Es war einmal in einem anderen Leben

Mohsin Hamid

Es war einmal in einem anderen Leben

Eine Heimat zwischen Orient und Okzident

224 Seiten, Originalverlag: Riverhead, New York 2015 , Originaltitel: ›Discontent and Its Civilizations‹
Erscheinungstag: 15.02.2016
ISBN 978-3-8321-8911-2

Übersetzung: Monika Köpfer iMonika Köpfer war Lektorin bei zwei Münchener Publikumsverlagen und ist heute als Übersetzerin und freie Lektorin tätig. Zu den von ihr übersetzten Autoren zählen u. a. Mohsin Hamid, Naomi J. Williams, Richard C. Morais, Milena Agus, Fabio Stassi und Theresa Révay.

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Hochaktuelle Essays zur politischen Lage in der muslimischen Welt

Aufgewachsen in Pakistan und den USA, ausgebildet in New York und London, geprägt von zwei Sprachen glaubt Mohsin Hamid nicht an die Notwendigkeit der scharfen Abgrenzung von Kulturen. Seine in zahlreiche Sprachen übersetzten Romane sind ebenso der Tradition des Westens wie der seiner Heimat verpflichtet. Hier verwischen sich die Grenzen. Als Einwanderer und Ausländer jedoch hat er nicht nur erfahren, was Freiheit im westlichen Sinne bedeutet, sondern auch wie schnell diese ihm, dem Pakistaner und Muslim,entzogen werden kann.
Die politische und wirtschaftliche Situation in der muslimischen Welt, vor allem in Pakistan, ist neben der Literatur das vornehmliche Thema dieser hochaktuellen Texte. Mohsin Hamid erweist sich als scharfsinniger Kritiker der modernen globalen Lebensbedingungen.

Stimmen zum Buch

»Als Essayist verbindet Mohsin Hamid den scharfen Blick eines politischen Kommentators, der die Auswirkungen der Globalisierung auf die westliche Welt und auf Asien nüchtern analysiert, mit der freimütigen Reflexion seiner eigenen prekären und von vielen Seiten angefochtenen, aber dennoch selbstsicheren Existenz zwischen den Kulturen«
Sigrid Löffler, RBB KULTURRADIO

»Der Band endet […] mit verhaltenem Optimismus: Mehr als ein Jahrzehnt nach 9/11 ›scheint es, als seien wir im Begriff, diesem Impuls ein wenig besser zu widerstehen. Doch es liegt immer noch ein sehr, sehr langer Weg vor uns.‹ Hamids Essays wären dafür nicht der schlechteste Proviant.«
Claudia Kramatschek, NZZ

»In klugen Essays und literarischen Momentaufnahmen beschriebt der Autor das Leben in den verschiedenen Kulturen, mit all seinen Problemen, aber prinzipiell immer mit großem Respekt vor dem Fremden.«
Martin G. Wanko, VORARLBERGER NACHRICHTEN

Mohsin Hamid

Mohsin Hamid, geboren in Lahore, Pakistan, studierte Jura in Harvard und Literatur in Princeton. Nach Stationen in New York und London lebt er heute mit seiner Familie wieder in Lahore. Hamid schreibt regelmäßig u. a. für den Guardian, die New York Times, die Paris Review und Granta. Seine Romane wurden in über 30 Sprachen übersetzt. ›Der Fundamentalist, der keiner sein wollte‹ stand auf der Shortlist des Booker-Preises und wurde von Mira Nair verfilmt. Bei DuMont erschien zuletzt sein Roman ›So wirst du stinkreich im boomenden Asien‹.