Ein Amerikaner in Berlin

Ralph Martin

Ein Amerikaner in Berlin

Wie ein New Yorker lernte, die Deutschen zu lieben

192 Seiten Erscheinungstag: 20.08.2009
ISBN 978-3-8321-9515-1

Übersetzung: Sophie Zeitz i

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Er kam, sah … und kiekte! Ein New Yorker in Berlin

Als er in Deutschland ankommt, ist Ralph Martin der typische New Yorker: smart, snobistisch, immer ein wenig overdressed. Die ideale Mischung, um in Berlin so richtig schön anzuecken. Für ihn, der aus dem Big Apple kommt, ist die deutsche Hauptstadt allenfalls ein wurmstichiger Bioapfel. Eins ist klar: Einer von beiden muss sich ändern. Und da Berlin sich standhaft weigert, über Nacht zu New York zu werden, muss sich der Manhattaner in einen Berliner verwandeln. Aber das ist nicht leicht. In seiner neuen Heimat bleiben sogar Punks an roten Ampeln stehen. Es gibt tatsächlich noch Raucher, und die Freude über die Verheißung sexueller Freizügigkeit wird durch die für amerikanische Verhältnisse mangelhafte Hygiene stark geschmälert. Hier heißt der Götze nicht Konsum, sondern Preisleistungsverhältnis. Und andere Wörter sind auch nicht kürzer. Es ist ein Ort, an dem man nur dann nicht durchdreht, wenn man sich an die bizarren Regeln hält. Ralph Martins Häutung ist schmerzhaft – und verdammt lustig.

Stimmen zum Buch

"Ein wunderbares Buch."
Peter Richter, SZ

Ralph Martin

Ralph Martin, geboren 1970, zog der Liebe wegen 2003 nach Deutschland. Er schreibt u.a. für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die New York Times und Gentlemen’s Quarterly. Mit seiner Familie lebt er in Berlin.