Die Lichter von Bullet Park

John Cheever

Die Lichter von Bullet Park

Roman

256 Seiten, Originalverlag: Alfred A. Knopf (New York) 1969, Originaltitel: Bullet Park
Erscheinungstag: 09.03.2011
ISBN 978-3-8321-8068-3

Übersetzung: Thomas Gunkel iThomas Gunkel, geboren 1956, übersetzte neben John Cheever u. a. John Griesemer, Jon Krakauer, Nick McDonell, Stewart O’Nan, Chaim Potok und William Trevor ins Deutsche.

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»Cheever ist ein verzauberter Realist.« Philip Roth

Willkommen in Bullet Park, einer kleinen aufgeräumten Vorstadt im Umland von New York. Hier werden Ordnung und gute Nachbarschaft großgeschrieben: Eine adrette Bahnstation mit leeren Sitzbänken, Vorgärten mit kurz getrimmtem Rasen, hellweiße Häuser, zum Trocknen aufgehängte Wäsche, ein paar freundliche Cocktailpartys. Ja, Bullet Park ist der ideale neue Wohnort für Paul Hammer und seine anspruchsvolle Gattin! Was sie nicht wissen: In Bullet Park ist nichts, wie es scheint. Paul Hammer trifft auf Eliot Nailles, den netten, nachdenklichen Nachbarn, der Tabletten schluckt und seine Frau und seinen Sohn so liebt, dass er sich selbst bisweilen zu vergessen droht. Das kann nicht gut gehen ... ›Die Lichter von Bullet Park‹ ist einer der ganz großen Romane des 20. Jahrhunderts, eine Hymne an die amerikanische Vorstadt ebenso wie ein zeitlos zynischer Abgesang auf den viel beschworenen American Dream – in einem Atemzug zu nennen mit Richard Yates’ ›Zeiten des Aufruhrs‹ und F. Scott Fitzgeralds ›Der große Gatsby‹. Ausgebuffter als Cheever ist keiner, und wie in den viel besungenen Storys besticht er durch seinen präzisen poetischen Ton und den gnadenlos genauen Blick.

Stimmen zum Buch

„Ich kann nur sagen: Lesen Sie Cheever.“
DIE WELT

"Cheever erweist sich in diesem, seinem vorletzten Roman von Neuem als ein genialer Erzähler.“
DIE ZEIT

"Der DuMont Verlag bemüht sich nun schon seit einigen jahren dankenswerterweise, mit Cheever einen hierzulande kaum bekannten Autor zu etablieren, den Jonathan Franzen immerhin zu einem seiner Lehrmeister erklärt hat (...) ein verstörendes Buch mit einer dpppelten Wendung (möge es viele Leser geben)."
SPIEGEL ONLINE

"Wenn ein Buch wie dieses vierzig Jahre übersteht, uns lachen und traurig macht und sich immer noch flüssig weglesen lässt, spricht das für das Formvermögen des Autors (...)Thomas Gunkel hat einen sehr geschmeidigen Ton für diese eigentlich ungeheuerliche Geschichte gefunden, atmosphärisch so dicht und mimetisch."
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

„Einen derart komischen und funkelnden Romanbeginn wird man in diesem Bücherfrühling nicht sobald finden.“
FALTER

„Cheever ist ein wunderbar boshafter doch keineswegs hämischer Menschenbetrachter und schreibt mit so rücksichtslos verzweifeltem Witz über die Schwächen und Tücken seiner Protagonisten, dass man erleichtert lacht ob dieser kuriosen anderen.“
DEUTSCHLANDRADIO KULTUR

„Der Roman bündelt alles, was diesen großartigen Schriftsteller auszeichnet: stilistische Brillanz, Leidenschaftlichkeit und erzählerische Kraft. Eine kongeniale deutsche Übersetzung des Romans.“
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

„Ein seltsamer Roman, in dem in kleinen Details die Brüchigkeit des Lebens in Suburbia vorgeführt wird ( ...) in neuer, sehr prägnanter Übersetzung."
KÖLNER STADTANZEIGER

"An skurrilem Humor überbietet Cheever alle, (...) Was einen für diesen Roman - sieht man von dessen sprachlicher und erzählerischer Bravour einmal ab - ganz besonders einnimmt, ist der Umstand, dass Cheever seine Figuren nicht einfach nur bloßstellt."
LITERATUREN

„Eine meisterliche, bizarr-böse Abrechnung mit der amerikanischen Traum-Verlogenheit.“
STERN

„Erzählungen vom Glauben an das Glück und vom Scheitern an den Randzonen der Städte.“
FRANKFURTER RUNDSCHAU

"John Cheever schildert mit großer erzählerischer Wucht das verlogen-neurotische Vorstadtleben."
GALA

"Erbarmungslos hell und schneidend scharf, poetisch und intellektuell brillant."
RHEINISCHE POST

"Cheever war ein brillanter, weil unglaublich eleganter Erzähler, voller kleiner, schillernder Ideen, und einer geschmeidig angepassten Sprache."
JUNGE WELT

„Neben den spannenden Wendungen ist es vor allem der Stil von Cheever in dieser neu übersetzten Fassung des Klassikers aus dem Jahr 1969: Er schafft einen Erzählton, der so harmlos und beiläufig klingt und doch absolut mitreißend ist. Ein echter Genuss!“
KÖLNER EXPRESS

„Cheevers Blick ist detailgesättigt und erbarmungslos sezierend – besser kann man kaum unterhalten.“
HESSISCHE ALLGEMEINE

„Erbarmungslos hell und schneidend scharf, poetisch und intellektuell brillant.“
BERLINER ZEITUNG

„Dieser Roman wird Unruhe stiften, im Kopf des Lesers und in der Welt, die er entwirft.“
DER TAGESSPIEGEL

„Was man denkt, wenn man >Bullet Park< zuklappt? Herrlich, herrlich, herrlich!“
WDR 3 PASSAGEN

„Vielleicht die beste Gelegenheit in die Cheever-Lektüre einzusteigen.“
NOW!

„Ein Bonbonglas voller humoriger Episoden, hintergründiger Bargespräche und sanfter Appelle an Gerechtigkeit und Anstand“
BADISCHE ZEITUNG

„Die wunderbar neu übertragenen »Lichter von Bullet Park« gewähren dem hierzulande skandalös unbekannten John Cheever endlich seinen postumen Triumph.“
DIE WELTWOCHE

„Mit sprachlicher Brillanz und abgründigem Witz ist dem 1982 verstorbenen Autor eine packende Gesellschaftssatire gelungen.“
WAZ

„Thomas Gunkel hat die funkelnde Sprache Cheevers glänzend ins Deutsche überführt.“
STUTTGARTER ZEITUNG

„Mit sprachlicher Brillanz und abgründigem Witz ist dem 1982 verstorbenen Autor eine packende Gesellschaftssatire gelungen.“
NRZ NEUE RUHR ZEITUNG

„Der Suburbia-Klassiker in kongenialer Übersetzung - witzig, böse, poetisch. Cheever is god.“
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

John Cheever

John Cheever, 1912 geboren in Quincy, Massachusetts, gestorben 1982, gilt als einer der Innovatoren der amerikanischen Erzählkunst. Im flimmernden Wechsel zwischen Parodie, Satire und scheinbar treuherzig-naivem Bericht vom Tun und Lassen der Ostküstenelite hat er einen Schatz an Romanen und Storys hinterlassen, der in deutscher Sprache nie angemessen erschlossen wurde. Thomas Gunkels Übersetzung der Wapshot-Chronik füllt eine bislang weiße Stelle auf der Karte der modernen Weltliteratur.