Die sind ja nackt!

Peter Michalzik

Die sind ja nackt!

Gebrauchsanweisung fürs Theater

272 Seiten, 49 s/w Abbildungen
Erscheinungstag: 19.02.2009
ISBN 978-3-8321-8066-9

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Die nackten Tatsachen

Wer kennt das nicht: Nackte und Kopulierende auf der Bühne, dazwischen jede Menge roter Farbstoff – man weiß nur nicht: wieso! Schlimmer noch: Hinterher soll man auch noch etwas Kluges darüber sagen. Ob Skandalinszenierungen oder langweilige Routine, es gibt viele Gründe, den Theaterbesuch aus dem Terminkalender zu streichen – oder wie es Roland Barthes einmal sagte: »Ich habe das Theater immer sehr geliebt, und dennoch gehe ich fast nie mehr hin.«
Damit aus der Last wieder eine Lustbarkeit wird, will uns Peter Michalzik mit seinem vergnüglichen und aufwändig illustriertem Buch zum Theater verführen. Er erklärt, warum ›Ödipus‹ ein Krimi ist, wie man sich eine Eintrittskarte für ausverkaufte Vorstellungen besorgt und warum ein bisschen Skandal nicht schaden kann. Aber auch den Zuschauer nimmt er sich vor. Wie soll man sich in Foyer und Parkett verhalten? Wie das alte Selbstverständnis zurückerobern?
Es ist manchmal nicht leicht mit dem Theater, aber es lohnt sich, die nackten Tatsachen genauer zu betrachten. Wie und warum, das erklärt dieses Buch.

Stimmen zum Buch

"Einfühlsam, uneitel, klug und unterhaltsam." DIE WELT

"Michalziks Gebrauchsanweisung ist ein ideales Buch für junge Studenten der Theaterwissenschaft und der Germanistik: Es sollte einen Platz finden auf den Literaturlisten für Erstsemester. Ideal ist es auch für alle anderen Theaterfans, vielleicht sogar weniger zum selber Lesen als zum Verschenken - an Theatermuffel nämlich, an jene also, die sie nie begleiten wollen zu einer Aufführung, etwa wegen der Nackten, oder weil sie nichts verstehen. Nach Lektüre dieses Buches verstehen sie eine Menge." SPIEGEL ONLINE

"Eine Fan-Rekrutierungsmaßnahme, die sagt, dass ein Theaterbesuch Spaß macht (…) überaus unterhaltsam.“ TAZ

Peter Michalzik

Peter Michalzik, Jahrgang 1963, studierte Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaften in München. Er ist Theaterkritiker und Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Rundschau. 1999 veröffentlichte er eine Gründgens-Biografie, 2002 eine Biografie über Siegfried Unseld. Er gehörte der Jury des Berliner Theatertreffens an, zurzeit ist er Mitglied der Jury des Mühlheimer Stückemarkts, wo die wichtigsten neuen deutschen Dramen prämiert werden. Peter Michalzik lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main.