Das halbe Haus

Gunnar Cynybulk

Das halbe Haus

Roman

576 Seiten Erscheinungstag: 06.03.2014
ISBN 978-3-8321-8775-0

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Eine halbe Familie, ein geteiltes Land

Geschichte geht durch diese deutsche Familie, die eigentlich eine halbe ist: Großmutter, Vater, Sohn. Krieg und Vertreibung haben sie zersplittert. Obwohl sie vom Schwarzen Meer stammt, zieht es sie in Zeiten des Kalten Krieges in den Westen. Vor allem der Vater, Frank Friedrich, träumt von den Brücken in Paris. Er drängt seine Mutter Polina, im Dezember 1981 aus der DDR in die Bundesrepublik überzusiedeln, und hofft auf die spätere Zusammenführung der Familie. Sein Sohn Jakob hat einen anderen Traum: die Kinder- und Jugendsportschule. Dann passiert das Unglück: Frank verliebt sich in die schöne Eva, die zu eng mit dem System verbunden ist. Dennoch treibt er sein Freiheitsprojekt voran. Im März 1983 wird er verhaftet.
›Das halbe Haus‹ ist ein grandioser Familienroman, der drei Generationen und die wechselvollen Kapitel deutscher Geschichte umspannt. Er handelt von Menschen, die um ihre Würde bitter kämpfen müssen. Von Zeiten, in denen die Liebe und die Freiheit angefeindet werden. Warmherzig und mit viel Humor erzählt Gunnar Cynybulk von einem Kind, das die Zugvögel beneidet, weil diese zurückkehren können. Doch nur im Akt des Erzählens ist Rückkehr möglich.

Stimmen zum Buch

"Cynybulk gelingt ein profunder Einblick in die Mentalitätsgeschichte dieser Jahre."
Ulrich Rüdenauer, SZ

"Gunnar Cynybulk ist nah dran an seinem Erzähler, der sich vornimmt, alles aufzulisten und auszugraben."
Jutta Person, DIE ZEIT

"Interessant wird das Buch immer dann, wenn Gunnar Cynybulk Geschichten erzählt [...] Das kann er hervorragend."
Magdalene Geisler, DER FREITAG

""Das halbe Haus" ist erzählerisch und stilistisch ein Kunststück."
Charlotte Janz, BADISCHE ZEITUNG

"Gunnar Cynybulks faszinierende Familiengeschichte liest sich authentisch und eindringlich."
BRIGITTE

"Sicherlich eine der interessantesten literarischen Neuheiten dieses Frühjahrs."
Daniela Abels, KÖLNER ILLUSTRIERTE

"Fast magisch. Cynybulk beschreibt und klaubt Vorgänge und Details des DDR-Alltags aus dem Vergessen (...) ein Unterfangen von Sisyphus'scher Tapferkeit."
Ulrich Seidler, BERLINER ZEITUNG

"Es sind durchwegs vielschichtige Charaktere, die Cynybulk in seiner (…) kunstvollen Prosa beschreibt."
Irene Binal, EX LIBRIS, ORF

"Cynybulk erzählt eine Familiengeschichte und folgt der Tradition des Bildungsromans (…) (er) baut seinen Roman aus dem Bewusstsein von Sprache (…) eine wichtige Stimme."
Rainer Hartmann, KSTA

"Cynybulk verbindet drastisches Beschreiben mit höchst poetischen Bildern […] ein brillant komponierter Roman."
Michael Ernst, SÄCHSISCHE ZEITUNG

"Beklemmend authentisch […] ein komplexer, vielschichtiger Roman."
Gerhild Wissmann, DIE RHEINPFALZ

"Selten schaffte es jemand, so eindrucksvoll und bisweilen beklemmend darzustellen, dass auch jenseits der Mauer Menschen mit ganz alltäglichen Wünschen und Bedürfnissen lebten."
KÖLNER ILLUSTRIERTE

"Es gibt sie noch: Dichter, die sich nicht allein auf den Inhalt ihrer Geschichte verlassen, sondern der Eleganz ihrer Sätze und der Anmut ihrer Beschreibungen mindestens ebenso viel Bedeutung zumessen."
Christa Nebenführ, BUCHKULTUR

"Ein grandioser Familienroman."
RHEIN-MAIN-MAGAZIN

"Lesenswert und unglaublich gut geschrieben."
ÖKOTEST

"Erzählerisch ist Cynybulk auf der Höhe der Zeit: spannende Perspektivenwechsel, eingestreute Stasi-Akten, griffige Dialoge."
Uwe Grosser, HEILBRONNER STIMME

"Cynybulks deutsch-deutsche Familiengeschichte gehört in die Reihe der wichtigen Romane eines Uwe Tellkamp, Eugen Ruge und Birk Meinhardt."
Annerose Kirchner, OSTTHÜRINGER ZEITUNG

"Detailreich fächert Gunnar Cynybulks deutsch-deutsche Familiengeschichte die Perfidie der Verhältnisse auf."
Ulrich Rüdenauer, WDR3

"Eines meiner Lieblingsbücher in diesem Sommer […]. Ein packend erzählter Roman, den man nicht aus der Hand legen kann."
Kim Esther Otto, IHK WIRTSCHAFTSFORUM

„Ein überaus gelungenes Debüt. Ehrlich, offen und bestückt mit eigenen Familienereignissen und Erzählungen des Autors.“
Aygen Ekici, Litertaurblog "Das Bücherkaffee"

"Wunderbares Lesefutter, ein Roman, der seine Spannung bis zuletzt hält, der anregend und nie belehrend wirkt."
Detlef Grumbach, SR2 KULTURRADIO

"Highlight […] einer der eindringlichsten Romane der Saison […] virtuos gehandhabte Erzählposition."
Thomas Leitner, STADTZEITUNG WIEN

Gunnar Cynybulk

Gunnar Cynybulk wurde 1970 geboren und wuchs in Leipzig auf. Mit vierzehn verließ er die DDR und zog nach Bayern. Er studierte Literatur, Geschichte und Philosophie in Berlin, wo er in einem Buchverlag arbeitet. »Das halbe Haus« ist sein erster Roman, der 2014 mit dem Silberschweinpreis der lit.Cologne ausgezeichnet wurde.