All die traurigen jungen Dichter

Keith Gessen

All die traurigen jungen Dichter

Roman

288 Seiten, Originalverlag: Viking Adult (New York) 2008, Originaltitel: All the Sad Young Literary Men
Erscheinungstag: 20.08.2009
ISBN 978-3-8321-9511-3

Übersetzung: Stephan Kleiner iSTEPHAN KLEINER, geboren 1975, lebt als freier Lektor und Übersetzer in München. Zu den von ihm übersetzten Autoren zählen T. C. Boyle, Keith Gessen, Chad Harbach, Michel Houellebecq, Marlon James, Tao Lin, Hilary Mantel, Josh Weil und Meg Wolitzer.

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»Aufsehenerregend … Keith Gessen gehört zu den besten Schriftstellern seiner Generation.« Jonathan Franzen

Mark wird nicht mit der Uni fertig, weil er sich laufend in den unendlichen Weiten der Internetpornografie verliert. Keith ist Sohn russischer Einwanderer und hat trotz Harvard-Studium keinen Schimmer, wo sein Platz im Leben ist. Sam träumt vom »Großen Zionistischen Roman«, der ihm zum Durchbruch verhelfen soll. Leider hat der charmante Dampfplauderer keine Ahnung von jüdischer Kultur. Als er schließlich doch nach Israel reist, flieht er nur vor einer Frau.
Alle drei sind sie gefangen in der Zwischenhölle der späten Zwanziger und frühen Dreißiger. Keine Jungs mehr und noch keine Männer, driften sie durchs Niemandsland zwischen Uni und Berufsleben, rösten in ihrem ganz persönlichen Fegefeuer der Eitelkeiten.
Keith Gessen zeichnet seine tragischen Helden mit leichter Ironie, ohne sie der Lächerlichkeit preiszugeben. Das Ergebnis ist ein großer Roman in zehn Geschichten, eine hochkomische Expedition in die Tiefen und Untiefen der männlichen Seele, bei der gerade Leserinnen vielleicht mehr erfahren, als sie wissen wollten: eine Mischung aus Sex and the City – jetzt mal für Kerle – und Philip Roth.

Stimmen zum Buch

"Keith Gessen hat einen hoch amüsanten Roman über die Tücken des Erwachsenwerdens geschrieben." ZEIT ONLINE

"Ein grandioser Debütroman." KULTURNEWS

"Seine Männer leiden so herzzerreißend, dass es eine wahre Freude ist, ihnen dabei zuzuhören." DAS MAGAZIN

Keith Gessen

Keith Gessen wurde 1975 in Russland geboren und wuchs in Massachusetts auf. Er veröffentlichte Artikel in New Yorker, New York Times Book Review und New York Magazine und ist Übersetzer des preisgekrönten Buches ›Voices from Chernobyl‹. Gemeinsam mit Benjamin Kunkel gründete er die Literarische Zeitschrift ›n+1‹.