Blau unter Schwarzen

Thomas Gsella

Blau unter Schwarzen

Gsellammelte Prosa I

240 Seiten Erscheinungstag: 15.04.2010
ISBN 978-3-8321-9543-4

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Hier kommt der Bestgsella!

Deutschland- und weltweit erstmalig präsentiert dieser Band die beglückendste erzählerische Prosa des bislang als komischer Dichter bekannten Thomas Gsella: seine mal humoristischen, mal satirischen Kurz- und Längergeschichten wie ›Als Lyrikjuror in Rostock‹, ›Eschweger Kiwikrieg‹, ›Unter den Kunterbunthustern‹ oder ›E. Stoiber auf Gomera‹, dazu die Creme seiner in fruchtbaren Dezennien geborenen Anekdoten und eher schnipselhaften Fitzel und Notizen, funkelnden Nonsenshappen und vollends unhaltbaren Petitessen, verfertigt in zwei Jahrtausenden und erstveröffentlicht zum großen Teil im endgültigen Satiremagazin Titanic. Alle Texte wurden für die Buchausgabe, grad wie es dem gereiften Autor nötig schien, mit sanfter Hand verfeinert oder auch kraftvoll gerubbelt und geschrubbt.

Stimmen zum Buch

"Entdeckung der Woche."
ZEIT Magazin

„Textperlen … aus dem Humoruniversum des Ex-Titanic-Chefs und Lyrikers, der in seiner ‚gsellammelten Prosa’ oft autobiographisch ist. In ‚Frühvollendet’ heißt es: ‚Dies Kind, dieser desaströse und unfassliche Saubatzen und Schweinemagen ist natürlich kein anderer als der kleine, wenn auch schon damals irgendwie großartige Gsella, Thomas, ich.’ – Korrekt!“
NEON

„Albernheit und hintergründiger Humor (...) Dies ist ein bemerkenswertes Buch, weil sich in ihm all das zeigt, was die Neue Frankfurter Schule, die Humor-Kaderschmiede des Satire-Magazins Titanic also, auszeichnet.“
FRANKFURTER RUNDSCHAU

„Unglaublich (…) Manche Texte sind nur wenige Zeilen lang, doch gerade in dieser Kürze liegt die Würze. Aber auch die längeren Stücke überzeugen durch eine schöne Mischung aus Grenzgenialität unter dem Deckmantel des Understatements und schönem dreckigen Mut zum Kalauer.“
TITEL-MAGAZIN

„Viele komische und saftige, schrundige und schlabberige, dann wieder erstaunlich zarte und liebevolle Prosastücke des ansonsten vor allem als Dichter bekannten Ego-Shooters, der seine prosaische Knarre sympathischerweise stets auf seine Spiegelbilder richtet. Das ist herrlich anzusehen.“
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

„Gsellas Humor schreckt vor den Schwächen und Marotten der eigenen Person keineswegs zurück - und das ist nicht nur mutig, sondern fast immer ebenso gnadenlos komisch. Stets überwältigt dieser Autor die Leser mit seinem überbordend schrägen Witz, dessen satirisch-zynischer Stachel mit Widerhaken haften bleibt.“
DARMSTÄDTER ECHO

"In Anlehnung an Kafka findet der Erzähler sich eines Morgens in einen Käfer verwandelt, doch dieser erweist sich als Volkswagen (.) Und immer wieder erzielt Gsella originelle Wendungen aus dem Konsum alkoholischer Getränke.
Oder, wie es zugespitzt heißt: ,Biertrinko ergo sum.'"
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

„Das erheitert, irritiert und ist auch sehr lehrreich. Und wenn der Dichter sich zwischendurch – fast – in Gregor Samsa verwandelt, merken wir, dass er irgendwann den Literaturpreis Ruhr gewinnen muss.“
NEUE RUHR-ZEITUNG

„Prädikat: Besonders lesenswert!“
ASTA-MAGAZIN KÖLN

„Zarte Ironie, derb Krawalliges und sprachliche Artistik gehen hier eine feine Symbiose ein."
FULDAER ZEITUNG

Thomas Gsella

Thomas Gsella, geboren 1958, war Chefredakteur der Frankfurter Satirezeitschrift Titanic. Seine Gedichte waren bisher u.a. in taz, FAZ, Frankfurter Rundschau, Tagesspiegel, SZ-Magazin, beim WDR und SWR zu lesen und zu hören, auf Spiegel Online erscheint seine Kolumne ›Hier sprichter Dichter‹. 2004 wurde er mit dem Nachwuchspreis zum Joachim-Ringelnatz-Preis ausgezeichnet.

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