Ein Monat auf dem Land

J.L. Carr

Ein Monat auf dem Land

Roman

144 Seiten, Originalverlag: Harvester Press, Originaltitel: A Month In The Country
Erscheinungstag: 19.07.2016
ISBN 978-3-8321-8926-6

Übersetzung: Monika Köpfer iMonika Köpfer war Lektorin bei zwei Münchener Publikumsverlagen und ist heute als Übersetzerin und freie Lektorin tätig. Zu den von ihr übersetzten Autoren zählen u. a. Mohsin Hamid, Naomi J. Williams, Richard C. Morais, Milena Agus, Fabio Stassi und Theresa Révay.

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»Eine meisterhafte Geschichte von verlorener Liebe« THE NEW YORKER

Sommer 1920 im nordenglischen Oxgodby: Als auf dem Bahnhof ein Londoner aus dem Zug steigt, weiß gleich das ganze Dorf Bescheid: Er ist der Restaurator, der das mittelalterliche Wandgemälde in der örtlichen Kirche freilegen soll. Doch was steckt hinter der Fassade des stotternden und unter chronischen Gesichtszuckungen leidenden Mannes? Tom Birkin hat im Ersten Weltkrieg gekämpft, als traumatisierter Veteran wurde er von seiner Frau verlassen. Er hofft, in der Ruhe und Einfachheit Yorkshires zu gesunden. Und tatsächlich: Langsam gelingt es ihm, sich der Welt um sich herum zu öffnen, vielleicht sogar der Liebe …
J. L. Carr erzählt von einem Mann, der überlebt, und von der Rettung, die in uns wie den anderen liegt. Dieser moderne Klassiker der englischen Literatur ist in seiner sprachlichen Leichtigkeit und Eleganz eine echte Wiederentdeckung.

Stimmen zum Buch

»Eine mit feinstem Takt entwickelte Geschichte [...] von musterhafter Schönheit.«
Gustav Seibt, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»Eine ergreifende Geschichte […] so hinreißend atmosphärisch und tief traurig […] wehmütig und tröstlich zugleich.«
Felicitas von Lovenberg, SWR LESENSWERT QUARTETT

»Das liest sich wie Tolstoi in Yorkshire.«
Kester Schlenz, STERN

»Umso beglückender ist dieses kleine Meisterwerk für uns Leser.«
Friedhelm Rathjen, NZZ

»Ein echtes Juwel britischer Literatur […] Die Handlung ist von bestechender Eleganz und Einfachheit.«
Annemarie Stoltenberg, NDR KULTUR

»Anrührend und nie ohne Komik.«
Joachim Geil, DEUTSCHLANDFUNK

»Ein ganz stilles Buch. […] Mit einer solchen Liebe und Ruhe geschrieben, dass ich ganz entzückt war.«
Elke Heidenreich, SRF KULTUR

»So ruhig, so leise, so anrührend, so weise.«
Michael Reinartz, WDR 2 LESEN

»Eine melancholische Geschichte, deren Figuren man schwerlich vergisst.«
Rainer Moritz, CHRISMON

»Zart und unaufdringlich, voller Leichtigkeit und leisem Humor«
Anja Dürrmeier, BR 2 DIWAN

Carr erzählt in »leichten, schlichten Worten von der tief empfundenen Freude seines Helden erzählt, erfasst das sommerliche Glück auch den Leser.«
Claudia Voigt, LITERATUR SPIEGEL

»Eine echte Wiederentdeckung […] Ein ganz schmaler Band, der lange nachwirkt.«
Manuela Reichart, DEUTSCHLANDRADIO KULTUR

»J. L. Carr [...] schenkt uns gleichzeitig eine traumschöne Momentaufnahme englischen Landlebens jenseits von Downton-Abbey-Putzigkeit.«
Meike Schnitzler, BRIGITTE

»Seine Sätze atmen die schwebende Leichtigkeit des Sommers […] Balsam für die stressgeplagte Seele.«
SCHWEIZ AM SONNTAG

»Eine Entdeckung, die vom Zauber des Augenblicks und der Melancholie der Erinnerung in schönen Sätzen erzählt.«
Britta Heidemann, WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG

»Das kleine Buch des Briten ist reich an grossen, packenden Gefühlen und durchwirkt von feinem, köstlichem Humor.«
Klaus Lieber, SCHWEIZER FAMILIE

»Egal, ob es einem gerade gut oder schlecht geht, nach der Lektüre dieses Buches geht es uns auf jeden Fall besser.«
Stefanie Westenberger, DEUTSCHLANDRADIO KULTUR LESART

»Ein ideales Verschenkbüchlein ist die elegante Liebesnovelle ›Ein Monat auf dem Land‹ von J.L. Carr.«
Christian von Zittwitz, BUCHMARKT

»Ein literarisches Kleinod, das einem das Herz öffnet und zugleich von hoher Aktualität ist.«
Wiebke Lüderitz, HEYMANN-BÜCHER.DE

J.L. Carr

J. L. Carr wurde 1912 in der Grafschaft Yorkshire geboren und starb 1994 an Leukämie. Nachdem er jahrelang als Lehrer gearbeitet hatte, gründete er 1966 einen eigenen Verlag und verfasste acht Romane. ›Ein Monat auf dem Land‹ (DuMont 2016) ist Carrs bekanntestes Werk und war 1980 für den Booker-Preis nominiert.