Wünsche

Judith Kuckart

Wünsche

Roman

304 Seiten Erscheinungstag: 07.03.2013
ISBN 978-3-8321-9705-6

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Ein neues Leben – welche Wünsche hätten Sie?

Silvester in einer kleinen Stadt: Vera geht schwimmen. Es ist ihr 46. Geburtstag, zu Hause warten wie jedes Jahr ihr Mann, ihr Sohn und ihre Freunde, um gemeinsam zu feiern. Da findet sie im Schwimmbad den Ausweis einer anderen Frau und haut ab. Nach London, wo sie sich mehr erhofft, als ihr bisheriges Leben ihr bieten konnte.
Am selben Tag feiert Friedrich Wünsche die Wiedereröffnung seines Warenhauses. Er hat es geerbt und hegt große Träume. Was wäre ein besserer Ort für Utopien als das »Haus Wünsche«?
›Wünsche‹ erkundet, ob ein besseres Leben möglich wäre. Ob man nach dem Neuanfang ein anderer ist – oder nur um eine Lebenslüge leichter. Vera und die anderen Geburtstagsgäste, die sich einen Silvesterabend lang Sorgen um sie machen, erwartet ein Jahr voller Veränderung.

Stimmen zum Buch

„Man muss Judith Kuckart schon fast dafür bewundern, dass sie sich traut einen Roman in einer Mittelschichts-Einöde anzusiedeln. Doch sie kann von dieser Welt mit zärtlich-bösen Sätzen erzählen (…)(und) hat ihren Roman klug konstruiert (…)Es gelingt ihr, das Generalthema, die große Frauenfrage „Wie sehe ich aus?“ mit leichter Hand durch das ganze Buch zu führen.“
Der SPIEGEL

„Judith Kuckart ist eine angenehm zurückhaltende Erzählerin, deren reduzierter Gestus nur allzu gut zu der Stille und bisweilen trüben Stimmung einer Kleinstadt passt (ohne das der Ton dadurch selbst trübe würde). […] Ein Roman wie ein nicht enden wollender Silvestermorgen.“
F.A.Z.

„Einen melancholischen Stoff – um das nie zu bewältigende Älterwerden und das unausweichliche Sterben geht es ja im Grunde – webt Judith Kuckarts Roman, aber sie unterlegt ihm einen leichtfüßigen Rhythmus. Aus den Divergenzen des Lebens formt sie eine Art Marionettentanz, in dem sich ihre Figuren immer wieder aufeinander zu und voneinander weg bewegen. Sich berühren und doch verpassen. Unverhohlen, lustvoll zieht die Autorin die Fäden, arrangiert Settings, stellt Bilder, probt Einstellungen.“
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

„Ein paar Träume fliegen hoch, andere sind längst zerplatzt, all das in einer deutschen Kleinstadt. Kann das spannend sein? Oh ja, wenn es so klug komponiert ist wie bei Judith Kuckart (…) ihre federnde, mutige Sprache hält das alles zusammen.“
STERN

„Judith Kuckart nimmt Lebenswünsche ernst. […] Die ausgebildete Tänzerin Judith Kuckart schreibt tänzerisch leicht, wie hingetupft. Die Sehnsucht und Entschlossenheit, mit denen Vera ihren Weg sucht, sind deutlich zu spüren: ein Fall von ernsthafter Leichtigkeit.“
LITERATUREN

„Bewegende Story über einen Neuanfang.“
MAXI

„Kuckart ist ein schöner Roman übers Älterwerden gelungen.“
BZ AM SONNTAG

„Die Autorin schlüpft scheinbar federleicht in die Haut all dieser Figuren. Sie kann das Wichtige ganz leise sagen, das Gefühlvolle beiläufig in eine Sprache von zärtlicher Unerbittlichkeit […] Kuckart ist ausgebildete Tänzerin, und auch ihre Prosa verströmt eine graziöse Kraft. Mit beiläufiger Virtuosität verwirbelt sie Gegenwart und Vergangenheit, Tristesse und Euphorie. Dabei meidet sei alle Lebenskrisen-Klischees und Ratgeber-Banalitäten. Die Figuren sind keine papiernen Behauptungen, sondern sie leben.“
KÖLNISCHE RUNDSCHAU

