Beste Jahre

John von Düffel

Beste Jahre

Roman

247 Seiten Erscheinungstag: 24.08.2007
ISBN 978-3-8321-8035-5

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»John von Düffel ist nicht allein ein begnadeter Stilist und großartiger Beobachter, er ist vor allem auch ein richtiger Erzähler.« FOCUS

Der Erfolg seiner Familienromane ›Vom Wasser‹ und ›Houwelandt‹ hat John von Düffel bekannt gemacht – sein neuer Roman erzählt davon, wie wenig selbstverständlich Familie geworden ist: Bis in die besten Jahre hinein scheint die Gründung einer Familie nur eine Option unter vielen.

Ein Schauspieler stellt fest, dass das Dramatische aus seinem Leben verschwunden ist. Mit Anfang Vierzig muss er nicht mehr jedem Rock hinterherlaufen. Zusammen mit seiner Frau Lisa genießt er die ruhiger gewordene Zeit. Da taucht im Grundriss der neuen Wohnung das Wort »Kinderzimmer« auf.
Die beiden gestehen sich ein, dass sie mit einem Kind noch glücklicher wären. Doch auf Kommando ist da nichts zu machen, ihr »Fruchtbarkeitswettbewerb« kennt keinen Sieger. Also lassen sie sich helfen – und das Dramatische kehrt in ihr Leben zurück.

John von Düffel macht aus dem ebenso wichtigen wie aktuellen Thema der späten Familie einen höchst gewitzten Roman: ›Beste Jahre‹ erzählt eine verwickelte Liebesgeschichte aus Deutschland – der Weg vom Paar zur Familie hält manche Überraschung bereit.

Stimmen zum Buch

„Ein kleines Meisterstück.“
DER STANDARD WIEN

„Düffel beweist soziologisches Interesse, unterhaltsamen Scharfblick und […] Sarkasmus.“
SZ

„Von Düffels Roman singt das Loblied der Fortpflanzung, aber so, dass Literatur daraus entsteht. Das Familienministerium kann daraus jedenfalls keine Werbebroschüre machen.“
TAZ

„Das Ganze liest sich jederzeit wunderbar leicht.“
FRANKFURTER RUNDSCHAU

„John von Düffel erzählt die Geschichte wunderbar leicht mit viel Humor. […] John von Düffel ist damit ein fein ziseliertes Porträt eines Mannes in den besten Jahren gelungen.“
NDR INFO/KULTUR

„Gut lesbar, witzig und mit einem – zunehmend aktueller werdenden – Problemthema.“
NEUES DEUTSCHLAND

„’Beste Jahre’ ist ein euphorischer Vaterschaftstest in Buchform. Schon in den ersten Kapiteln gelingt von Düffel eine intelligente, unterhaltsame und vor allem sprachlich mitreißende Zustandsbeschreibung einer Generation von späten Eltern, in denen trockenen Philosophien stets auch ein Funke Ironie lauert.“
MÜNCHENER MERKUR

„Daran, dass dieser Roman klappt, hat man seltsamerweise vom ersten Satz an keinerlei Zweifel. Denn von diesem ersten Satz an findet von Düffel, […] mühelos einen ganz eigenständigen, völlig heralindfreien, zärtlichen Ton für seine Figuren.“
DIE WELT

„Humorvoll beschreibt von Düffel das Älterwerden. […] Rasant läuft alles auf eine provokante Pointe hinaus.“
GENERAL ANZEIGER

„Irgendetwas stimmt hier nicht. Aber wenn man das realisiert, ist man längst in die Falle getappt, kann man sich dem Finale nicht mehr entziehen. Einem Finale, das so abgründig ist, dass man hier eine Welt erahnt, in die man ganz sicher keine Kinder setzen möchte.“
KULTUTNEWS

„Von Düffel appelliert dabei an nichts, er berichtet, ist erstaunlich gut über Zahlen, Daten und Fakten informiert und weiß einfach fabelhaft zu unterhalten.“
WESTDEUTSCHE ZEITUNG

„Nicht nur kenntnisreich, sondern auch ausgesprochen unterhaltsam.“
DIE RHEINPFLAZ

„Erhellendes, blendend geschriebenes Buch für werdende Väter.“
ÖSTERREICH

„Ein Meisterstück. […] Auf distanzierte und souveräne Weise geht der Autor die Thematik an und verknüpft sie mit anderen Themen. […] Wieder einmal besticht der 41-jährige Autor mit Weisheit im besten Sinne. Sprachlich souverän verbindet er psychologisches Imaginationsvermögen und Ironie.“
SÄCHSISCHE ZEITUNG

