Die Geschichte der Wapshots

John Cheever

Die Geschichte der Wapshots

384 Seiten, Originalverlag: Harper & Row, New York, Originaltitel: The Wapshot Chronicle
Erscheinungstag: 26.02.2007
ISBN 978-3-8321-8007-2

Übersetzung: Thomas Gunkel iThomas Gunkel, geboren 1956, übersetzte neben John Cheever u. a. John Griesemer, Jon Krakauer, Nick McDonell, Stewart O’Nan, Chaim Potok und William Trevor ins Deutsche.

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„Jonathan Franzen, Raymond Carver ... Cheever ist der Meister!" TAGESSPIEGEL

John Updike stellt ihn auf eine Stufe mit Faulkner; Jonathan Franzen und T.C. Boyle ist er Vorbild und Lehrmeister: John Cheever gehört ohne jede Frage zu den Großen der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Berühmt wurde er durch seine Stories und diesen Roman: „Die Geschichte der Wapshots", eine Familienchronik der heiter-verzweifelten Art.

Im Mittelpunkt des Geschehens: Vater Leander, Kapitän eines kleinen Vergnügungsdampfers, mit schriftstellerischen Neigungen und nie um eine Lebensweisheit verlegen, Mutter Sara mit ihren Anfällen von damenhafter Tüchtigkeit und die beiden Söhne Beverly und Moses, die mehr schlecht als recht die amerikanischen Abenteuer des Erfolgs und Versagens zu bestehen haben. Alles in allem eine Familie, die mit standesgemäßen Scheuklappen über ihren drohenden Verfall hinwegsieht. „Die Geschichte der Wapshots", Gegenstück einer erhabenen Familienchronik, ist der mehrstimmige, moderne amerikanische „Don Quijote". Für diesen Roman wurde John Cheever mit dem National Book Award ausgezeichnet, für seine Stories erhielt er den Pulitzer-Preis. Einer der großen Klassiker des 20. Jahrhunderts endlich in neuer Übersetzung.

Stimmen zum Buch

„John Cheevers ‚Die Geschichte der Wapshots’ ist ein originelles, kraftvolles und modern gebliebenes Buch, nach dessen Lektüre es nicht verwundert, dass große amerikanische Autoren wie John Updike, Jonathan Franzen oder T.C. Boyle nicht müde wurden, ihren Kollegen Cheever in höchsten Tönen zu loben. […] Thomas Gunkels Übersetzung gibt die stilistische Brillanz Cheevers angemessen wider."
DIE WELT

„So verspielt Cheever seinen Anti-Familienroman erzählt, so glänzend ist sein Stil. […] Dass sich das so gut liest, liegt natürlich auch an Thomas Gunkels Übersetzung."
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

„Cheever bespielt in der ‚Geschichte der Wapshots’ eine Klaviatur amerikanischer Themen mit dem Witz und dem schrägen Eigensinn eines Jazz-Virtuosen alter Schule. […] [Seinen] Figuren eignet eine Art Grazie im Scheitern wie im Weitermachen, die vielleicht die schönste Form des ‚American Dream’ verkörpert."
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

„Cheever zu lesen heißt in die Abgründe um ihre Träume gebrachter Seelen blicken. In all seinen Storys und Romanen hat er dieses Thema ruhelos variiert – verdichtet zu gefahrvollen Idyllen, hinter deren Fassaden sich kleine Apokalypsen abspielen."
VOGUE

„Thomas Gunkels elegante Neuübersetzung schafft die Voraussetzung, dieses geschliffene Sprachkunstwerk in seiner ganzen Pracht kennen zu lernen und etwas vom ‚warmherzigen, bitteren, schwermütigen Humanismus’ zu begreifen, den Rick Moodys Nachwort rühmt."
DER TAGESSPIEGEL

„Aus einer Vielzahl von Episoden und Ereignissen setzt Cheever ein wunderbares Familienbild zusammen – skurril, komisch und wehmütig. Es macht Spaß und manchmal auch melancholisch, Zeit mit diesen Figuren zu verbringen. […] Schön, dass Dumont dieses literarische Kunststück jetzt wieder zugänglich gemacht hat."
WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG

„Das Buch ist voller Anekdoten, Binnengeschichten, kleiner satirischer Kabinettstückchen, die zunächst wenig funktional erscheinen, die sich jedoch fügen zu einem weitgespannten Panorama des US-Alltags im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts."
ROLLING STONE

John Cheever

John Cheever, 1912 geboren in Quincy, Massachusetts, gestorben 1982, gilt als einer der Innovatoren der amerikanischen Erzählkunst. Im flimmernden Wechsel zwischen Parodie, Satire und scheinbar treuherzig-naivem Bericht vom Tun und Lassen der Ostküstenelite hat er einen Schatz an Romanen und Storys hinterlassen, der in deutscher Sprache nie angemessen erschlossen wurde. Thomas Gunkels Übersetzung der Wapshot-Chronik füllt eine bislang weiße Stelle auf der Karte der modernen Weltliteratur.