Die Verdächtige

Judith Kuckart

Die Verdächtige

Roman

288 Seiten
Erscheinungstag: 21.08.2008
ISBN 978-3-8321-8072-0

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Ein Mann verschwindet – eine Liebesgeschichte wird zum Krimi.

Robert ist 39, sieht aus wie George Clooney und arbeitet beim Morddezernat. Seine Frau hat er bei einer Verkehrskontrolle kennengelernt, aber die hat ihn gerade verlassen. Da kommt zu ihm aufs Kommissariat eine Frau, an der alles seltsam ist, nicht nur der Kragen ihres Mantels, der ihr wie ein Rhabarberblatt über die Schultern fällt. Marga Burg will eine Vermisstenanzeige aufgeben. Sie war mit ihrem Freund Mathias auf der Kirmes, er stieg allein in die Geisterbahn und kam nicht mehr heraus: „Er war einfach verschwunden, wie eine Faust verschwindet, wenn man die Hand öffnet." Robert macht sich zusammen mit seiner forschen Kollegin Nico auf die Suche. Doch überall begegnet er Marga, die umso undurchschaubarer wird, je näher er ihr kommt.

Judith Kuckart hat einen bezwingenden Roman geschrieben: Leichthändig und raffiniert entwirft sie eine Liebesgeschichte als Krimi, der seine Leser in den Bann schlägt. Dabei ist „Die Verdächtige" so
große Literatur, dass jeder einzelne Satz Vergnügen bereitet.

Stimmen zum Buch

»Sie kann Sätze schreiben, die durch Mark und Bein fahren.«
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»Wir werden diesen ›grandiosen Roman‹, der ›so große Literatur‹ ist, ›dass jeder einzelne Satz Vergnügen bereitet‹ nicht in die Krimikiste zerren.«
Uta-Maria Heim, TITEL KULTURMAGAZIN

»Eine Sprache, die souverän die Handlung vorantriebt, aber auch die darunter liegenden Räume öffnet, die nichts behauptet, aber alles zeigt.«
Detlef Grumbach, SR 2 KULTURRADIO

»Ein kühles Buch, elegisch schön und widerstreitend dazu, weil die Autorin furchtlos und gegen alles Trends auf Innerlichkeit setzt.«
Peter Henning, SPIEGEL ONLINE

»Judith Kuckart veranstaltet mit den Mitteln des Kriminalromans ein ganz großes Illusionstheater. Sie bedient sich des Genres mit Eleganz und Meisterschaft.«
Elmar Krekeler, DIE WELT

»Die Autorin […] widmet sich grundsätzlichen Problemen und existenziellen Krisenszenarien.«
Werner Jung, NEUES DEUTSCHLAND

»Ein poetisches Buch über die Grenzen von Wirklichkeit und die Frage, wann aus einer Erfindung eine Lüge wird.«
KULTURSPIEGEL

»Ein leises Buch [...] über Liebesbedürftigkeit, Scheu und Scham.«
BRIGITTE

»Ein hinreissender Roman von zwei todtraurigen Glückskindern.«
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

»Ein kühnes Buch, elegisch schön und widerstreitend dazu.«
SPIEGEL ONLINE

»Die Hauptfigur Marga Burg […] ist eine der faszinierendsten, erratischsten Figuren der neueren Erzählliteratur.«
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Judith Kuckart

Judith Kuckart, geboren 1959 in Schwelm (Westfalen), lebt als Autorin und Regisseurin in Berlin und Zürich. Sie veröffentlichte bei DuMont den Roman ›Lenas Liebe‹ (2002), der 2012 verfilmt wurde, den Erzählband ›Die Autorenwitwe‹ (2003), die Neuausgabe ihres Romans ›Der Bibliothekar‹ (2004) sowie die Romane ›Kaiserstraße‹ (2006), ›Die Verdächtige‹ (2008), ›Wünsche‹ (2013; Longlist des Deutschen Buchpreises) und ›Dass man durch Belgien muss auf dem Weg zum Glück‹ (2015). Judith Kuckart wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis (2012). Auszeichnungen (Auswahl) Margarete-Schrader-Preis für Literatur der Universität Paderborn, 2006 (Laudatio von Norbert Otto Eke) Deutscher Kritikerpreis, 2004 Deutsche Akademie, Villa Massimo, Rom, 1997/1998 Weitere Veröffentlichungen (Auswahl) Der Bibliothekar. Roman. Gatza bei Eichborn, 1998 Die schöne Frau. Roman. S. Fischer, 1994 Wahl der Waffen. Roman. S. Fischer, 1990 Im Spiegel der Bäche finde ich mein Bild nicht mehr. Gratwanderung einer anderen Ästhetik der Dichterin Else Lasker-Schüler. Essays. S. Fischer 1985 Beiträge in Anthologien (Auswahl) Hundetagebuch. In: Geschichten für Kinder. Hrsg. Rufus Beck, Rowohlt Berlin, 2006 Was habe ich eigentlich? In: Es schneit in meinem Kopf. Erzählungen über Alzheimer und Demenz. Hrsg. Klara Obermüller, Nagel & Kimche, Zürich 2006 Theaterstücke Blaubart wartet. Ein Stück für sechs Zimmer, fünf Frauen und einen Opernsänger S. Fischer Verlag Theater & Medien. Uraufführung im Rahmen der Berliner Festspiele im Hotel Bogota, Berlin 2002 Melancholie 1 oder die zwei Schwestern S. Fischer Verlag Theater & Medien. Uraufführung Berlin Ensemble 1996 Last Minute Fräulein Dagny S. Fischer Verlag Theater & Medien. Uraufführung Freie Kammerspiele Magdeburg/LTT Tübingen 1995 Hörspiele Krimisommer mit Kommissar Maigret SFB-ORB/MDR/SWR/steinbach sprechende bücher, 2003 Mit: Christian Berkel, Friedhelm Ptok, Christian Brückner u.a. Funkeinrichtung und Regie für neun Kriminalromane von Georges Simenon Sätze mit Datum Hörspiel SWR, 2000 Mit: Anne Tismer Regie: Hans Gerd Krogmann Melancholie 1 oder die zwei Schwestern Hörspiel nach dem gleichnamigen Theaterstück. SFB/ORB 1998 Mit: Werner Wölbern, Corinna Kirchhoff, Jenny Gröllmann, Gisela Uhlen, Irm Hermann, u.a. Regie: Barbara Plensat Stimmen unterwegs oder Wer dreimal die gleiche Bar betritt hat ein Zuhause im Stehen Hörspiel SWR 2 2008 Mit: Astrid Meyerfeld Regie: Ulrich Lampen