Der Schwimmer

John Cheever

Der Schwimmer

Stories

352 Seiten, Originalverlag: Vintage (New York) 2000 , Originaltitel: The Stories of John Cheever
Erscheinungstag: 20.08.2009
ISBN 978-3-8321-8031-7

Übersetzung: Thomas Gunkel iThomas Gunkel, geboren 1956, übersetzte neben John Cheever u. a. John Griesemer, Jon Krakauer, Nick McDonell, Stewart O’Nan, Chaim Potok und William Trevor ins Deutsche.

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Weltliteratur – einer der 100 Autoren, die man im Leben wirklich gelesen haben sollte!

Es sind die Stories, die John Cheever zu einem der wichtigsten Autoren der amerikanischen Literatur gemacht haben. Von der internationalen Literaturkritik gepriesen, wurde er zum von Autorenkollegen verehrten Vorbild. In diesen Kurzgeschichten entfaltet sich all seine Meisterschaft – lakonisch, präzise, skurril und witzig liefern sie ein Portrait einer Zeit und sind doch auch die ganze Comédie Humaine. Aber lesen Sie, was der Autor selbst dazu schrieb: »Diese Stories sind seit meiner ehrenhaften Entlassung aus der Armee am Ende des Zweiten Weltkriegs entstanden. Manchmal wirken sie wie Geschichten aus einer längst unter­gegangenen Welt, als New York noch eine vom flirrenden Licht zweier Flüsse durchwirkte Stadt war, als man aus dem Radio das Benny-Goodman-Quartett hörte und als so gut wie jeder einen Hut trug. Hier treten die letzten aus jener Generation von Kettenrauchern auf, die morgens alle Welt mit ihrem Gehuste weckten, die sich auf Cocktailpartys regelmäßig zu­dröhnten, sich voller Wehmut nach Liebe und Glück sehnten und deren Götter so alt waren wie Ihre (wer immer Sie sein mögen) und meine Götter.«

Stimmen zum Buch

„Endlich gut übersetzt: Kurzgeschichten von John Cheever, dem Vorbild vieler Star-Autoren (..) voller zeitlos grandioser Sätze." KULTURSPIEGEL

"Die Menschen Cheevers gleichen Schlittschuhläufern, die sorglos über ein Eis gleiten, in dem sich unvermittelt immer mehr, immer tiefere Risse auftun, bis sie im dunklen Wasser versinken, wo gefährliche Strömungen und unheimliche Krakenwesen offenbar schon lange auf sie gewartet haben. Um solches Verhängnis eindrucksvoll in Szene zu setzen, flirtet der Autor in dezenter Weise auch mit Thriller- und Horrorelementen. (...) Der Rückgriff auf Genremuster ist aber die Ausnahme, nicht die Regel. Cheever bedarf ihrer keineswegs, um beim Lesen ein starkes Gefühl der Verunsicherung zu erzielen."
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

"Seine Stories wirken pointierter als die von Updike und humorvoller als die von Carver. Verspielter, leichter kommen sie daher, und machen zugleich schwindelig."
KÖLNISCHE RUNDSCHAU

"CHEEVERS ´Stories´ sind ´Echos aus der Vergangenheit´, wie Boyle meint. Wer hinhört, der vernimmt amüsante und anrührende Geschichten, die mitten aus dem Leben gefischt worden sind."
KÖLNER STADTANZEIGER

"Cheevers Sätze schleichen sich in die emotionale Blutbahn des Lesers wie ein narkotisches Gitft, das man nicht mehr missen will. (...) Einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller des letzten Jahrhunderts."
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

"So meisterhaft und allegorisch hat kaum ein anderer Autor die Abstiegsängste einer saturierten Gesellschaft beschrieben." SWR2

"Das muss man lesen (...) in der ausgezeichneten Neuübersetzung von Thomas Gunkel liegt endlich der Band vor, der Cheevers eigentliches Hauptwerk ist." FAZ

John Cheever

John Cheever, 1912 geboren in Quincy, Massachusetts, gestorben 1982, gilt als einer der Innovatoren der amerikanischen Erzählkunst. Im flimmernden Wechsel zwischen Parodie, Satire und scheinbar treuherzig-naivem Bericht vom Tun und Lassen der Ostküstenelite hat er einen Schatz an Romanen und Storys hinterlassen, der in deutscher Sprache nie angemessen erschlossen wurde. Thomas Gunkels Übersetzung der Wapshot-Chronik füllt eine bislang weiße Stelle auf der Karte der modernen Weltliteratur.