Franz von Lenbach

Brigitte Gedon

Franz von Lenbach

Die Suche nach dem Spiegel

356 Seiten , 36 farbige Abbildungen, 15 s/w Abbildungen
Erscheinungstag: 17.11.2011
ISBN 978-3-8321-9410-9

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Franz von Lenbach

Franz von Lenbach (1836–1904) war der gefragteste Porträtmaler seiner Zeit. Er hinterließ rund 4000 Bildnisse von berühmten Zeitgenossen. Er studierte an der Münchner Kunstakademie und fand in Baron von Schack einen frühen Förderer, in dessen Auftrag er in die Kunstmetropolen Europas reiste, um die Alten Meister zu kopieren. Neue Kontakte über den Kreis seines Lehrers Karl von Piloty sowie Richard und Cosima Wagner erschlossen Lenbach die große Welt. Er malte die Mächtigsten seiner Zeit: 80 Bildnisse allein von Otto von Bismarck, mit dem ihn ein freundschaftliches Verhältnis verband. Porträts von Kaiser Wilhelm I. und II., Franz Joseph I. und – auf dem Höhepunkt seines Schaffens – sogar von Papst Leo XIII. begründeten seinen internationalen Ruf. Bei all diesem Erfolg behielt er eine natürliche Persönlichkeit, baute gesellschaftliche Kontakte auf, pflegte Freundschaften und nahm geschickt Einfluss. Gemeinsam mit seinen Freunden prägte er das kulturelle Leben Münchens. Sein Liebesleben war indes ein heikleres Kapitel. Glücklich wurde er erst mit Charlotte von Hornstein: »Lolo« wusste sein Leben mit Liebe zu ordnen; ihr verdankte er das feinfühlige Erkennen seines Wesens.

Brigitte Gedon

Brigitte Gedon, geboren in Königsberg (Preußen), beschäftigte sich nach dem Studium der Kunstgeschichte an der Seite ihres Mannes mit der indischen Kultur. Daneben widmete sie sich der Kunst des 19. Jahrhunderts. 1994 veröffentlichte sie mit großem Erfolg ihr erstes Buch »Lorenz Gedon. Die Kunst des Schönen«, eine Würdigung zum 150. Geburtstag des Bildhauers, Architekten und Großvaters ihres Mannes. Durch die Beschäftigung mit Gedon und dem einflussreichen Münchner Künstlerkreis entdeckte die Autorin ihre Freude an den Geheimnissen Franz von Lenbachs.