„Judith Kuckart packt in diesem Roman ein heißes Eisen an, das noch nicht oft thematisiert wurde in der Literatur: das der Lebensperspektiven einer attraktiven Frau, die ihr Alter kommen sieht.“
NDR KULTUR

„Judith Kuckart erzählt von Träumen, Sehnsüchten und Wünschen […] sie tastet mit ihrer Sprache die Oberflächen des Lebens genau ab und dabei eindrückliche und frische Bilder.“
KÖLNER STADTANZEIGER

„Ein Text von der Stange ist Judith Kuckarts Roman so wenig wie die Kleider, die im ‚Haus Wünsche‘ hängen, Allerweltsware sind. Sein Schnittmuster ist raffiniert. Die Lektüre ein Genuss.“
DIE WELT

„Die Autorin erzählt die Geschichten dieser Menschen mit vielen bildstraken, bisweilen auch gewagt ambitionierten Metaphern. Sie setzt immer wieder Glanzlichter […]“
FRANKFURTER RUNDSCHAU

„Mit dem nötigen Ernst und einer leichtfüßigen Lakonie zugleich, erzählt sie die Geschichte einer Frau, die vergessen hat, was das Wichtigste im Leben ist. Ein Roman voller Lebensklugheit, der beim Lesen süchtig macht.“
EMOTION

„Mir präzisem Blick.“
EMMA

„Ein feinsinnig geschriebenes Buch.“
NEUE PRESSE

„Der Roman ist außerordentlich dicht und fein gewoben, aufmerksam und durchlässig für unzählige Details, die ein weites Netz spannen. […] Aus dem genauen Blick seiner Autorin und einer filigranen Erzählweise schöpft dieser Roman seine Lebendigkeit.“
NZZ AM SONNTAG

„Präzise Wahrnehmungen und Gesten sind die Stärke des Romans.“
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

„Wie in einem Episodenfilm erzählt Kuckart die Realität ihres Figurenensembles. Springt vor und zurück, montiert Gleichzeitiges, strafft Szenen (…) eine leise Melancholie schwingt in den Episoden mit. Das Bewusstsein, dass mit dem Älterwerden Lebensoptionen zusammenschnurren.“
BRIGITTE WOMAN

„Judith Kuckart erkundet, was unsere Träume vom Neuanfang wirklich taugen. Ein großes Abenteuer für alle, die gern in Gedanken ausreißen.“
BRIGITTE

„Die Autorin leiht den Figuren ihre sparsame, aufgeladene Sprache, ihre erbarmungslose Beobachtungsgabe und ihr Gefühl für den Zusammenklang des Großen und Kleinen“
JENNY ERPENBECK IM BUCHREPORT

„Ohne viel Gepolter versteht Kuckart es, Fragen aufzuwerfen, die uns alle bewegen.“
NEUE WESTFÄLISCHE

„Judith Kuckart ist zu einer wichtigen Stimme der deutschen Gegenwartsliteratur geworden.“
NEUE PRESSE

"Judith Kuckarts Sprache ist kräftig, sinnlich poetisch, voller Bilder, die beim Leser und Betrachter haften bleiben. " LÜÜD MAGAZIN

"Wie sich Sehnsucht und Realität in den Köpfen der Menschen vermischen, beschreibt Judith Kuckart genial und leicht."
KÖLNISCHE RUNDSCHAU

"Judith Kuckart versteht es auf spannende Weise, das scheinbar Banale zum Auffälligen zu machen, unaufdringlich und behutsam in der Darstellung und in einer glasklaren Sprache von schlichter Schönheit." OBERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN

"Lesestoff mit viel Nachhaltigkeit."
KLEINE ZEITUNG

"Ein leichtfüßig daherkommender Roman über Lebenskrisen in der Lebensmitte"
TIROLER TAGESZEITUNG

"Lebenslüge und Selbstbetrug sind die großen Themen dieses Buches (...) zwei berührende Geschichten über das Leben an sich, das Leben in seiner ganzen Durchschnittlichkeit - geschickt ineinander verwoben und eigentlich doch nur eine einzige, die jeden etwas angehen muss." Dr. Tatjana Mehner, OTZ

