Exit West

Mohsin Hamid

Exit West

Roman

224 Seiten, Originalverlag: Riverhead, Originaltitel: Exit West

Erscheinungstag: 22.08.2017
ISBN 978-3-8321-8964-8

Übersetzung: Monika Köpfer iMonika Köpfer war Lektorin bei zwei Münchener Publikumsverlagen und ist heute freie Lektorin und Übersetzerin. Zu den von ihr übersetzten Autoren zählen u. a. Naomi J. Williams, Richard C. Morais, Milena Agus, Fabio Strassi, Theresa Révay, Richard Russo und J. L. Carr.

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»Drastisch, poetisch und von erschreckender Aktualität« BBC

In einer Welt, die aus den Fugen geraten ist, in einem muslimisch geprägten Land, das am Rande eines Bürgerkriegs steht, in einer Stadt, die namenlos bleibt, lernen sie sich kennen: Nadia und Saeed. Sie hat mit ihrer Familie gebrochen, fährt Motorrad, lebt säkular und trägt ihr dunkles Gewand nur als Schutz vor den Zudringlichkeiten fremder Männer. Er wohnt noch bei seinen Eltern, ist eher schüchtern und nimmt die Ausübung seiner Religion sehr ernst. Doch während die Stadt um sie herum in Flammen aufgeht, sich Anschläge häufen und die Sicherheitslage immer prekärer wird, finden die beiden zusammen. Sie wollen eine gemeinsame Zukunft, in Freiheit. Und da sind diese Gerüchte über Türen, die diejenigen, die sie passieren, an ferne Orte bringen können. Doch den Weg durch diese Türen muss man sich mit viel Geld erkaufen. Als die Gewalt weiter eskaliert, entscheiden sich Nadia und Saeed, diesen Schritt zu gehen. Sie lassen ihr Land und ihr altes Leben zurück ...

›Exit West‹ ist ein überaus berührender Roman, der sich mit den zentralen Themen unserer Zeit beschäftigt: Flucht und Migration. Mohsin Hamid beweist, dass Literatur poetisch und zugleich politisch sein kann.

Mit diesem »fesselnden Roman« (New York Times) steht Mohsin Hamid auf der Shortlist des diesjährigen Man Booker Preises.

Stimmen zum Buch

»Hamids Buch ist wie ein Resümee über eine sich selbst fremd gewordene Welt […]. Ein bemerkenswerter Roman.«
Peter Gerhard, J. U. Korsowsky, ARD ttt

»Hamids deutscher Verlag nennt sein Buch ›den Roman der Stunde‹. Es ist mehr als das. Es ist in vielerlei Hinsicht ein wahres Buch.«
Fabian May, WDR 3

»Wir brauchen mehr solcher Autoren. Hamid [...] bringt den Leser dazu, mit den Figuren zu fühlen und auf eine bessere Welt zu hoffen.«
NEW YORK TIMES

»In ›Exit West‹ beschreibt Mohsin Hamid den Weltbürgerkrieg im Stadium seiner Entstehung.«
Jamal Tuschick, FREITAG

»Das Buch beschwört die Beklemmung derjenigen herauf, die ihr Leben unter einem von Drohnen durchkreuzten Himmel führen.«
TIME MAGAZINE

»Sein auf eine dunkle Art heitere Roman ist eine Feier der Resilienz und der Gemeinsam-keiten, die alle Menschen jenseits von Grenzen und Nationen und Migrationsrouten teilen.«
Mithu Sanyal, DEUTSCHLANDFUNK Büchermarkt

»In seinen vier Romanen bisher hat Hamid zweierlei gezeigt: dass er die bedrohlichsten Entwicklungen der heutigen Welt zu seinem literarischen Thema macht, nämlich Globalisierung, Terror, Entwurzelung und Migration in ihren Auswirkungen auf den Einzelnen; und dass er dabei immer einen Schritt weiter denkt als üblich.«
Sigrid Löffler, ORF Ex libris

»›Exit West‹ ist ein Gleichnis, eine Parabel auf eine Welt, in der die Türen offen stehen.«
Claudio Campagna, NDR Kultur

»Der pakistanische Autor Mohsin Hamid zeigt, dass Literatur politisch und poetisch zugleich sein kann.«
Gitta Dietrich, MÄRKISCHE ODERZEITUNG

»Das ist das beste Werk in Hamids bisheriger Karriere […] Es gibt kein einziges überflüssiges Wort in ›Exit West‹.«
NATIONAL PUBLIC RADIO

»Scharfsinnig und poetisch […] beschreibt eindrucksvoll das Dilemma aller Vertriebenen und Geflüchteten.«
CHICAGO TRIBUNE

»Eine der bittersüßesten Liebesgeschichten der modernen Zeit […] ein Lesegenuss«
KIRKUS REVIEWS

»Hamid hat seinen bisher poetischsten und eindringlichsten Roman geschrieben. Einen, der das Zeug dazu hat, der literarische Meilenstein dieses Jahres zu werden.«
MINNEAPOLIS STAR TRIBUNE

Mohsin Hamid

Mohsin Hamid, geboren in Lahore, Pakistan, studierte Jura in Harvard und Literatur in Princeton. Nach Stationen in New York und London lebt er heute mit seiner Familie wieder in Lahore. Seine Romane wurden in über 30 Sprachen übersetzt. ›Der Fundamentalist, der keiner sein wollte‹ stand auf der Shortlist des Booker-Preises und wurde von Mira Nair verfilmt. Bei DuMont erschienen zuletzt seine Romane ›So wirst du stinkreich im boomenden Asien‹ (2013) und › ›Exit West‹ (2017) sowie der Essayband ›Es war einmal in einem anderen Leben‹ (2016).