„Intelligente Reflexionen und gelungene Dialoge.“
SUTTGARTER NACHRICHTEN

„Von Düffel nimmt dem teils tragischen und traurigen Thema die Schwere, findet einen leichten Tonfall und steuert negativen Gefühlen immer wieder mit viel Humor entgegen.“
WIENER ZEITUNG

„’Beste Jahre’ ist lesenswert – ebenso wegen der dichten, oft humorvollen Beschreibungen äußerer Vorgänge und innerer Prozesse wie auch wegen der erfahrungsgesättigten Kritik der deutschen Bühnen unserer Zeit aus deren Innerem, aus dem Herzen der Finsternis. Der Roman ist unterhaltsam, sprachlich brillant und erkenntnisfördernd.“
SWR

John von Düffel

John von Düffel wurde 1966 in Göttingen geboren, er arbeitet als Dramaturg am Deutschen Theater Berlin und ist Professor für Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Er veröffentlichte zahlreiche Romane und Erzählungsbände bei DuMont. Auszeichnungen 1998 erhielt John von Düffel für seinen Debütroman ›Vom Wasser‹ den Ernst-Willner-Preis in Klagenfurt, den Jürgen-Ponto-Preis, den Mara-Cassens-Preis des Literaturhauses Hamburg und den aspekte-Literaturpreis. 2005 erhielt er für seinen Roman ›Houwelandt‹ den Preis ›Das neue Buch‹, der jährlich vom Verband deutscher Schriftsteller (VS) Niedersachsen / Bremen ausgelobt wird. John von Düffels Theaterstücke wurden zweimal zu den Mülheimer Theatertagen nominiert und beim Berliner Theatertreffen vorgestellt. Zuletzt wurde er mit dem Nicolas-Born-Preis 2006 ausgezeichnet. Buchveröffentlichungen Oi (Merlin 1995) Solingen (Merlin 1995) Die Unbekannte mit dem Fön (Merlin 1997) Missing Müller (Merlin 1997) Born in the RAF (Merlin 1999) Kleine Philosophie der Passionen. Schwimmen (dtv 2000) Zeit des Verschwindens. Roman (DuMont, 2. Aufl. 2000) Vom Wasser. Roman (DuMont 2000) Ego. Roman (DuMont 2001) Wasser und andere Welten. Geschichten vom Schwimmen und vom Schreiben (DuMont 2002) Houwelandt. Roman (DuMont 2004) Beste Jahre. Roman (DuMont 2007) Wovon ich schreibe (DuMont 2009) Hotel Angst (illustrierte Ausgabe DuMont 2010) Goethe ruft an. Roman (DuMont 2011) Wassererzählungen (DuMont 2014) KL – Gespräch über die Unsterblichkeit (DuMont 2015) Das Klassenbuch. Roman (DuMont 2017) Weitere Veröffentlichungen Theaterstücke Oi. UA: 1995, Stendal/Oldenburg, R: Gerhard Jelen, R: Guido Huonder Solingen. UA: 1995, Oldenburg, R: Sylvia Richter Das schlechteste Theaterstück der Welt. UA: 1996, Augsburg, R: Friderike Vielstich Die Unbekannte mit dem Fön. UA: 1999, Magdeburg, R: Jessica Steinke Born in the R.A.F. UA: 2001, Osnabrück, R: Harff-Peter Schönherr Shakespeare, Mörder, Pulp & Fiktion. UA: 1997, Basel, R: Oliver Held Missing Müller Sauriersterben. UA: 1997, Basel, R: Andreas von Studnitz Rinderwahnsinn. UA: 1999, Schwerin, R: Dieter Klaß Zweidrei Liebesgeschichten. UA: 2000, Münster, R: Sylvia Richter (alle Rechte vertreten vom Merlin Verlag, Gifkendorf) Balkonszenen. UA: 2000, Bonn, R: Beat Fäh (alle Rechte vertreten vom Rowohlt Theaterverlag, Hamburg) Hörspiele (ARD-Produktionen) Tango; Wanzen; Glashäuser; Test; Hüben wie drüben; Neue Männer; Schnee; Jahrtausendwende; Eike & Eike; Go Wost! (Hörspiel des Monats); Jenny (Hörspiel des Monats); Missing Müller Übersetzungen und Bearbeitungen Richard B. Sheridan, Die Lästerschule Alan Benett, Die Krankheit von George III Hermann Melville, Bartleby