Reise durch einen einsamen Kontinent

Andreas Altmann

Reise durch einen einsamen Kontinent

Unterwegs in Kolumbien, Ecuador, Bolivien, Peru und Chile

272 Seiten Erscheinungstag: 24.08.2007
ISBN 978-3-8321-7996-0

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Ob Señora Botero de Mejia, eine Greisin, die durch die Straßen von Bogota zieht und Nahrungsmittel an die Ärmsten verteilt, ob der Schuhputzer Xavier in Ecuador, der sich für die Geheimnisse der Sprache interessiert, ob eifersüchtige Rentner oder strenggläubige 16-jährige Mütter: Andreas Altmann destilliert aus ihren Lebensgeschichten ein unsentimentales Porträt des heutigen Südamerika und zeigt, dass Gier und Zerstörung nur eine Handbreit von Barmherzigkeit und Liebe entfernt sind. So trifft er in Cali auf unbeugsamen Lebensmut bei einem Fußballspiel, in dem blinde Spieler einem klingenden Fußball hinterherjagen. In Ayacucho begegnet er dem Mitgefühl in Person der 78-jährigen Angelica, die mit ihrer Organisation Anfasep den Angehörigen der Opfer aus den peruanischen Terrorjahren hilft. Und in Quito lernt er, was Einsamkeit bedeutet, als er im Frauenzuchthaus „El Inka" die zu acht Jahren Haft verurteilte Deutsche Anna besucht. Dabei mischt sich in seine Wut über den Zustand der Welt immer neu seine Liebe zu den Menschen, deren Lebenswille und Schönheit.

Andreas Altmann hat ein wunderbar intensives, witziges und nachdenkliches Reisebuch geschrieben, fesselnd bis zur letzten Seite.

Stimmen zum Buch

„Ein wunderbares Beispiel für die große Stärke des leidenschaftlichen Herumtreibens und geschichtensammelnden Schönschreibers. Er findet Worte, die nur einem belesenen, sensiblen und hellwache Geist entspringen können.“
WELT

„Der große Meister der Reisereportage. […] Einfühlsam. […] Ein Abendteuerbuch mit dem neugierigen Blick hinter die Kulissen.“
BADISCHE ZEITUNG

„Ein meisterlicher und weit gereister Beobachter des Lebens.“
HÖRZU

„Ein multimedialer Dialog mit Südamerika.“
ABENTEUER UND REISEN

„Altmann saugt in seiner lebendigen Sprache begierig alle Sinneseindrücke auf. Nicht um von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit zu führen, sondern um in jeder Menschenbegegnung eine Erklärung für die Welt zu finden.“
BERLINER MORGENPOST

„Zu hören sind spannende Geschichten.“
TAGESSPIEGEL

„Ein witziges und fesselndes Reisebuch.“
KÖLNER STADT-ANZEIGER

„Einfühlsame Beobachtungen und gewitzter Blick.“
FAZ

„Südamerika ohne Schnörkel.“
SÜDKURIER

„Ein Genuss. […] Sinnlich und reflektiert.“
DEUTSCHLANDRADIO KULTUR

„Eine Inspiration für ein anderes, wacheres Unterwegssein.“
TAGESSPIEGEL

Andreas Altmann

Andreas Altmann lebt als Auslandsreporter und Reiseschriftsteller in Paris. Bei DuMont erschienen ›Reise durch einen einsamen Kontinent‹ (2007), ›Im Land der Regenbogenschlange‹ (2008), ›Sucht nach Leben‹ (2009), ›Im Land der Freien‹ (DuMont Taschenbuch 2010) und ›Triffst du Buddha, töte ihn!‹ (2010). Andreas Altmann wurde u.a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Seume-Literaturpreis und dem Reisebuch-Preis ausgezeichnet. www.andreas-altmann.com