Die letzten schönen Tage

Helmut Krausser

Die letzten schönen Tage

Roman

224 Seiten Erscheinungstag: 17.02.2011
ISBN 978-3-8321-9619-6

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Ein Schicksalsspiel mit shakespearschem Witz

Serge Hanowski ist Mitte dreißig und Werbetexter in einer Berliner Agentur. Er ist manisch – mit einer Prise diabolischem Feuer. Eines Nachts wartet Serge auf die letzte Bahn nach Neukölln, als er auf den Gleisen ein Centstück liegen sieht. Er weiß sofort: Das ist mein Glückscent. Aber runterspringen? Die Vernunft siegt. Serges größter Wunsch ist es, endlich seine Freundin Kati zu heiraten. Was er nicht weiß: Kati hat ein Verhältnis mit seinem Arbeitskollegen David. Doch sie entscheidet sich für ihn und eine gemeinsame Auszeit auf Malta. Die beiden kommen bei den halbseidenen Angestellten eines Online-Poker-Servers unter, was ihr Leben nicht einfacher macht. Und auch auf der Insel wird Serge von Eifersucht getrieben. Er hackt sich in Katis E-Mail-Zugang ein und beginnt in ihr Leben einzugreifen. Kati kann nur ahnen, wozu Serge in der Lage ist. Tempo, Witz und die Fallstricke einer Dreiecksbeziehung machen Helmut Kraussers neuen Roman zu einer rasanten Tragikomödie um Liebe, Entsagung – und nahrungsverweigernde Kater.

Stimmen zum Buch

"Der Roman lässt sich auf vielen Ebenen lesen; alle sind beunruhigend. Daran, wie sehr sie es sind, zeigt sich die Könnerschaft Kraussers, der hier mit sprachlicher Direktheit und dramaturgischer Finesse Geschichten um das Psychogramm einer sich allmählich offenbarenden Schizophrenie rankt (...) ganz dicht und doch subtil."
FAZ

„Das muss man lesen.“
WELT KOMPAKT

„Eine ebenso rasant wie vertrackt erzählte Geschichte“
BERLINER MORGENPOST

„Eine virtuos komponierte Dreiecksbeziehung“
BUCHJOURNAL

„Helmut Krausser weiss einfach, wie man Geschichten so konstruiert, dass ein Sog entsteht, dem man nicht entkommt“
RADIO FRITZ, RBB

„Eine ebenso rasante wie vertrackt erzählte Geschichte“
WELT KOMPATKT

„Helmut Krausser weiß einfach, wie man Geschichten so konstruiert, dass ein Sog entsteht“
RADIO FRITZ

„Helmut Krausser versteht es hervorragend, den Ton unserer Zeit zu treffen“
MAIN ECHO

„Ein aufregendes, mitreißendes Buch“
FRANKENPOST

"Wie immer clever konstruiert (...) ein Psychodrama."
WELT AM SONNTAG

„Krausser erzählt abgründig mit schwarzem Humor, Spannung und Tiefgang aus verschiedenen Perspektiven, die kunstvoll verbunden sind. Das Buch steckt voller Wendungen, die sich zusammenfügen, ohne konstruiert zu wirken.“
BERLINER MORGENPOST

„Helmut Krausser ist ein Virtuose verschiedenster Stimmlagen“
FULDAER ZEITUNG

„Geradezu meisterhaft legt Krausser Fallen - und mit diebischer Freude führt er den Leser in die Irre.[...] "Die letzten schönen Tage" sind einer jener Romane, die man, je näher man zum Ende kommt, desto langsamer liest. Um eben nicht gleich am Ende zu sein."
DER STANDARD

„Krausser ist ein boshaft-witziger und gnadenloser Strippenzieher – grandios, wie subtil er die Spannung in sämtlichen Erzählsträngen aufbaut.“
HESSISCHE ALLGEMEINE

„Seine Sprache ist eine einfache, reine, frei von Floskeln und bemühten Metaphern.“
WELT KOMPAKT

„Helmut Krausser gehört zu jenen Autoren, bei deren Lektüre man stets auf Überraschendes und Unerhörtes gefasst sein muss. Das macht auch seinen neuen Romans so spannend.“
ESSLINGER ZEITUNG

„Wieder ein echter Krausser, ein beeindruckend abgründiger Roman, mit Könnerschaft geschrieben – was man von den Neuerscheinungen, die sich mit ähnlichen Themen und Problemen beschäftigen, in der Regel nicht sagen kann.“
DIE FURCHE

„Helmut Krausser beweist mit „Die letzten schönen Tage“ einmal mehr, dass er einer der wenigen Autoren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur sind, der in einer Literaturlandschaft voller Vergangenheitsbewältigung und in einer Welt voller Unsicherheit und Schnelllebigkeit in der Lage ist, zu fruchtbaren Reflexionen anzuregen.“
BLATTWERK

Helmut Krausser

Helmut Krausser, geboren 1964, lebt in Berlin. Bei DuMont erschienen neben dem Gedichtband ›Plasma‹ (2007) die Romane ›Eros‹ (2006), ›Die kleinen Gärten des Maestro Puccini‹ (2008), ›Einsamkeit und Sex und Mitleid‹ (2009) ›Die letzten schönen Tage‹ (2011) und ›NIcht ganz schlechte Menschen‹ (2012) sowie die Tagebücher ›Substanz‹ (2010) und ›Deutschlandreisen‹ (2014) und der Kriminalroman ›Aussortiert‹ (DuMont Taschenbuch 2011). Seine Romane ›Der große Bagarozy‹ und ›Fette Welt‹ wurden fürs Kino verfilmt.