Von Geist und Geistern

Hilary Mantel

Von Geist und Geistern

Autobiografie

240 Seiten , Originalverlag: Fourth Estate, 2003, Originaltitel: Giving Up the Ghost
Erscheinungstag: 18.02.2015
ISBN 978-3-8321-9769-8

Übersetzung: Werner Löcher-Lawrence iWERNER LÖCHER-LAWRENCE, geboren 1956, ist als literarischer Agent und Übersetzer tätig. Zu den von ihm übersetzten Autoren zählen u. a. John Boyne, Ethan Canin, Patricia Duncker, Hisham Matar, Louis Sachar, Jane Urquhart und Nathan Englander.

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»Eine erstaunliche, hinreißende Autobiografie.« SUSAN SONTAG

Wir alle haben Geister in unserem Leben. Es sind Facetten unserer Persönlichkeit, die wir nie realisieren konnten. Für jedes Ja stirbt ein Nein, für jeden Jungen, der geboren wird, entsteht der Geist eines Mädchens.
Hilary Mantel hat sich ihren Geistern gestellt. In ihrer Autobiografie erzählt sie von ihrem Aufwachsen in einfachsten Verhältnissen und von den Zwängen, denen sich das eigensinnige und träumerische Mädchen unterwerfen muss. Und sie erzählt von ihrer Krankheit, die dazu führen wird, dass sich das Äußere der jungen Frau verändert und sie niemals Kinder gebären wird. Im Angesicht der Geister entscheidet sie sich für ein Geistesleben und wird zu einer der meistgefeierten Autorinnen und wichtigsten sozialkritischen Stimmen Englands.
›Von Geist und Geistern‹ erzählt das bewegte und bewegende Leben einer Frau, die ihre Schwächen immer wieder in Stärken verwandelt hat. Ein Zeugnis, das Mut macht und staunen lässt.

Stimmen zum Buch

„Hilary Mantel ist natürlich eine Virtuosin im Erzählen unordentlicher Leben (…)Eine Passionsgeschichte, vielleicht ihr härtestes Buch (…) es finden sich in nuce die Themen, die sie als Autorin entfalten wird. Das Lesen und dann das Schreiben hat für Hilary Mantel als Abwehrzauber gewirkt, was schön ist, auch für uns, ihre Leser.“
Susanne Mayer, ZEIT

"Was diese Autobiographie besonders kennzeichnet, ist ihr völlig rationaler Umgang mit dem Irrationalen. (...) Dabei ist der Ton nüchtern und völlig unsentimental, der Witz ist stachelig und trocken, der Blick auf die eigene Person von distanzierter, bisweilen sarkastischer Sachlichkeit (...) Ihr Markenzeichen ist eine Mischung aus Metaphysik, illusionsloser Menschenkenntnis und schwarzer Komödie, versetzt mit migräne-erleuchteter Hellsicht. In der englischen Gegenwartsliteratur hat Hilary Mantel nicht ihresgleichen."
Sigrid Löffler, ORF EX LIBRIS

„Nur nicht den Geist aufgeben: Hilary Mantel zeigt sich als Heldin ihrer eigenen Leidensgeschichte. (….) obwohl die Verfasserin historischer Roman nichts, aber auch gar nichts mit Kollegen wie Jonathan Franzen oder Donald Antrims zu verbinden scheint, ist es doch am ehesten mit deren Memoirs zu vergleichen. In allen drei Fällen kommen die einzelnen Kapitel fast essayartig daher, der Stoff stört die Chronologie auf, die Motive werden gesetzt, als wär’s ein Roman, und der eine große Gegner, gegen den man anschreibt, ist ein Ungeheuer namens Scham. (…) Die Maxime lautet,(…) rette deine Würde, indem du sie verletzt.“
Wieland Freund, DIE WELT

"Ein mitreißendes Buch, fesselnd und tiefgründig."
Claudia Kirsch, BRIGITTE

„Ein historisches Buch, tastend versucht die Autorin zu verstehen, wie sie wurde, wer sie ist. Den Lesern wird vor Augen geführt, wo die Anfänge von Mantels großer Erzählkunst liegen.“
Claudia Voigt, DER SPIEGEL

„Wunderbare, außergewöhnliche Autobiografie. (...) Niemals wehleidig, stets lakonisch und stellenweise spitzzüngig wie in ihren Romanen.“
Barbara Mader, KURIER

„Mantel ist eine der wichtigsten Schriftstellerinnen der Gegenwart (…) Ein merkwürdiges Buch, voller Härte gegenüber dem Schicksal, das es schildert, dann wieder lyrisch und weich, ein Nachtstück mit Tupfen aus Licht (…) Irgendwann, nach den Höhen des Ruhmes wird es Zeit für eine zweite Autobiographie.“
Andreas Kilb, F.A.S.

