMont erschienen außerdem ›Diese alte Sehnsucht‹ (2010) sowie ›Ein grundzufriedener Mann‹ und ›Ein Mann der Tat‹ (beide 2017).