Das Meer am Morgen

Margaret Mazzantini

Das Meer am Morgen

Roman

128 Seiten, Originalverlag: Einaudi, 2011, Originaltitel: Mare al mattino
Erscheinungstag: 16.08.2012
ISBN 978-3-8321-9684-4

Übersetzung: Karin Krieger iKarin Krieger, geboren 1958 in Berlin, studierte Romanistik und übersetzt aus dem Französischen und Italienischen, darunter Bücher von Roberto Alajmo, Alessandro Baricco, Aldo Buzzi, Roberto Cotroneo und Claudio Magris.

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Farids Weg über das Meer – ein Schicksal

Libyen, Sommer 2011: Jamila entgeht knapp Gaddafis Truppen. Mit ihrem kleinen Sohn Farid flieht sie quer durch die Wüste bis ans Meer. Ihre Ersparnisse überlässt sie einem Schlepper, der sie in ein überfülltes Boot verfrachtet. Jamila hofft auf eine Zukunft in Europa, doch schon bald mangelt es an Trinkwasser und Benzin. Schließlich hat sie nur noch einen Wunsch: länger durchzuhalten als ihr Sohn, um ihn nicht allein sterben zu lassen.
Auf Sizilien geht der achtzehnjährige Vito am Strand spazieren und findet eine Kette, wie sie arabische Kinder tragen. Er denkt an seine Mutter Angelina, die in Libyen aufgewachsen ist. Als Gaddafi an die Macht kam, musste sie nach Italien fliehen, aber die Sehnsucht nach der früheren Heimat lässt ihr keine Ruhe: Sie reist nach Tripolis und macht sich auf die Suche nach Ali, ihrer ersten großen Liebe. Doch Ali ist inzwischen beim libyschen Geheimdienst. Bestürzt kehrt Angelina nach Italien zurück, wo sie den Ausbruch des Bürgerkriegs und die Bombardements der NATO am Bildschirm verfolgt.
In eindringlichen Bildern erzählt Margaret Mazzantini von den individuellen Schicksalen, die sich hinter den aktuellen Ereignissen in der arabischen Welt verbergen.

Stimmen zum Buch

„Ganz poetisch und liebevoll, unterschwellig aber auch sehr politisch.“
ELKE HEIDENREICH AUF WDR4

„Ein kleines Buch über eine große Katastrophe, ein wichtiges Zeitdokument voller Poesie.“
BUCHMARKT

„Kurzer, außerordentlich ergreifender Roman (…) von abgrundtiefer Traurigkeit. (…) Ein Roman von hohem literarischem Reiz, erzähltechnisch, kompositorisch und sprachlich auf hohem Niveau und von großem aufklärerischem Wert.“
MEDIENPROFILE

„Ausdrucksvoll, poetisch und mit eindringlichen Bildern (…) Ein wichtiger Roman über das Zeitgeschehen in einem Gewaltstaat (…)“
GENERAL-ANZEIGER

„Auf kaum 130 Seiten erzählt Mazzantini in dichter Sprache von Krieg, Vertreibung und der Wucht der Geschichte, die Menschen verwirft und verwirbelt wie Wellen den Sand.“
FLAIR

„Ein kleines, herzzerreißendes Buch gegen unsere verdammte Selbstzufriedenheit und unsere Art, uns abzuwenden und die Lösung eines Menschheitsproblems dem gleichgültigen Meer zu überlassen.“
SCHWÄBISCHE ZEITUNG

„Empfehlenswert für alle, die sich nicht scheuen, über die Ungerechtigkeit der Welt zu lesen. Ein poetischer, politischer und herzzerreißender Roman.“
FREUNDIN DONNA

„Dies ist ein kleines, herzzerreißendes Buch gegen unsere verdammte Selbstunzufriedenheit und unsere Art, uns abzuwenden und die Lösung eines Menschheitsproblems dem gleichgültigen Meer zu überlassen.“
SCHWÄBISCHE ZEITUNG

„Ein novellenkurzer Roman der wunderbaren Erzählerin Mazzantini, traurig und zart.“
ANNABELLE

„In eindringlichen Bildern erzählt Margaret Mazzantini von individuellen Schicksalen, die sich hinter den aktuellen Ereignissen der arabischen Welt verbergen.“
BUCH AKTUELL

„Zeitgeschichte, zart erzählt.“
BRIGITTE

„In eindringlichen Bildern erzählt Margaret Mazzantini von den individuellen Schicksalen, die sich hinter den aktuellen Ereignissen in der arabischen Welt verbergen.“
SCHWEIZER BUCHHANDEL

„Margaret Mazzantinis traurige Novelle bringt eindringlich die schrecklichen Ereignisse des vergangenen Jahres wieder zu Bewusstsein. Gleichzeitig erleben wir die Schicksale wie ein Zeitdokument unter einem besonderen Blickwinkel: Italien und Lybien in ihrer wechselvollen Geschichte – ein politisches Buch voller Poesie.“
DIE FRANKFURTER NEUE PRESSE

„Menschenschicksale vor dem Hintergrund des Krieges in Libyen, brillant erzählt von der italienischen Bestsellerautorin Margaret Mazzantini.“
NEUES DEUTSCHLAND

„Sehr präzise und hellwach, ohne ein Wort zu viel, mit überraschenden Bildern erzählt Mazzantini ihre Geschichte vom Rande Europas. Bedrückend, begeisternd.“
APPENZELLER ZEITUNG / ST. GALLER TAGEBLATT

„Ein packender Roman, poetisch und politisch zugleich.“
NEUE WESTFÄLISCHE

„Der kurze Roman wirft einen Blick auf das Schicksal jener, die vor die Tür Europas gespült werden – tot oder lebendig. Dabei setzt die Autorin nicht auf Spannung, sondern auf eine poetisch elegische Sprache und eindringliche Bilder.“
DIE MÄRKISCHE

„Margaret Mazzantinis poetische Sprache sucht die Folgen der brutalen politischen Enteignungen und Vertreibungen in den Innenwelten der Menschen. Sie findet Bilder für die Angst, die Sehnsucht nach Freiheit, für die Verluste, den Schmerz der gewaltsam Entrissenen, ihre Fremdheit im neuen Land und ihre Hoffnung, das unbekannte Meer möge sie in die Freiheit tragen.“
BR DIWAN

„Margaret Mazzantini gelingt, woran ein deutscher Nobelpreisträger kläglich gescheitert ist: ein politisches Gedicht, erschütternd und wunderschön.“
DIE RHEINPFALZ

Margaret Mazzantini

Margaret Mazzantini wurde 1961 in Dublin als Tochter eines italienischen Vaters und einer irischen Mutter geboren. Ihre Karriere begann sie als Theaterschauspielerin. Ihre Romane ›Die Zinkwanne‹ und ›Geh nicht fort‹ (DuMont 2010) wurden zu internationalen Bestsellern. Allein ›Geh nicht fort‹ wurde in Italien über 1,5 Millionen Mal verkauft, in 32 Sprachen übersetzt und 2004 mit Penélope Cruz verfilmt. ›Das schönste Wort der Welt‹ wurde mit dem Premio Campiello 2009 ausgezeichnet. Margaret Mazzantini ist mit dem Schauspieler und Regisseur Sergio Castellitto verheiratet. Sie haben vier Kinder und leben in Rom. www.margaretmazzantini.com