„Ein wunderbarer Lese-Genuss […] Ein Buch, bei dem man auch sich selbst ein Stück näher kommt.“

FRAU IM LEBEN

"Ein leises Buch mit bildstarker Sprache."
NEUE WESTFÄLISCHE

"In ihrem neuen Roman stellt die deutsche Autorin Fragen, die uns alle bewegen. 'Wünsche' liefert Stoff für abendfüllende Diskussionen."
Peter Mohr, BERNER ZEITUNG

"Judith Kuckart erzählt auf ruhige zurückhaltende Art […] es schwingt eine Traurigkeit mit, die die Figuren dem Leser ziemlich nahebringt."

SCHWÄBISCHE ZEITUNG

"Stoff für abendfüllende Diskussionen."
Peter Mohr, TITEL-KULTURMAGAZIN

Judith Kuckart

Judith Kuckart, geboren 1959 in Schwelm (Westfalen), lebt als Autorin und Regisseurin in Berlin und Zürich. Sie veröffentlichte bei DuMont den Roman ›Lenas Liebe‹ (2002), der 2012 verfilmt wurde, den Erzählband ›Die Autorenwitwe‹ (2003), die Neuausgabe ihres Romans ›Der Bibliothekar‹ (2004) sowie die Romane ›Kaiserstraße‹ (2006) und ›Die Verdächtige‹ (2008). Ihr Roman ›Wünsche‹ (2013) stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Judith Kuckart wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis (2012). Auszeichnungen (Auswahl) Margarete-Schrader-Preis für Literatur der Universität Paderborn, 2006 (Laudatio von Norbert Otto Eke) Deutscher Kritikerpreis, 2004 Deutsche Akademie, Villa Massimo, Rom, 1997/1998 Weitere Veröffentlichungen (Auswahl) Der Bibliothekar. Roman. Gatza bei Eichborn, 1998 Die schöne Frau. Roman. S. Fischer, 1994 Wahl der Waffen. Roman. S. Fischer, 1990 Im Spiegel der Bäche finde ich mein Bild nicht mehr. Gratwanderung einer anderen Ästhetik der Dichterin Else Lasker-Schüler. Essays. S. Fischer 1985 Beiträge in Anthologien (Auswahl) Hundetagebuch. In: Geschichten für Kinder. Hrsg. Rufus Beck, Rowohlt Berlin, 2006 Was habe ich eigentlich? In: Es schneit in meinem Kopf. Erzählungen über Alzheimer und Demenz. Hrsg. Klara Obermüller, Nagel & Kimche, Zürich 2006 Theaterstücke Blaubart wartet. Ein Stück für sechs Zimmer, fünf Frauen und einen Opernsänger S. Fischer Verlag Theater & Medien. Uraufführung im Rahmen der Berliner Festspiele im Hotel Bogota, Berlin 2002 Melancholie 1 oder die zwei Schwestern S. Fischer Verlag Theater & Medien. Uraufführung Berlin Ensemble 1996 Last Minute Fräulein Dagny S. Fischer Verlag Theater & Medien. Uraufführung Freie Kammerspiele Magdeburg/LTT Tübingen 1995 Hörspiele Krimisommer mit Kommissar Maigret SFB-ORB/MDR/SWR/steinbach sprechende bücher, 2003 Mit: Christian Berkel, Friedhelm Ptok, Christian Brückner u.a. Funkeinrichtung und Regie für neun Kriminalromane von Georges Simenon Sätze mit Datum Hörspiel SWR, 2000 Mit: Anne Tismer Regie: Hans Gerd Krogmann Melancholie 1 oder die zwei Schwestern Hörspiel nach dem gleichnamigen Theaterstück. SFB/ORB 1998 Mit: Werner Wölbern, Corinna Kirchhoff, Jenny Gröllmann, Gisela Uhlen, Irm Hermann, u.a. Regie: Barbara Plensat Stimmen unterwegs oder Wer dreimal die gleiche Bar betritt hat ein Zuhause im Stehen Hörspiel SWR 2 2008 Mit: Astrid Meyerfeld Regie: Ulrich Lampen