„Fantastisch, anspruchsvoll und mitreißend.“
FREUNDIN

"Ein berührendes, zauberhaftes Buch."
Barbara Klimke, KÖLNER STADTANZEIGER

"Buch der Saison."
Ronald Pohl, DER STANDARD

"Kein Leser kann sich der Erählkraft dieser Autorin entziehen."
Agathe Gansterer, DER SONNTAG

„Mantel erweist sich als […] eigensinnige Erzählerin und Interpretin des eigenen Lebens. [Ein] außergewöhnliches, wagemutiges Buch. […]Sie arbeitet […] mit großer Sorgfalt an der Beschreibung des Unbeschreiblichen. “
Marion Löhndorf, NZZ

„Hilary Mantel befreit sich von Geistern - in einer geistvollen, grandiosen Autobiografie.”
Anne-Catherine Simon, DIE PRESSE

"Gänzend geschrieben (…) “
Martin Ebel, TAGESANZEIGER

"Ein wunderbarer Sarkasmus durchzieht das Buch."
SONNTAGSZEITUNG

"Mantels Blick auf die eigene Person ist so hell-, furcht und schonungslos, wie der auf ihre Romanfiguren. (…) Es zeigt sich eine erzählerische Begabung, die vielleicht nicht nur, sondern auch besonders im Schwachen mächtig ist."
Julia Schröder, STUTTGARTER ZEITUNG

"Mantels Autobiografie ist schonungslos, offen und wunderbar mutmachend. (...) Und eine große Leseempfehlung."
Mara Giese, BUZZALDRINS.DE

"Ein beeindruckendes Zeugnis."
Konrad Holzer, BUCHKULTUR

„Hilary Mantel, die Königin der historischen Romane, blättert in ‚Von Geist und Geistern‘ ihr Leben mit Wehmut und Humor auf.“
Elke Heidenreich, STERN

"Beeindruckend."
Martin Ebel, DER BUND

"Mit dem verträumten Mädchen Hilary, das 'nicht zum Kindsein geschaffen' war, konnte ich mich gut identifizieren."
Barbara Halter, SCHWEIZER ILLUSTRIERTE

"Großartige Autobiografie."
Bernadette Conrad, WIENER ZEITUNG EXTRA

„Eine Geschichte darüber, wie man sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf des Lebens zieht.“
Andreas Kilb , F.A.S.

„Eine lesenswerte Biografie einer bemerkenswerten Frau.“
WILHELMSHAVENER ZEITUNG

"Genauso erbarmungslos und spannend wie ihren historischen Romanfiguren widmet sich die zweifache Booker-Preisträgerin der eigenen Vergangenheit. [...] Eine Hymne der Eigenwilligkeit."
Susanne Kippenberger, DER TAGESSPIEGEL

"Eine literarische Glanzleistung, mit einer bestechend präzisen Sprache, geschickten Zeitblenden und einem sympathischen Anflug von Selbstironie."
Yvonne Fiedler, KREUZER

"Stilistisch auf der Höhe ihrer großen Kunst."
Ralf Stiftel, WESTFÄLISCHER ANZEIGER

"Genau, unsentimental, mit grimmigem Humor (…) und das Wichtigste macht Mantel völlig klar: Dass das Schreiben sie gerettet hat. Und dass sie es wirklich kann."
Harald Ries, WESTFALENPOST

" Klug und pointiert (…) eine empfehlenswerte und aufschlussreiche Lektüre."
Elisabeth Langohr, WAZ

"Die Autobiographie der zweifachen Booker-Preisträgerin geht unter die Haut."
MADAME BEAUTY

Hilary Mantel

Hilary Mantel wurde 1952 in Glossop, England, geboren. Nach dem Jura-Studium in London war sie als Sozialarbeiterin tätig. Sie lebte fünf Jahre lang in Botswana und vier Jahre in Saudi-Arabien. Für den Roman ›Wölfe‹ (DuMont 2010) wurde sie 2009 mit dem Booker-Preis, dem wichtigsten britischen Literaturpreis, ausgezeichnet. Mit ›Falken‹ (DuMont 2013), dem zweiten Band der Tudor-Trilogie, gewann Hilary Mantel als erste Frau in der Geschichte den Booker zum zweiten Mal. Bei DuMont erschienen zuletzt der Erzählungsband ›Die Ermordung Margaret Thatchers‹ (2014) und der Roman ›Jeder Tag ist Muttertag‹ (2016).